„Young Mentors“: Schülerinnen und Schüler werden zu Wertebotschaftern

„Young Mentors“: Schülerinnen und Schüler werden zu Wertebotschaftern

Was bedeutet Respekt im Schulalltag? Wie gelingt ein gutes Miteinander in einer Klasse? Und welche Rolle spielen Höflichkeit und Anstand im Umgang miteinander? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der WPU-Kurs „Young Mentors“ im Jahrgang 10 der Heinrich-Böll-Schule.

WPU steht für Wahlpflichtunterricht und ist an der Odenwälder Gesamtschule ein etabliertes Konzept. Schülerinnen und Schüler können dabei aus verschiedenen Kursangeboten wählen und sich entsprechend ihrer Interessen für ein bestimmtes Thema entscheiden. Anders als im regulären Fachunterricht steht häufig das praktische Arbeiten, die Projektarbeit oder die Vertiefung eines besonderen Interessengebiets im Mittelpunkt. In diesem Schuljahr wird an der HBS ein spezieller Kurs mit sozialem Fokus angeboten. Im WPU-Kurs „Young Mentors“ von Lehrkraft Nicole Agostin geht es in diesem Schuljahr vor allem um Werte, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander. Hier entwickeln die Jugendlichen eigene Konzepte, mit denen sie später jüngeren Schülerinnen und Schülern, insbesondere aus den fünften und sechsten Klassen, ihre Themen näherbringen möchten.

Von Jugendlichen für Jugendliche

Die Themen sind dabei bewusst nah am Schulalltag gewählt. Eine Gruppe beschäftigt sich mit Respekt gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, eine weitere mit Anstand im Umgang mit Lehrkräften. Andere Gruppen setzen sich mit der Frage auseinander, wie eine gute Gemeinschaft innerhalb einer Klasse entstehen kann oder welche Bedeutung Höflichkeit und eine respektvolle Sprache im täglichen Miteinander haben.

Dabei sollen die Jugendlichen nicht einfach fertige Regeln an jüngere Schülerinnen und Schüler weitergeben. Vielmehr entwickeln sie eigene Methoden und Konzepte, mit denen sie die Themen verständlich und interessant vermitteln können. Ab Januar sollen die „Young Mentors“ dann selbst in die fünften und sechsten Klassen gehen, ihre Konzepte vorstellen und ihre Werte auf unterschiedliche Weise vermitteln. Geplant sind bisher eine musikalische Inszenierung, Rollenspiele und andere kreative Formen, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre Botschaften für die jüngeren Klassen greifbar machen.

Für Nicole Agostin liegt genau darin ein besonderer Reiz des Projekts: „Das Spannende ist, dass die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Rollen schlüpfen. Zuerst sind sie selbst Lernende, später übernehmen sie die Coachingrolle und vermitteln ihre Erfahrungen an jüngere Schülerinnen und Schüler.“ Dabei gehe es auch darum, Werte nicht nur innerhalb der „Schulmauern“ zu thematisieren, sondern den Jugendlichen zu vermitteln, welche Bedeutung sie für das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben haben. „Werte sind in unserer heutigen Gesellschaft etwas in Vergessenheit geraten“, so die Lehrkraft für Berufsorientierung.

Begegnungen mit Experten

Eine wichtige Rolle spielen die regelmäßigen Treffen mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens. Ende August erhielten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Impuls von Max Schmidt von Hammerjobs. Im September folgten Besuche der Firma Freudenberg und des Lions Club Bergstraße. Weitere Termine mit Bürgermeister Volker Öhlenschläger am 19. Oktober und einer diplomierten Stress- und Mentalcoachin am 9. November sind geplant. Dabei soll es um persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung von Werten für das Zusammenleben gehen.

Die Jugendlichen bereiten sich auf die Begegnungen jeweils intensiv vor. Bevor ein Experte zu Besuch kommt, informieren sie sich über das jeweilige Unternehmen oder den jeweiligen Tätigkeitsbereich und überlegen sich gezielte Fragen. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Frage, welche Werte im Berufsleben und in einem Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Gerade die persönlichen Einblicke der Experten kommen bei den Schülerinnen und Schülern gut an. Besonders hilfreich finden sie, dass die Gäste nicht nur theoretisch über Werte sprechen, sondern auch aus ihrem Berufsleben berichten und dabei aus dem „Nähkästchen plaudern“. So erfahren die Jugendlichen, wie sich Werte wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit oder Zuverlässigkeit tatsächlich im Arbeitsalltag zeigen.

