Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Langjährige Zusammenarbeit zwischen Sport Schwarztrauber und der HBS

Gut ausgestattete Sportgeschäfte sind in Innenstädten und Fußgängerzonen inzwischen eine Seltenheit geworden. Aufgrund der großen Konkurrenz durch Großhändler einerseits und dem Angebot im Internet andererseits verschwinden sie immer mehr aus den Stadtbildern.

In Mörlenbach gibt es allerdings noch ein traditionelles Sportgeschäft, dessen Inhaber, Rolf Schwarztrauber, auch für die Sportlehrerinnen und Sportlehrer der Heinrich-Böll-Schule in Fürth (HBS) inzwischen zu einer nicht mehr wegzudenkenden Unterstützung für das Sport- und Bewegungsangebot an der integrierten Gesamtschule geworden ist. Egal, ob zur Vorbereitung auf die Skifreizeit im Jahrgang 7 und in damit verbundenen Fragen zu neuen Inlinern und entsprechender Schutzausrüstung – Sport Schwarztrauber unterstützt die Odenwälder Gesamtschule zuverlässig und kompetent in den verschiedensten Sportbereichen.

 

Als „immer ansprechbar, immer erreichbar und verlässlich, freundlich und fair“, charakterisiert Sportlehrer Gernot Oberle das Geschäft. „Selbst bei kurzfristigen Problemen sucht Herr Schwarztrauber nach einer schnellen und zuverlässigen Lösung“, ergänzt Jennifer Keil, die Sportfachschaft an der HBS leitet. Im vergangenen Schuljahr wurden durch die Unterstützung des Fördervereins der HBS insgesamt 35 Paar Inline-Skates inklusive Schutzausrüstung neu erworben. Für die Kinder der Jahrgangsstufe 7, die an der alljährlich stattfindenden Skifreizeit teilnehmen, bietet das Geschäft die Möglichkeit, erste Vorerfahrungen zu sammeln und diese dann auf den Skipisten unter Beweis zu stellen.

Dass Rolf Schwarztrauber selbst ein passionierter Sportler bzw. Sportbegeisterter ist, zeigt sein Engagement außerhalb der Verkaufsräume: Er ist nicht nur Skiinstruktor beim Deutschen Skiverband (DSV), sondern auch Funktionskraft im Volleyball sowie im Bereich der Leichtathletik. Bereits seit 1972 existiert das Sportgeschäft in Mörlenbach. Auch zukünftig möchte die HBS die Zusammenarbeit fortführen und hofft auf zahlreiche gemeinsam organisierte Projekte.

Geschäftsinhaber Rolf Schwarztrauber und Lehrerin Jennifer Keil stehen im Sportgeschäft und präsentieren Inline-Skates

 

In fremde Welten abtauchen

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[Impressionen] Berufsmesse 2025

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Bücher begeistern und verbinden

Bücher begeistern und verbinden

Die Leseförderung der Heinrich-Böll-Schule ist mehr als ein Pflichtprogramm.

Wenn Bücher lebendig werden, entsteht Magie. Genau das hat die Heinrich-Böll-Schule in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt: Drei besondere Aktionen machten das Lesen zu einem verbindenden Erlebnis und verwandelten die Schule in eine Bühne voller Geschichten, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann zogen.

Bundesweiter Vorlesetag – Geschichten mitten im Schulalltag 

Stell dir vor: Du sitzt in der Pause entspannt da, und plötzlich beginnt ein Lehrer, eine spannende Geschichte vorzulesen. Genau so war es beim bundesweiten Vorlesetag im November! Die Kinder lauschten gebannt, ihre Augen leuchteten vor Neugier. Die Pausen wurden zu kleinen Reisen in fantastische Welten – ein wunderbarer Beitrag zur Lesekultur. 

Vorlesewettbewerb – Spannung bis zum letzten Wort 

Ein echtes Highlight war der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen. Die Mediothek der HBS war erfüllt von gespannter Erwartung, als die besten Vorleser gegeneinander antraten. Die Atmosphäre bestand aus Herzklopfen, mitfiebernden Mitschülern und konzentrierten Lehrkräfte. 

