Hauptversammlung des Fördervereins am 27.10.2021

Hauptversammlung des Fördervereins am 27.10.2021

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Interessenkreises zur Förderung der HBS e.V.

am 27.10.2021 um 20.00 Uhr in der Mensa der HBS

Liebe Mitglieder und Unterstützer,

wir laden Sie sehr herzlich zu unserer diesjährigen Hauptversammlung ein.

Wir berichten über die zurückliegenden zwei Jahre, da leider die Hauptversammlung coronabedingt letztes Jahr ausfallen musste. Turnusgemäß werden die Wahlen des Vorstand durchgeführt.

Über Ihr reges Erscheinen freuen wir uns sehr. Getreu unserem Motto: Gemeinsam können wir mehr!

Wünsche und Anträge können bis zum 20.10.2021 im Sekretariat der HBS eingereicht werden.

Bitte beachten Sie die am Versammlungstag geltenden Coronabestimmungen des Landes Hessen.

Ihr Vorstand des Interessenkreises

 

Lichtblick für bedürftige Kinder in schwieriger Zeit

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Schule und Schulseelsorge in der Pandemie

Schule und Schulseelsorge in der Pandemie

Genau hinschauen, wer Hilfe braucht

Die Heinrich-Böll-Schule in Fürth hat den Unterricht und die Schüler-Betreuung in der Corona-Pandemie bislang vergleichsweise gut bewältigen können. Besondere Schwierigkeiten hätten allerdings lernschwache Schülerinnen und Schüler, machten Schulleitung und Schulseelsorge bei einem Gespräch mit dem Bergsträßer Dekan Arno Kreh deutlich.

Ortstermin an der Heinrich-Böll-Schhule v.l.: Arno Kreh, Alexander Hauptmann, Barbara Holzapfel-Hesselmann und Astrid Schulze Icking
„Nicht in jedem Elternhaus steht das Kind im Mittelpunkt“, sagte Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann. Als Beispiel führt sie einen Schüler an, der ihr mitteilte, er wolle beim Online-Unterricht zu Hause den Laptop nicht anschalten, weil dann alle mit mitbekämen, wie es bei ihnen aussehe. Es gebe Schülerinnen und Schüler, die sich dem Unterricht per Videokonferenz entziehen würden und es gebe Eltern, die schwer zu erreichen seien, ergänzte die Lehrerin und Stufenleitern der neunten Klassen Astrid Schulze Icking. „Die Schere zwischen den Schülern, die von ihren Eltern unterstützt werden und jenen, die keine Hilfe bekommen, ist in der Pandemie größer geworden.“ Schule lebe vom Miteinander“, erklärte Schulleiter Alexander Hauptmann. „Problematisch kann es dann werden, wenn Kontakte eingeschränkt werden müssen.

Entscheidend ist der persönliche Kontakt

Schulseelsorge sei jetzt, wo es wieder Präsenzunterricht gebe, wichtiger denn je. Sie habe zwar auch einige seelsorgerliche Gespräche per Video-Konferenz geführt, entscheidend sei aber der direkte, persönliche Kontakt, meinte Pfarrerin Holzapfel-Hesselmann. „Ich muss den Kindern in die Augen schauen können, um zu wissen, was mit ihnen los ist.“ Jetzt, wo die Kinder und Jugendlichen wieder in der Schule seien, könnten Klassenlehrer sie auf Schüler aufmerksam machen, denen es nicht gut gehe. „Wir müssen genau schauen, wer jetzt Hilfe braucht und lieber einmal zu viel als zu wenig fragen: ‚Wie geht es dir? ‘“ sagte die Schulseelsorgerin. So habe sie erst durch den direkten Kontakt zu einem Schüler herausgefunden, warum er die erforderlichen Unterrichtsmaterialien nicht dabei habe. Sie hätten 50 Euro gekostet und dieses Geld hätte er nicht gehabt. „Wir haben das dann unbürokratisch gelöst.“