Ein weiterer Bestandteil des Kurses ist ein Handyworkshop für Seniorinnen und Senioren, bei dem einige Schülerinnen und Schüler ihr Wissen weitergeben und ältere Menschen im Umgang mit digitalen Geräten unterstützen. Auch hier übernehmen die Jugendlichen Verantwortung und erleben, wie Wissen und gegenseitige Unterstützung über Generationen hinweg funktionieren können.

Werte selbst erleben und weitergeben

„Young Mentors“ versteht sich als Projekt, bei dem Jugendliche nicht nur über Werte sprechen, sondern selbst aktiv werden. Sie lernen zunächst von anderen, setzen sich mit ihren eigenen Vorstellungen auseinander und entwickeln daraus anschließend eigene Ideen für jüngere Schülerinnen und Schüler. Dabei gilt für die Kursleiterin auch ein Grundsatz, der gut zum gesamten Projekt passt: „Einfach mal machen, könnte gut werden.“ 

Zum Abschluss des Projekts soll daher nicht nur das Ergebnis der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen. Die Heinrich-Böll-Schule und Nicole Agostin möchten vor allem auch den Menschen danken, die den Kurs durch ihre Zeit und ihre persönlichen Erfahrungen bereichern: „Ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an alle Expertinnen und Experten, die sich auf das Projekt eingelassen und den Jugendlichen wertvolle Einblicke in die Bedeutung von Werten im Berufs- und Gesellschaftsleben gegeben haben.“

 

Gruppenfoto vor dem Smartboard mit den neuen Mentor/innenAuch die Firma Freudenberg war bereits an der HBS zu Gast.

Gemeinsam neu durchstarten

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Religion mit allen Sinnen erfahrbar machen

Religion mit allen Sinnen erfahrbar machen

Wie kann man Schülerinnen und Schülern Religion näherbringen, wenn selbst grundlegendes Wissen über den eigenen oder fremden Glauben zunehmend fehlt? An der Heinrich-Böll-Schule in Fürth geht man dabei einen besonderen Weg: Mit speziell zusammengestellten Lernkoffern soll Religion greifbar, erfahrbar und zum Anlass für gemeinsame Gespräche werden.

Über Religion zu sprechen, ist nicht immer einfach. Noch schwieriger kann es sein, einen anderen Glauben zu verstehen oder einen Bezug zum eigenen Alltag herzustellen. Häufig stehen dabei zunächst Vorurteile im Raum. Genau hier setzt die Lernbox „Islamische LebensArt“ an. Entwickelt wurde sie vom Islamwissenschaftler Shafe Ahmad Pal und Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann. Herausgekommen ist eine Sammlung verschiedener Gegenstände und Materialien, die Schülerinnen und Schüler dazu einlädt, sich dem Islam auf eine besondere Weise zu nähern.

Wie vielfältig die Materialien sind, zeigt ein Blick in die Box: In einer eigens angefertigten Holzkiste befinden sich beispielsweise die fünf Säulen des Islam, die als einzelne beschriftete Holzsäulen dargestellt sind. Die passende Holzbox wurde von Rainer Arnold, ebenfalls Lehrer an der Heinrich-Böll-Schule, angefertigt. Daneben finden sich unter anderem ein bunter Gebetsteppich und verschiedene Gewürze. Auch das Thema „erlaubt und verboten“ wird über konkrete Gegenstände greifbar. Auf einem roten Tuch liegen beispielsweise Gummibärchen mit Schweinegelatine, eine kleine Flasche Wein und Zigaretten, also Gegenstände, die im Islam als verboten gelten. Auf einem grünen Tuch finden sich dagegen erlaubte Lebensmittel, etwa Gummibärchen ohne Schweinegelatine. Die Schülerinnen und Schüler können die Gegenstände zunächst betrachten, anfassen und eigene Vermutungen anstellen, bevor die Lehrkraft die entsprechenden Hintergründe erklärt.