Nach mehreren beeindruckenden Vorträgen kam es zum großen Stechen. Tess Kudlatschek aus der Klasse 6/5 überzeugte mit klarer Stimme, viel Gefühl und sicherem Ausdruck. Ihre Lesung zog das Publikum mitten hinein in die Geschichte. Die Jury – bestehend u.a. aus Lehrkräften und ehemaligen Gewinnerinnen – bewertete Lesetechnik, Ausdruck und die Kunst, das Publikum zu fesseln. Als Tess schließlich zur Schulsiegerin gekürt wurde, brandete Applaus auf. Ein Moment, der zeigte: Vorlesen ist pure Magie! 

Bücher-Adventskalender – Geschichten im Kerzenschein 

Und dann kam die Adventszeit: Jeden Tag öffnete das Mediothek-Team um Anna Schröter ein Türchen des Bücher-Adventskalenders. Dahinter verbarg sich ein (weihnachtliches) Buch, das in der festlich geschmückten Mediothek vorgelesen wurde. Die Kinder machten es sich auf Sitzkissen, Sofas oder sogar auf dem Boden gemütlich und tauchten in die Geschichten ein. Besonders die Lesung aus „Es ist ein Elch entsprungen“ sorgte für herzhaftes Lachen und strahlende Gesichter. 

Mit ihren Aktionen zeigt die Heinrich-Böll-Schule, wie vielfältig und freudvoll Literatur sein kann. Sie schafft Räume, in denen Kinder in Geschichten eintauchen, die Freude am Lesen entdecken und im Erzählen Gemeinschaft erleben.

„Leseförderung ist für uns weit mehr als ein Pflichtprogramm. Sie soll unseren Kindern Türen öffnen, damit sie Sprachkompetenz entwickeln und Bildung sowie Wissen erschließen. Zugleich erfahren die Mädchen und Jungen durch Geschichten andere Kulturen und Perspektiven. Wer regelmäßig liest, stärkt darüber hinaus Konzentration und Kreativität – ein Fundament fürs ganze Leben“, erklärt die Deutsch- und Englischlehrerin Anna Schröter. Gemeinsam mit ihrem Team bringt sie im laufenden Schuljahr immer wieder neue Leseprojekte auf den Weg und macht Literatur zu einem Erlebnis, das bleibt.

Das Bild zeigt Schüler/innen in der Mediothek

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Strahlemann Benefiz Cup 2025

Strahlemann Benefiz Cup 2025

Erneut toller Erfolg für die „Steinbeißer“ beim Strahlemann Benefiz Cup 2025 – HBS Fürth und Röhrig Granit erspielen gemeinsam Platz 3

Beim diesjährigen Strahlemann Benefiz Cup 2025 zeigte die gemeinsame Mannschaft der HBS Fürth und der Firma Röhrig Granit, die sich erneut unter dem Namen „Steinbeißer“ formierte, eine beeindruckende Leistung. In der Gruppenphase setzten sich die „Steinbeißer“ souverän an die Spitze der Gruppe B.

Das Turnier war in mehrere Gruppen aufgeteilt, in denen die Teams in einem spannenden Modus gegeneinander antraten, um sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. Nach der Gruppenphase kämpften die besten Mannschaften um die begehrten Plätze im Finale. Die Kombination aus Schülern der HBS Fürth und erfahrenen Kollegen der Firma Röhrig Granit sorgte für eine ausgewogene Mischung aus jugendlichem Elan und professionellem Teamgeist.

Unsere Kollegen – Herr Oberle, Herr Schwind, Herr Bosselmann, Herr Hantke und Herr Müllers – spielten in der Unternehmensmannschaft von Röhrig Granit mit und genossen die hervorragende Betreuung durch die Firma. Die Zusammenarbeit lief wie schon beim letzten Strahlemann Cup vor zwei Jahren wunderbar und sorgte – trotz der sengenden Hitze im Stadion der Starkenburgia Heppenheim – für eine großartige Atmosphäre sowohl auf als auch neben dem Platz.

