Sebastian Brenneis neuer Stufenleiter an der Heinrich-Böll-Schule / Schulleitungsmitglied mit Stallgeruch

Der neue Stufenleiter kennt die Schule aus dem Effeff, er ist ein Mann mit „Stallgeruch“: Die Rede ist von Sebastian Brenneis, den das staatliche Schulamt Ende Oktober offiziell mit den Aufgaben eines Stufenleiters an der Heinrich-Böll-Schule betraute. „Sebastian Brenneis, der zuvor diese anspruchsvolle Tätigkeit kommissarisch ausübte, ist aus dem Schulleitungsteam nicht mehr wegzudenken. Er ist engagiert, bestens in der Schule und in der Gemeinde vernetzt und bringt viele innovative Ideen ein“, lobt Schulleiter Alexander Hauptmann sein neues Teammitglied.

Dass der gebürtige Fürther nach seinem Studium an der Universität in Heidelberg und seinem Referendariat an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Weinheim wieder an „seine“ Schule zurückkehrte, ist kein Zufall. Sebastian Brenneis ist ein überzeugter „IGSler“, denn: „Ich habe als Schüler sehr vom integrierten System profitiert.“ Nebenbei bemerkt: Die Heinrich-Böll-Schule ist die einzige integrierte Gesamtschule im Kreis Bergstraße. Die Schüler haben Zeit, um sich zu entwickeln und werden nicht von vornherein ohne ein Entkommen in eine Schublade gesteckt.

Der Deutsch- und Englischlehrer profilierte sich vom ersten Tag an als Pädagoge mit zeitgemäßen Methoden und dem Einsatz digitaler Medien. Sein guter Draht zu Schülern, Eltern und Kollegium sowie sein ausgeprägtes Organisationstalent waren im Nu bemerkbar. „Wir haben schnell sein Potential erkannt“, ergänzt Schulleiter Hauptmann. Sebastian Brenneis legte sozusagen einen Blitzstart hin, der ihn schon nach zwei Jahren an der HBS auf die vakante Stufenleiterstelle katapultierte. Dass er der richtige Mann am richtigen Platz ist, war Schulleitung und Kollegium schon nach wenigen Wochen glasklar.

„Als die Stelle ausgeschrieben wurde, war es für mich selbstverständlich, meine Bewerbung abzuschicken. Ich musste keine Sekunde lang überlegen“, erklärt Brenneis. Der Job mache ihm, beteuert der neue Stufenleiter, „sehr viel Spaß“, denn zum einen komme der Unterricht nicht zu kurz, und zum anderen könne er Schule mitgestalten.

In seiner neuen Funktion muss er sich um zwei wichtige Bereiche kümmern: Da ist die Organisation der Kurse, die Datenpflege und alle Tätigkeiten rund um die Verwaltung auf der einen Seite und die pädagogische Arbeit sowie die Kommunikation mit den Eltern auf der anderen Seite. Damit nicht genug: Sebastian Brenneis pflegt ein pädagogisches Netzwerk, bestehend aus verschiedenen Organisationen und Personen, angefangen bei den BFZ- und UBUS-Kräften, dem Patenprojekt „Rückenwind“ bis hin zu den Verantwortlichen der Berufsorientierung. Der Fürther ist ein echter Allrounder und deshalb auch erster Ansprechpartner, wenn es Fragen oder Probleme rund um die Digitalisierung gibt.

Auf Grund der Vielzahl an Aufgaben könnte man meinen, Sebastian Brenneis habe keinen Kopf mehr für andere schulische Themen. Weit gefehlt! Die „Schule der Zukunft“ ist ein Thema, das ihm auf den Nägeln brennt. Er stellt sich eine Schule vor, „die deutlich offener ist, die sich dem Problem der heterogener werdenden Klassen stellt und den Unterricht danach ausrichtet.“ Für Brenneis ist klar: „Das klassische dreigliedrige Schulsystem hat keine Zukunft mehr.“

Dass das integrierte System bereits ein zukunftsorientiertes Modell darstellt, spielt dem neuen Stufenleiter bei seinen Überlegungen und Visionen in die Karten. „Wir sind bestens gewappnet für das, was in den nächsten Jahren auf dem Schulsektor kommt“, ist sich der bodenständige Pädagoge, der mit seiner Frau und seinem Filius in Fürth wohnt und dort nun auch ein Haus baut, sicher. Vor allem auch deshalb, „weil wir ein unglaublich motiviertes Kollegium haben, das sich auf Veränderungen – siehe Digitalisierung – einlässt.“

„Die Schulgemeinde ist froh, dass Sebastian Brenneis als Stufenleiter für die Jahrgänge 7 und 8 seine Fähigkeiten zur Geltung bringen kann. Er ist ein großer Gewinn für die Schulleitung und die HBS gleichermaßen“, betont Schulleiter Alexander Hauptmann. Es lohnt sich also für beide Seiten, dass der ehemalige Schüler in neuer Funktion an seiner alten Schule wirken kann.

NEU IM TEAM. Sebastian Brenneis (l.) wurde mit der Wahrnehmung der Aufgaben eines Stufenleiters an der Heinrich-Böll-Schule beauftragt. Schulleiter Alexander Hauptmann (r.) weiß die Fähigkeiten seines neuen Teammitglieds zu schätzen.

 

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