Neubau der Heinrich-Böll-Schule Fürth als Vorzeigeprojekt
„Dieses Gebäude ist für den Kreis Bergstraße einzigartig“, erklärt Landrat Christian Engelhardt während der feierlichen Eröffnung des Neubaus der Heinrich-Böll-Schule Fürth. „Die HBS hat nun nicht mehr nur eine Pionierstellung, weil sie die einzige integrierte Gesamtschule im Kreis Bergstraße ist, sondern auch, weil sie ein Gebäude mit Holzständerbauweise besitzt, das CO2 bindet, anstatt es zu verbrauchen. Es ist ein Vorzeigeprojekt auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit“, erklärt der Landrat weiter.
Die Planungen des 6,5 Millionen Euro schweren Neubaus begannen bereits 2016, wie Schulleiter Alexander Hauptmann bei seiner Begrüßung rückblickend erwähnt: „Die Planungen waren auf die damalige Raumnot zurückzuführen: In diesem Konzept wurde mit 700 Schülerinnen und Schüler kalkuliert; heute, 8 Jahre später, zählt unsere integrierte Gesamtschule aber inzwischen schon knapp 1.000 Lernende. Das Projekt sollte Strahlkraft besitzen.“ Das Anliegen, eine anregende Lernatmosphäre zu schaffen, ist mehr als gelungen: Blickt man sich in dem hellen Gebäude um, fällt auf, dass neben Klassenräumen und Musikzimmern Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die das Arbeiten in Kleingruppen ebenso ermöglicht wie differenziertes und selbstorganisiertes Lernen. „Mein Dank gilt allen Beteiligten – vor allem aber dem Schulträger, der dieses Gebäude möglich gemacht hat“, so Hauptmann weiter.
Seit Beginn des Schuljahres 2024/25 ist der Neubau in Betrieb. Er ist damit rechtzeitig fertig geworden, denn zum neuen Schuljahr wurden knapp 170 Fünftklässler eingeschult, die auf sieben Klassen verteilt wurden. Als „wahres Schmuckstück“ bezeichnet Bürgermeister Volker Oehlenschläger in seinem Grußwort das Gebäude. Kaum ist der eine Wunsch erfüllt, wird schon vom nächsten geträumt: Das Hauptgebäude der Odenwälder Schule ist inzwischen 55 Jahre alt. Auch hier besteht Sanierungsbedarf.
Diesen Wunsch hat Landrat Christian Engelhardt vernommen. Er betont, wie sehr ihm Bildung am Herzen liege. Unter dem Slogan „Kreis Bergstraße macht Schule“ versteht er, Zukunftsweichen für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Region zu stellen. Neben dem Thema Digitalisierung legt der Landrat auch Wert auf eine lernförderliche Atmosphäre. Neben sich ständig ändernden Herausforderung muss er auch 74 Schulen im Kreis Bergstraße im Blick behalten, die alle bedient werden müssen, was keine leichte Aufgabe darstellt.
Der Fürther Holzständerbauweise folgen weitere Gebäude, wie Christian Engelhardt erläutert. Zusammen mit dem Neubau an der HBS sind sie ein Aushängeschild, den Landkreis fit für die Zukunft zu machen.

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