Am Ende des Turniers erreichten die „Steinbeißer“ gegen die Pillenkicker, bestehend aus der Schülermannschaft der Mittelpunktschule Gadernheim und der MSK Pharmalogistic GmbH, einen hervorragenden 3. Platz – ein toller Erfolg für alle Beteiligten, der den Einsatz und die Teamleistung belohnt. Der Strahlemann Benefiz Cup verbindet sportlichen Wettkampf mit sozialem Engagement, und die Teilnahme unseres Teams zeigt, wie viel Freude und Zusammenhalt ein solches Event schaffen kann.

Wir danken der Firma Röhrig Granit für die erstklassige Zusammenarbeit!

Unsere Teilnehmer am Strahlemann Cup 2025 stehen in mehreren Reihen und jubeln

Text: Sebastian Brenneis, Bildurheber: Strahlemann-Stiftung

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7. Klasse – Skifreizeit 2025 // Behindertenhilfe in Fürth

7. Klasse – Skifreizeit 2025 // Behindertenhilfe in Fürth

Auf schnellen Brettern im Weiß unterwegs

HBS-Skifreizeit wurde mit fast 100 Teilnehmenden erfolgreich absolviert

„Das war eine tolle Woche“, strahlt Sportlehrer Markus Hantke von der Heinrich-Böll-Schule in Fürth (HBS). Hantke ist Organisator der Skifreizeit, die jedes Jahr in der Jahrgangsstufe sieben für interessierte Schülerinnen und Schüler angeboten wird. In diesem Jahr gab es für die Fahrt vom 15. – 21. März 2025 insgesamt 98 Anmeldungen. „Alle sind gesund zurück nach Fürth gekommen“, ergänzt Hantke erleichtert.

Die integrierte Gesamtschule fährt traditionsgemäß zu Beginn des 2. Halbjahrs nach Österreich. Im Angerhof in Wildschönau sind die Odenwälder jährlich untergebracht. „Es ist keine Voraussetzung, Skifahren zu können“, erklärt Hantke. „Auch Anfänger sind herzlich willkommen“. Die Anfängerinnen und Anfänger haben 2025 eine besonders gute Figur gemacht: Sie haben in dem kurzen Zeitraum gelernt, steile Pisten (= schwarze Pisten) zu fahren und hatten dabei jede Menge Spaß.

„Wir sind ein eingespieltes Team“, berichtet der Sportlehrer. Neben Kolleginnen und Kollegen von der HBS, die einen Skischein besitzen, wurde das Lehrerteam auch durch Kräfte von außerhalb maßgeblich unterstützt. „Die Unterstützung durch die externen Kräfte war sehr hilfreich. Wir konnte unsere Schützlinge bedenkenlos in Gruppen mit fremden Skilehrern geben“, so Hantke weiter.

Die HBS hatte in diesem Jahr auch Glück mit dem Wetter. Nachdem es zu Beginn neblig war, strahle die Sonne mit den Jugendlichen um die Wette. Die Fahrt birgt auch so manche Traditionen: So wird stets das Mittagessen auf einer Hütte bei der Koglmoosalm gemeinsam eingenommen. Auch abends gibt es ein buntes Programm für die Schülerinnen und Schüler. Ein Highlight ist dabei immer die „Bad Taste Party“.

Für das Schuljahr 2025/26 hofft das Ski-Team auf zahlreiche Anmeldungen. Ein Informationsabend fand in der letzten Woche vor den Osterferien statt. Erste Anmeldungen sind bereits eingegangen, was für den hohen Stellenwert der Veranstaltung spricht.

Das Bild zeigt die 7. Klassen der HBS mit den Skilehrkräften in einer Reihe positioniert auf der Piste

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Inklusion bleibt kein abstrakter Begriff

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 in der
Behindertenhilfe Bergstraße in Fürth zu Gast

 

Inklusion bedeutet, Menschen mit einer Beeinträchtigung in die Gesellschaft zu integrieren. Kann man Inklusion aber auch lernen? Welche Rolle nimmt die Institution Schule ein und wie kann Schule Inklusion vermitteln? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 der Heinrich-Böll-Schule Fürth praktisch nach. Während ihre Klassenkameradinnen und -kameraden vergangene Woche auf Skifreizeit waren, haben die HBSler die Behindertenhilfe Bergstraße in Fürth besucht.