Schule wieder mit Präsenzunterricht

Schulleitung und Schülerschaft seien gleichsam froh, dass wieder Präsenzunterricht stattfinde und sie sich wieder direkt in die Augen schauen könnten. Jetzt sei viel Einzelarbeit erforderlich. Den Fernunterricht habe die Heinrich-Böll-Schule mit ihren rund 800 Schülerinnen und Schülern insgesamt hervorragend stemmen können. „Unsre Schule ist technisch gut ausgestattet. Als eine der wenigen im Kreis Bergstraße haben wir eine Glasfaseranbindung, überall WLAN und ein elektronisches Klassenbuch, auf das Lehrer wie Eltern und Schüler gleichsam Zugriff haben“, erläuterte Schulleiter Alexander Hauptmann. Jeder Schüler, jede Lehrkraft habe Zugangsdaten gehabt, um sofort auf Online-Unterricht umstellen zu können.„Manche Schüler, die sich sonst im Präsenzunterricht kaum zu Wort melden, waren im Fernunterricht sogar leistungsfähiger“, stellte Astrid Schulze Icking fest.

Es kann jeden treffen

Auch die Heinrich-Böll-Schule war vom Infektionsgeschehen betroffen. In der Schule sei das Virus zwar nicht weiterverbreitet worden, aber in den Elternhäusern gab es immer wieder Fälle. Die Lehrerschaft habe gegenüber den Schülern stets deutlich gemacht, dass es jeden treffen könne. Unter den Schülern sei die Solidarität mit Betroffenen groß gewesen. Schulpfarrerin Holzapfel-Hesselmann berichtete von einem Sechstklässler, der lange nicht am Schulunterricht habe teilnehmen können, weil seine Mutter positiv getestet worden sei. „Seine Mitschüler haben ihm jeden Tag einen Brief geschrieben. Und er schrieb zurück ’Beste Klasse der Welt!‘“

Alles ermöglichen, was vertretbar ist

Dekan Arno Kreh bedankte sich für das große Engagement der Lehrerinnen und Lehrer. Auch wenn es absolute Sicherheit in absehbarer Zeit nicht geben könne, ist nach seiner Ansicht die kontrollierte Öffnung der richtige Weg. Dies gelte auch für die Arbeit der Kirchengemeinden etwa beim Konfirmandenunterricht. Denn für Kinder und Jugendliche dauere mehr als ein Jahr Pandemie deutlich länger als für Erwachsene. Sein Appell: „Diejenigen, die am stärksten unter den Einschränkungen leiden, in den Blick nehmen und unterstützen. Und all das ermöglichen, was möglich und vertretbar ist. Vor allem im Freien geht ganz viel.“

Quelle: https://dekanat-bergstrasse.ekhn.de/startseite/einzelansicht/news/schule-und-schulseelsorge-in-der-pandemie.html

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Optimale Beratung garantiert

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Heinrich-Böll-Schule heißt Laufbahnberaterin Bianca Sommerfeld willkommen

Fürth. Der Wechsel erfolgte nahtlos: Stufenleiterin Astrid Schulze Icking hieß die neue Laufbahnberaterin der Agentur für Arbeit, Bianca Sommerfeld, an der Heinrich-Böll-Schule herzlich willkommen. Sie tritt die Nachfolge von Annegret Springer an, die ihren wohlverdienten Ruhestand genießt.

In Zusammenarbeit mit Nicole Agostin-Spies, Lehrkraft für Berufsorientierung, und Lehrerin Katharina Sattler, HBS-Verantwortliche in Sachen Berufsvorbereitung, sorgt Bianca Sommerfeld für eine optimale Beratung der Neunt- und Zehntklässler.

Die Heinrich-Böll-Schule gehört zu den wenigen Schulen in Hessen, die über eine Lehrkraft für Berufsorientierung verfügen und darüber hinaus den „Luxus“ haben, dass eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht. Nicht zu vergessen die Pädagogin, die alle Projekte rund um die Berufsvorbereitung organisiert. Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt bezeichnet die integrierte Gesamtschule als „Vorreiter“ auf diesem Gebiet.

„Unsere Schule ist bezüglich der Laufbahnberatung unserer Schüler und der Vorbereitung auf das berufliche Leben sehr gut aufgestellt. Wir messen diesem Bereich große Bedeutung bei, denn je intensiver die Betreuung und Beratung der Schüler erfolgt, desto erfolgreicher verlaufen die späteren Schul- und Berufswege der Jugendlichen“, fasst Stufenleiterin Astrid Schulze Icking die Anstrengungen der integrierten Gesamtschule zusammen.

