Heinrich-Böll-Schule: Sechs neue fünfte Klassen / Zurück zum Kurssystem

Die Entscheidung fiel noch vor den Sommerferien: Die Heinrich-Böll-Schule (HBS) kehrt nach dem Corona-bedingten Unterricht im Klassenverband zum neuen Schuljahr wieder zum bewährten und dem prägenden Kurssystem einer integrierten Gesamtschule zurück. „Wir sind für den Schulstart in jeder Hinsicht bestens gerüstet“, erklärt Schulleiter Alexander Hauptmann. Sein Stellvertreter Boris Oberle konnte dem Kollegium bereits vor Ferienbeginn vorläufige Stundenpläne aushändigen.

Schulstart ist am Montag, 30. August zur ersten Stunde um 7.45 Uhr. Die ersten beiden Stunden nutzen die Klassenlehrer, um ihre Schüler über Stundenpläne und Termine zu informieren. Von der dritten bis zur sechsten Stunde findet Fachunterricht statt, danach endet der erste Schultag – zumindest für die Schüler. Die Lehrer treffen sich ab 13 Uhr zu Fachkonferenzen.

Der nächste Schultag steht im Zeichen der Einschulung der neuen Fünftklässler, die in sechs Klassen unterrichtet werden. Anders als in der Vergangenheit findet das Zeremoniell auf Grund der Pandemie mehrmals statt. Ein organisatorischer Aufwand, den die HBS gerne stemmt, sollen sich die neuen Fünftklässler doch von Beginn an wohl fühlen.

„Es spricht für unser besonderes pädagogisches Konzept, dass wir mit sechs fünften Klassen starten. Der Zuspruch der Eltern ist erfreulich groß; ein Zeichen dafür, dass an der HBS sehr gute Arbeit geleistet wird“, betonen Schulleiter Hauptmann und Stufenleiterin Birte Karge unisono.

Die ersten Klassen werden dienstags um 9.45 Uhr begrüßt. Die Feiern finden im Freien auf dem weitläufigen Gelände der Schule statt. „Die neuen HBS-Schüler können sich auf ein buntes und fröhliches Programm freuen“, erklärt Stufenleiterin Birte Karge.

„Im Schuljahr 2021/22 geht zum zweiten Mal eine Oberstufenklasse an den Start; die Heinrich-Böll-Schule versteht sich dabei als Dependance der Karl-Kübel-Schule“, informiert der stellvertretende Schulleiter Boris Oberle, der maßgeblich für dieses Projekt zuständig ist. „Dass das Angebot auf Interesse stößt, zeigen die Anmeldezahlen. Wir registrierten eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Schuljahr“, betont Oberle. Die Schüler der Einführungsphase mit dem Ziel Allgemeine Hochschulreife sind drei Tage in der Woche an der HBS und zwei Tage an der KKS in Bensheim.

 

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