Dabei geht es bewusst nicht darum, den Schülerinnen und Schülern zu jedem Gegenstand sofort eine fertige Erklärung zu präsentieren. Vielmehr steht zunächst das eigene Entdecken im Mittelpunkt. Die weiterführenden Informationen erhalten die Schülerinnen und Schüler anschließend durch die Lehrkraft. Für diese gibt es ein 25-seitiges Begleitheft mit Hintergrundinformationen und Anregungen für den Einsatz im Unterricht. „Wenn ich etwas mit allen Sinnen erfahre, kann ich mich leichter auf eine andere Sichtweise einlassen“, erklärt Holzapfel-Hesselmann. Die Lernbox soll Interesse wecken, Fragen zulassen und vor allem dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Religionen kennenlernen und gegenseitig Verständnis fördern

Die Lernbox verfolgt dabei nicht das Ziel, Religion lediglich in Form von Faktenwissen zu vermitteln. Vielmehr soll sie Schülerinnen und Schüler dazu anregen, religiöse Aspekte auch mit dem eigenen Leben in Verbindung zu bringen. Was bedeutet Religion im Alltag? Welche Gegenstände, Rituale oder Traditionen spielen eine Rolle? Und welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede gibt es zu den eigenen Erfahrungen? Gerade diese Fragen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, gegenseitiges Verständnis zu fördern. „Wir wollen nicht nur über Religion sprechen, sondern einen Zugang schaffen, der neugierig macht“, so die Schulpfarrerin und Lehrerin.

Die „Islamische LebensArt“ gibt es trotz der individuellen Zusammenstellung gleich dreimal. Auch für das Christentum entsteht derzeit eine entsprechende Lernbox. Im schulischen Alltag stellen die Religionslehrkräfte nämlich zunehmend fest, dass selbst grundlegendes Wissen nicht mehr selbstverständlich ist. Deshalb hat die Pädagogin bereits ein inhaltliches Gerüst für den Koffer „Christliche LebensArt“ entwickelt. Die konkreten Materialien sollen in den kommenden Wochen zusammengetragen werden. Dabei wird die christliche Box bewusst keine einfache Wiederholung klassischer Unterrichtszusammenfassungen sein. Auch hier soll es darum gehen, Religion über konkrete Erfahrungen zugänglich zu machen und Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Austauschen anzuregen. Von der „Christlichen LebensArt“ wird es zunächst zwei Koffer geben.

Begeisterung auch im Kirchlichen Schulamt

Auch Silke Hagemann, Leiterin des Kirchlichen Schulamtes, zeigt sich von dem Konzept begeistert. Besonders die greifbare und anschauliche Umsetzung des Themas Islam überzeugt sie. Gleichzeitig blickt sie mit Vorfreude auf die Fertigstellung der christlichen Lernbox, die einen ganz eigenen Zugang zum Thema ermöglichen soll. Religion wird auf diese Weise nicht nur zum Unterrichtsthema, sondern zum Ausgangspunkt für Begegnungen, Interesse und gegenseitiges Verständnis.

Schüler/innen der 10. Klasse bei einem Workshop über Religion im Klassenraum

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[Erasmus+] Fahrt nach Palermo

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Die Heinrich-Böll-Schule Fürth baut ihre internationalen Kontakte weiter aus und setzt dabei verstärkt auf Programme im Rahmen von Erasmus+. Das EU-Programm fördert die Zusammenarbeit zwischen Schulen in Europa und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, andere Länder, Kulturen und Bildungssysteme kennenzulernen. Neben Austauschprojekten stehen dabei auch Sprachförderung, interkulturelles Lernen und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.

Ein fester Bestandteil des Erasmus+-Engagements der Schule ist die Parisfahrt im Jahrgang 10, an der die Französischkurse teilnehmen. Vor Ort besuchten die Schülerinnen und Schüler das „Collège René Descartes“ und erhielten Einblicke in den französischen Schulalltag. Die Reise bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse direkt anzuwenden und die französische Kultur hautnah zu erleben.

Erstmals konnte die Schule in diesem Jahr zudem ein Projekt mit Italien realisieren: Eine Fahrt nach Palermo ermöglichte den Teilnehmenden spannende Einblicke in das Leben und Lernen auf Sizilien. Dabei wurde das „Istituto Comprensivo Statale Karol Wojtyla – Arenella“ besucht, und die Schülerinnen und Schüler nahmen aktiv am Unterricht teil. Diese unmittelbare Erfahrung des italienischen Schulalltags machte das Projekt besonders wertvoll.