LAUFBAHNBERATUNG. Bianca Sommerfeld (links) heißt die neue Laufbahnberaterin der Agentur für Arbeit, die für die Schüler der Heinrich-Böll-Schule zuständig ist. Stufenleiterin Astrid Schulze Icking (2.v.l.) hieß die Beraterin an der integrierten Gesamtschule willkommen. Gemeinsam mit Lehrerin Katharina Sattler (2.v.r.), verantwortlich für Projekte rund um die Berufsvorbereitung, und der Lehrkraft für Berufsorientierung, Nicole Agostin-Spies (rechts) garantiert sie für eine optimale Laufbahnberatung der Schüler.

Lichtblick für bedürftige Kinder in schwieriger Zeit

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Wie kann man nur so grausam sein?

Wie kann man nur so grausam sein?

Heinrich-Böll-Schüler im Gespräch mit Zeitzeugen der Nazi-Diktatur / Erschüttert über Brutalität

Fürth. „Wie kann man nur so grausam sein?“ In dieser von einer zutiefst erschütterten Zehntklässlerin geäußerten Frage kommt das komplette Unverständnis über die Gräueltaten der Nazi-Schergen zum Ausdruck. Schon vor dem Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz war den Schülern der Heinrich-Böll-Schule klar, dass der Nazi-Terror kein „Vogelschiss in der deutschen Geschichte“ ist, wie sich rechte Populisten gerne auszudrücken pflegen. Das virtuelle Treffen mit Frau Kretz machte den Jugendlichen aber sehr eindrücklich bewusst, welche barbarische Grausamkeiten Menschen jüdischen Glaubens im „Dritten Reich“ erdulden mussten.

Die integrierte Gesamtschule in Fürth stellt jedes Jahr den Kontakt zwischen betroffenen Zeitzeugen und Schülern der Abschlussklassen her. Verantwortlich dafür ist Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann, die das Angebot des Bistums Mainz nutzt. Das Bistum organisiert die Zusammenkünfte zwischen Zeitzeugen und Jugendlichen. In diesem Jahr war ein persönliches Gespräch auf Grund der Pandemie nicht möglich, deshalb traf man sich auf virtueller Ebene. „Die neue Form der Kommunikation tat der Wirkung auf die Schüler keinen Abbruch. Die Jugendlichen waren in jeder Minute ergriffen von den kaum zu fassenden Schilderungen von Frau Kretz“, betonte Schulpfarrerin Barbara Holzapfel Hesselmann.

Henriette Kretz wurde 1934 als Kind einer jüdischen Juristin und eines jüdischen Arztes in Polen geboren. Die Verfolgung ihrer Familie begann unmittelbar mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939. Trotz versuchter Flucht wurde die Familie 1941 in ein Ghetto eingewiesen. Als die Familie nach einem Verrat abgeführt wurde, wehrte sich ihr Vater. Er forderte seine Tochter auf, wegzulaufen. Während das Mädchen die Flucht ergriff, wurden ihre Eltern erschossen. Sie schaffte es, unentdeckt zu einem katholischen Waisenhaus zu gelangen; dort fand sie Unterschlupf.

Nach Ende des Krieges studierte sie in Belgien Kunstgeschichte und wurde Lehrerin für Französisch in Israel, wo sie von 1956 bis 1969 lebte. Später kehrte sie nach Antwerpen zurück. Henriette Kretz ist als Zeitzeugin für das Maximilian-Kolbe-Werk aktiv. Im Dezember 2020 wurde Henriette Kretz für ihr Engagement als Zeitzeugin vom deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

„Es war beeindruckend, wie offen und ruhig Frau Kretz über das Erlebte berichten konnte, ohne in Tränen auszubrechen“, formulierte ein Schüler seine Eindrücke. Sie habe, so ergänzte ein Mitschüler mitfühlend, „bis heute ein traumatisiertes Leben geführt“. Wie wichtig es für Jugendliche ist, mit Zeitzeugen zu reden, ging ebenfalls aus den Kommentaren der Schüler hervor. „Im Buch über diese für Deutschland so beschämende Zeit zu lesen, ist eine Sache, aber die schrecklichen Ereignisse aus dem Munde einer Person zu hören, die darunter gelitten hat, ist umso bewegender“, erklärte eine Zehntklässlerin. „Die Schilderungen sind jedem sehr nahe gegangen“, fasste ein Schüler zusammen.
Die Stellungnahmen der Jugendlichen zeigten, wie wichtig es sei, den Kontakt zu Zeitzeugen herzustellen, bilanzierte Schulpfarrerin Holzapfel-Hesselmann. Sie weiß sehr wohl, dass es diese Chance nicht mehr lange geben wird. „So lange das Bistum Mainz uns diese Möglichkeit eröffnet, werden wir sie nutzen“, erklärte die Schulpfarrerin abschließend.