Die Einrichtung kommt im Allgemeinen ganz unterschiedlichen Aufgaben nach und zeigt damit, wie vielfältig das Thema Inklusion ist. Konkret gibt es drei große Bereiche: Familie und Kind(er) – Arbeitswelt – Wohnen. Das Recht, zu entscheiden wie man wohnt, zählt als ein menschliches Grundbedürfnis. Auf welche Aspekte man bei Menschen mit Beeinträchtigungen achten muss und welche unterschiedlichen Wohnformen es für sie gibt, konnten die Jugendlichen bei ihrem Besuch erfahren. Ganz zentral war aber das Thema Arbeit. Generell beschäftigt die Behindertenhilfe Bergstraße an ihren Standorten insgesamt fast 500 Menschen mit einer Behinderung. Für die Schülerinnen und Schüler war es interessant, zu sehen, welche vielfältigen Aufgaben Menschen mit einer Beeinträchtigung einerseits übernehmen und andererseits zu erfahren, dass ihr Arbeitsalltag gar nicht anders ist als der von Menschen ohne eine Beeinträchtigung.

„Besuche wie der heutige sind für unsere Schülerinnen und Schüler ganz wichtig“, erklärt Philip Möke, der als Schulsozialarbeiter an der integrierten Gesamtschule tätig ist. „Damit bleibt der Begriff Inklusion kein abstraktes Wort, sondern die Jugendlichen gewinnen ganz konkrete Vorstellung davon, was Inklusion eigentlich ist“, so Möke weiter. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich bei ihrem Besuch sehr interessiert und posierten gern mit dem Schild mit dem Aufdruck: „Damit Inklusion gelingt!“

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Vorstellung der AG: HBS Experimentiert von Herrn Kindinger

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Bild mit Beispielprojekten

Bild vom Anmeldeflyer.

Bild mit einer Beispielanleitung.

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Amtlich zertifiziert: HBS ist eine digitale Schule

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Freude über Auszeichnung bei Schulleitung und Kollegium / Eine von 19 hessischen Schulen

Das Jahr 2021 geht mit Sicherheit in die Geschichtsbücher ein: zum einen wegen der Pandemie und zum anderen auf Grund der rasant einsetzenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Gerade in den Schulen zeigte sich, wer frühzeitig und vorausschauend die Grundlagen für einen problemlosen Start in die neue Zeitrechnung schuf. Unstrittig ist, dass die Schulleitung der Heinrich-Böll-Schule – in enger Kooperation mit den Eltern und vertrauend auf ein engagiertes Kollegium – für optimale Rahmenbedingungen sorgte und den digitalen Schritt schon lange vor der Pandemie wagte.

„Mit dem Zertifikat ´Digitale Schule´ wird uns nun amtlich bestätigt, dass die Welt der neuen Medien und der digitalen Möglichkeiten an der Heinrich-Böll-Schule gelebte Realität ist“, betont Schulleiter Alexander Hauptmann. Übrigens: Die HBS erhielt dieses Zertifikat im ersten Anlauf.

Der versierte Informatiker Alexander Hauptmann war es, der an der integrierten Gesamtschule die Initiative ergriff und frühzeitig auf ein Glasfaser gestütztes W-LAN setzte. Hauptmann ließ sich nicht vertrösten, sondern pochte permanent auf diese wichtige Ausstattung. Seine Hartnäckigkeit hatte Erfolg: Als eine der ersten Schule im Kreis verfügte die HBS über einen stabilen und vor allem auch schnellen Internetzugang, nicht nur in einigen Räumen, sondern flächendeckend: von Chemiefachraum bis hin zur Sporthalle. Sogar die Mensa verfügt über W-LAN. „Dadurch waren wir in der Lage, während der Pandemie Live-Unterricht aus jedem Klassenzimmer nach Hause zu ermöglichen“, bemerkt Hauptmann.