Langfristig ist geplant, aus diesen Begegnungen feste Schulpartnerschaften zu entwickeln und regelmäßige Austauschprogramme zu etablieren. Ein weiterer wichtiger Schritt steht bereits fest: Ab 2027 soll auch Vereinigtes Königreich wieder Teil der Erasmus+-Aktivitäten der Schule sein. Geplant ist eine Fahrt nach Whitby, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse im direkten Austausch vertiefen können.

Mit ihrem Engagement im Erasmus+-Programm setzt die Heinrich-Böll-Schule Fürth ein klares Zeichen für gelebtes Europa und internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Schüler/innen am Strand in Italien


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„Wir feiern das Lesen“: Aktion zum Welttag des Buches

„Wir feiern das Lesen“: Aktion zum Welttag des Buches

Anlässlich des diesjährigen Welttags des Buches am 23. April stand die Mediothek der Heinrich-Böll-Schule Fürth ganz im Zeichen der Lesefreude. Unter dem Motto „Wir feiern das Lesen“ wurde eine besondere Mitmach-Aktion für alle Klassen organisiert, die großen Anklang fand.

Am 29. und 30. April waren die Schülerinnen und Schüler eingeladen, in der Mediothek an einem abwechslungsreichen Quiz teilzunehmen. Dabei galt es, verschiedene Buchcover den passenden Buchtiteln zuzuordnen: eine knifflige Herausforderung, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mediothek liebevoll als Rätsel gestaltet wurde. Rund 200 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der Aktion und stellten ihr Wissen rund um bekannte und weniger bekannte Bücher unter Beweis. Mit viel Engagement und Begeisterung wurde gerätselt, diskutiert und kombiniert.

Dennis Wendschuch (5/1), Najah Kassab (6/7), Mattis Dieter (7/3) und Marharyta Kalmyk (8/6) gewannen das Rätsel und erhielten als Preis Gutscheine für das Eiscafé in Fürth. Eine Schülerin aus der 7. Klasse erzählte begeistert: „Das Quiz hat richtig Spaß gemacht! Manche Bücher kannte ich sofort, bei anderen musste ich echt überlegen. Ich habe sogar neue Titel entdeckt, die ich jetzt lesen möchte.“

Die Aktion war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und spannend Lesen sein kann. Die Mediothek leistete damit einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Lesekompetenz und zur Begeisterung für Literatur im Schulalltag.

Beteiligte der Aktion Welttag des Buches stehen in einer Reihe an der Wand gegenüber der Mediothek

 

Gemeinsam neu durchstarten

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Bücher begeistern und verbinden

Bücher begeistern und verbinden

Die Leseförderung der Heinrich-Böll-Schule ist mehr als ein Pflichtprogramm.

Wenn Bücher lebendig werden, entsteht Magie. Genau das hat die Heinrich-Böll-Schule in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt: Drei besondere Aktionen machten das Lesen zu einem verbindenden Erlebnis und verwandelten die Schule in eine Bühne voller Geschichten, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann zogen.

Bundesweiter Vorlesetag – Geschichten mitten im Schulalltag 

Stell dir vor: Du sitzt in der Pause entspannt da, und plötzlich beginnt ein Lehrer, eine spannende Geschichte vorzulesen. Genau so war es beim bundesweiten Vorlesetag im November! Die Kinder lauschten gebannt, ihre Augen leuchteten vor Neugier. Die Pausen wurden zu kleinen Reisen in fantastische Welten – ein wunderbarer Beitrag zur Lesekultur. 

Vorlesewettbewerb – Spannung bis zum letzten Wort 

Ein echtes Highlight war der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen. Die Mediothek der HBS war erfüllt von gespannter Erwartung, als die besten Vorleser gegeneinander antraten. Die Atmosphäre bestand aus Herzklopfen, mitfiebernden Mitschülern und konzentrierten Lehrkräfte. 

Nach mehreren beeindruckenden Vorträgen kam es zum großen Stechen. Tess Kudlatschek aus der Klasse 6/5 überzeugte mit klarer Stimme, viel Gefühl und sicherem Ausdruck. Ihre Lesung zog das Publikum mitten hinein in die Geschichte. Die Jury – bestehend u.a. aus Lehrkräften und ehemaligen Gewinnerinnen – bewertete Lesetechnik, Ausdruck und die Kunst, das Publikum zu fesseln. Als Tess schließlich zur Schulsiegerin gekürt wurde, brandete Applaus auf. Ein Moment, der zeigte: Vorlesen ist pure Magie! 