„Jugendliche können auf authentische Weise erfahren, wie menschenverachtend die Nazis handelten. Es ist bedeutsam, dass dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, gerade in einer Zeit, in der rechte Populisten ein Mantel des Schweigens über die Gräueltaten decken möchten“, konstatierte Schulleiter Alexander Hauptmann, der Schulpfarrerin Holzapfel-Hesselmann für die Organisation des Treffens dankte.

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Ostergruß für Menschen mit Behinderung

Ostergruß für Menschen mit Behinderung

Aktion von Siebtklässlern der Heinrich-Böll-Schule / Kreative Arbeiten

Fürth. An den überdimensionierten Osterkarten wird schnell deutlich: Die Empfänger sollen die Zuwendung der Absender spüren, sie sollen erkennen, dass man ihnen eine große Freude machen möchte. Absender waren Siebtklässler der Heinrich-Böll-Schule, die mit viel Liebe zum Detail individuelle Osterkarten gestalteten und Bewohnern des Wohnheims der Behindertenhilfe Bergstraße übergaben. „Die Aktion entstand im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema „Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft“. Die Schüler wollten im Angesicht des Osterfestes auf einfache Weise Bewohnern der Einrichtung eine Freude bereiten“, erläutert Felipe Schug, Referendar an der HBS.

Der angehende Junglehrer unterrichtet die Fächer katholische Religion und Deutsch an der integrierten Gesamtschule. Auf Grund der aktuellen Pandemie findet der Unterricht in „multikonfessioneller Weise“ statt. Alle Schüler einer Klasse werden, unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit, gemeinsam unterrichtet. „Das Unterrichtsgeschehen wird dadurch enorm bereichert“, betont Schug.
Vor dem Osterfest unterhielten sich die Schüler der Klasse 7/2 natürlich auch über den Ursprung dieses Feiertages und dessen Botschaft. Schnell wurde den Kindern klar, dass – ebenso wie an Weihnachten – der Begriff „Gemeinschaft“ eine wichtige Rolle spielt. Zu dieser Gemeinschaft, auch das erkannten die Schüler, gehören alle ausnahmslos alle Menschen.

Gerade Menschen mit Behinderungen dürften, so formulierten es die Schüler, nicht vergessen werden. In der Unterrichtseinheit habe man auch das Thema „Inklusion“ behandelt, ergänzt Felipe Schug. Nebenbei bemerkt: An der integrierten Gesamtschule ist „Inklusion“ kein Fremdwort mehr. Die HBS hat frühzeitig Kinder mit Behinderungen in den Schulbetrieb integriert.

Können wir nicht behinderten Menschen auf unkomplizierte und schnelle Weise eine Freude bereiten? Wem können wir an Ostern etwas Gutes tun? Fragen, die sich die Siebtklässler stellten und schnell Antworten fanden. „Als feststand, dass Osterkarten an Bewohner der Behindertenhilfe in Fürth übergeben werden sollten, machten sich Schüler mit Feuereifer an die Arbeit“, erklärt Schug.

Der Kreativität und der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Manche Schüler gestalteten ein buntes Wasserfarbengemälde, andere kreierten gar eine Collage in Braille-Schrift mit hübschen Osterhasen und süßen Ostereiern. „Die Kunstwerke können sich sehen lassen“, bilanziert ein sichtlich zufriedener Pädagoge.

Im Namen der gesamten Klasse überreichten Schüler der 7/2 die großen Osterkarten an Bewohner des Wohnheimes, die sich riesig über die nette Geste freuten. Gruppenleiter Philipp Bylitza dankte den Schülern für die schöne Überraschung und die gelungenen Osterkarten. Gerne könne der Kontakt in Zukunft aufrechterhalten und Treffen organisiert werden, betonte Bylitza.

ÜBERGABE: Schüler der Klasse 7/2 und deren Religionslehrer Felipe Schug (r.) überreichten selbstgebastelte Osterkarten an Bewohner des Wohnheims der Behindertenhilfe Bergstraße in Fürth. Gruppenleiter Philipp Bylitza (Mitte) danke den Schülern für die nette Geste.

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