Der zweite Schritt war folgerichtig: Jetzt musste eine adäquate Ausstattung mit diversen Geräten realisiert werden. Dabei zeigte sich nicht nur der Schulträger, der Kreis Bergstraße, als sehr kulant, sondern auch die Hopp-Fondation. Ihr ist die Anschaffung von Tablet-Koffern zu verdanken. An der HBS können viele Klassen auf jede Menge Tablets zurückgreifen und nicht etwa nur eine oder zwei Klassen. Die Arbeit an Whiteboards ist ebenso Standard wie die Steuerung von CNC-Maschinen in der Zukunftswerkstatt oder die Programmierung eines 3D-Druckers. „Unser Ziel ist es, die Digitalisierung an unserer Schule so zu gestalten, dass sie dem aktuellsten Stand entspricht“, erklärt Schulleiter Hauptmann.

Der Unterricht während der unterschiedlichen Phasen in der Pandemie – vom Homeschooling bis hin zum Hybridunterricht – lief reibungslos. „Das Kollegium ging den eingeschlagenen Weg in die digitale Zukunft vom ersten Tag an mit. Die Begeisterung für die neuen Medien, für die pädagogischen Chancen war spürbar. Es herrschte eine regelrechte Aufbruchstimmung“, erinnert sich Hauptmann. Mittlerweile sei, so der Schulleiter weiter, der Einsatz von Laptop, Tablet und Whiteboard aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. „Unser Antrag auf digitalgestützten Unterricht wurde von den maßgeblichen Stellen deshalb sofort genehmigt“, erwähnt der Schulleiter mit Genugtuung.

 

Wer nun glaubt, die Heinrich-Böll-Schule gebe sich mit dem Erreichten zufrieden, befindet sich auf dem analogen Holzweg. Im Rahmen von zwei pädagogischen Tagen sollen weitere Schritte ausgelotet werden, wie das digitale Angebot und der digitale Unterricht weiter verbessert werden können. „Wir wollen und werden das neue digitalen Schulleben aktiv gestalten“, konstatiert Hauptmann.

Kultusminister Professor Dr. Alexander Lorz vernimmt solche Sätze mit Begeisterung, ist er doch der Überzeugung, „dass bei der Vermittlung wichtiger Kompetenzen immer stärker digitale Hilfsmittel zum Einsatz kommen“ und damit „ein Grundstein für den späteren beruflichen Erfolg“ der Schüler gelegt wird. Das Kultusministerium ließ im Rahmen der Zertifikatsverleihung verlauten, dass mit dem Erhalt des Siegels das Engagement der Schulleitungen und der Lehrkräfte gewürdigt und gestärkt werde, „die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.“

Was steckt hinter dem Zertifikat „Digitale Schule“? Der Kriterienkatalog der von den Schulen erfüllt werden muss, umfasst fünf Module. Dazu gehören unter anderem die Module „Pädagogik und Lernkulturen“, Qualifizierung der Lehrkräfte“ und „Technik und Ausstattung“. Die Ehrung ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. Experten und Wissenschaftler beschäftigten sich intensiv mit den von den Schulen eingereichten umfangreichen Erläuterungen zu den Modulen.

„Dass wir zu den 19 führenden Schulen Hessens auf diesem wichtigen Gebiet gehören, macht uns stolz und motiviert uns gleichermaßen, weiter den eingeschlagenen Weg zu gehen“, fasst Schulleiter Alexander Hauptmann zusammen.

 


Zertifikat. Die Heinrich-Böll-Schule gehört zu 19 Schulen in Hessen, die mit dem amtlichen Zertifikat „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde. Stolz und Freude herrschte darüber bei (v.l.n.r.) Schulleiter Alexander Hauptmann, Stufenleiterin Astrid Schulze Icking, Stufenleiter Sebastian Brenneis und dem stellvertretenden Schulleiter Boris Oberle. Zeitgleich mit der Preisverleihung konnte die Schulleitung alle Kollegen mit Dienstlaptops und -tablets ausstatten.

 

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