Bücher-Adventskalender – Geschichten im Kerzenschein 

Und dann kam die Adventszeit: Jeden Tag öffnete das Mediothek-Team um Anna Schröter ein Türchen des Bücher-Adventskalenders. Dahinter verbarg sich ein (weihnachtliches) Buch, das in der festlich geschmückten Mediothek vorgelesen wurde. Die Kinder machten es sich auf Sitzkissen, Sofas oder sogar auf dem Boden gemütlich und tauchten in die Geschichten ein. Besonders die Lesung aus „Es ist ein Elch entsprungen“ sorgte für herzhaftes Lachen und strahlende Gesichter. 

Mit ihren Aktionen zeigt die Heinrich-Böll-Schule, wie vielfältig und freudvoll Literatur sein kann. Sie schafft Räume, in denen Kinder in Geschichten eintauchen, die Freude am Lesen entdecken und im Erzählen Gemeinschaft erleben.

„Leseförderung ist für uns weit mehr als ein Pflichtprogramm. Sie soll unseren Kindern Türen öffnen, damit sie Sprachkompetenz entwickeln und Bildung sowie Wissen erschließen. Zugleich erfahren die Mädchen und Jungen durch Geschichten andere Kulturen und Perspektiven. Wer regelmäßig liest, stärkt darüber hinaus Konzentration und Kreativität – ein Fundament fürs ganze Leben“, erklärt die Deutsch- und Englischlehrerin Anna Schröter. Gemeinsam mit ihrem Team bringt sie im laufenden Schuljahr immer wieder neue Leseprojekte auf den Weg und macht Literatur zu einem Erlebnis, das bleibt.

Das Bild zeigt Schüler/innen in der Mediothek

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Strahlemann Benefiz Cup 2025

Strahlemann Benefiz Cup 2025

Erneut toller Erfolg für die „Steinbeißer“ beim Strahlemann Benefiz Cup 2025 – HBS Fürth und Röhrig Granit erspielen gemeinsam Platz 3

Beim diesjährigen Strahlemann Benefiz Cup 2025 zeigte die gemeinsame Mannschaft der HBS Fürth und der Firma Röhrig Granit, die sich erneut unter dem Namen „Steinbeißer“ formierte, eine beeindruckende Leistung. In der Gruppenphase setzten sich die „Steinbeißer“ souverän an die Spitze der Gruppe B.

Das Turnier war in mehrere Gruppen aufgeteilt, in denen die Teams in einem spannenden Modus gegeneinander antraten, um sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. Nach der Gruppenphase kämpften die besten Mannschaften um die begehrten Plätze im Finale. Die Kombination aus Schülern der HBS Fürth und erfahrenen Kollegen der Firma Röhrig Granit sorgte für eine ausgewogene Mischung aus jugendlichem Elan und professionellem Teamgeist.

Unsere Kollegen – Herr Oberle, Herr Schwind, Herr Bosselmann, Herr Hantke und Herr Müllers – spielten in der Unternehmensmannschaft von Röhrig Granit mit und genossen die hervorragende Betreuung durch die Firma. Die Zusammenarbeit lief wie schon beim letzten Strahlemann Cup vor zwei Jahren wunderbar und sorgte – trotz der sengenden Hitze im Stadion der Starkenburgia Heppenheim – für eine großartige Atmosphäre sowohl auf als auch neben dem Platz.

Am Ende des Turniers erreichten die „Steinbeißer“ gegen die Pillenkicker, bestehend aus der Schülermannschaft der Mittelpunktschule Gadernheim und der MSK Pharmalogistic GmbH, einen hervorragenden 3. Platz – ein toller Erfolg für alle Beteiligten, der den Einsatz und die Teamleistung belohnt. Der Strahlemann Benefiz Cup verbindet sportlichen Wettkampf mit sozialem Engagement, und die Teilnahme unseres Teams zeigt, wie viel Freude und Zusammenhalt ein solches Event schaffen kann.

Wir danken der Firma Röhrig Granit für die erstklassige Zusammenarbeit!

Unsere Teilnehmer am Strahlemann Cup 2025 stehen in mehreren Reihen und jubeln

Text: Sebastian Brenneis, Bildurheber: Strahlemann-Stiftung

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