Optimale Beratung garantiert

Optimale Beratung garantiert

Heinrich-Böll-Schule heißt Laufbahnberaterin Bianca Sommerfeld willkommen

Fürth. Der Wechsel erfolgte nahtlos: Stufenleiterin Astrid Schulze Icking hieß die neue Laufbahnberaterin der Agentur für Arbeit, Bianca Sommerfeld, an der Heinrich-Böll-Schule herzlich willkommen. Sie tritt die Nachfolge von Annegret Springer an, die ihren wohlverdienten Ruhestand genießt.

In Zusammenarbeit mit Nicole Agostin-Spies, Lehrkraft für Berufsorientierung, und Lehrerin Katharina Sattler, HBS-Verantwortliche in Sachen Berufsvorbereitung, sorgt Bianca Sommerfeld für eine optimale Beratung der Neunt- und Zehntklässler.

Die Heinrich-Böll-Schule gehört zu den wenigen Schulen in Hessen, die über eine Lehrkraft für Berufsorientierung verfügen und darüber hinaus den „Luxus“ haben, dass eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht. Nicht zu vergessen die Pädagogin, die alle Projekte rund um die Berufsvorbereitung organisiert. Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt bezeichnet die integrierte Gesamtschule als „Vorreiter“ auf diesem Gebiet.

„Unsere Schule ist bezüglich der Laufbahnberatung unserer Schüler und der Vorbereitung auf das berufliche Leben sehr gut aufgestellt. Wir messen diesem Bereich große Bedeutung bei, denn je intensiver die Betreuung und Beratung der Schüler erfolgt, desto erfolgreicher verlaufen die späteren Schul- und Berufswege der Jugendlichen“, fasst Stufenleiterin Astrid Schulze Icking die Anstrengungen der integrierten Gesamtschule zusammen.

LAUFBAHNBERATUNG. Bianca Sommerfeld (links) heißt die neue Laufbahnberaterin der Agentur für Arbeit, die für die Schüler der Heinrich-Böll-Schule zuständig ist. Stufenleiterin Astrid Schulze Icking (2.v.l.) hieß die Beraterin an der integrierten Gesamtschule willkommen. Gemeinsam mit Lehrerin Katharina Sattler (2.v.r.), verantwortlich für Projekte rund um die Berufsvorbereitung, und der Lehrkraft für Berufsorientierung, Nicole Agostin-Spies (rechts) garantiert sie für eine optimale Laufbahnberatung der Schüler.

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Wie kann man nur so grausam sein?

Wie kann man nur so grausam sein?

Heinrich-Böll-Schüler im Gespräch mit Zeitzeugen der Nazi-Diktatur / Erschüttert über Brutalität

Fürth. „Wie kann man nur so grausam sein?“ In dieser von einer zutiefst erschütterten Zehntklässlerin geäußerten Frage kommt das komplette Unverständnis über die Gräueltaten der Nazi-Schergen zum Ausdruck. Schon vor dem Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz war den Schülern der Heinrich-Böll-Schule klar, dass der Nazi-Terror kein „Vogelschiss in der deutschen Geschichte“ ist, wie sich rechte Populisten gerne auszudrücken pflegen. Das virtuelle Treffen mit Frau Kretz machte den Jugendlichen aber sehr eindrücklich bewusst, welche barbarische Grausamkeiten Menschen jüdischen Glaubens im „Dritten Reich“ erdulden mussten.

Die integrierte Gesamtschule in Fürth stellt jedes Jahr den Kontakt zwischen betroffenen Zeitzeugen und Schülern der Abschlussklassen her. Verantwortlich dafür ist Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann, die das Angebot des Bistums Mainz nutzt. Das Bistum organisiert die Zusammenkünfte zwischen Zeitzeugen und Jugendlichen. In diesem Jahr war ein persönliches Gespräch auf Grund der Pandemie nicht möglich, deshalb traf man sich auf virtueller Ebene. „Die neue Form der Kommunikation tat der Wirkung auf die Schüler keinen Abbruch. Die Jugendlichen waren in jeder Minute ergriffen von den kaum zu fassenden Schilderungen von Frau Kretz“, betonte Schulpfarrerin Barbara Holzapfel Hesselmann.

Henriette Kretz wurde 1934 als Kind einer jüdischen Juristin und eines jüdischen Arztes in Polen geboren. Die Verfolgung ihrer Familie begann unmittelbar mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939. Trotz versuchter Flucht wurde die Familie 1941 in ein Ghetto eingewiesen. Als die Familie nach einem Verrat abgeführt wurde, wehrte sich ihr Vater. Er forderte seine Tochter auf, wegzulaufen. Während das Mädchen die Flucht ergriff, wurden ihre Eltern erschossen. Sie schaffte es, unentdeckt zu einem katholischen Waisenhaus zu gelangen; dort fand sie Unterschlupf.

Nach Ende des Krieges studierte sie in Belgien Kunstgeschichte und wurde Lehrerin für Französisch in Israel, wo sie von 1956 bis 1969 lebte. Später kehrte sie nach Antwerpen zurück. Henriette Kretz ist als Zeitzeugin für das Maximilian-Kolbe-Werk aktiv. Im Dezember 2020 wurde Henriette Kretz für ihr Engagement als Zeitzeugin vom deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

„Es war beeindruckend, wie offen und ruhig Frau Kretz über das Erlebte berichten konnte, ohne in Tränen auszubrechen“, formulierte ein Schüler seine Eindrücke. Sie habe, so ergänzte ein Mitschüler mitfühlend, „bis heute ein traumatisiertes Leben geführt“. Wie wichtig es für Jugendliche ist, mit Zeitzeugen zu reden, ging ebenfalls aus den Kommentaren der Schüler hervor. „Im Buch über diese für Deutschland so beschämende Zeit zu lesen, ist eine Sache, aber die schrecklichen Ereignisse aus dem Munde einer Person zu hören, die darunter gelitten hat, ist umso bewegender“, erklärte eine Zehntklässlerin. „Die Schilderungen sind jedem sehr nahe gegangen“, fasste ein Schüler zusammen.
Die Stellungnahmen der Jugendlichen zeigten, wie wichtig es sei, den Kontakt zu Zeitzeugen herzustellen, bilanzierte Schulpfarrerin Holzapfel-Hesselmann. Sie weiß sehr wohl, dass es diese Chance nicht mehr lange geben wird. „So lange das Bistum Mainz uns diese Möglichkeit eröffnet, werden wir sie nutzen“, erklärte die Schulpfarrerin abschließend.

„Jugendliche können auf authentische Weise erfahren, wie menschenverachtend die Nazis handelten. Es ist bedeutsam, dass dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, gerade in einer Zeit, in der rechte Populisten ein Mantel des Schweigens über die Gräueltaten decken möchten“, konstatierte Schulleiter Alexander Hauptmann, der Schulpfarrerin Holzapfel-Hesselmann für die Organisation des Treffens dankte.

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Ostergruß für Menschen mit Behinderung

Ostergruß für Menschen mit Behinderung

Aktion von Siebtklässlern der Heinrich-Böll-Schule / Kreative Arbeiten

Fürth. An den überdimensionierten Osterkarten wird schnell deutlich: Die Empfänger sollen die Zuwendung der Absender spüren, sie sollen erkennen, dass man ihnen eine große Freude machen möchte. Absender waren Siebtklässler der Heinrich-Böll-Schule, die mit viel Liebe zum Detail individuelle Osterkarten gestalteten und Bewohnern des Wohnheims der Behindertenhilfe Bergstraße übergaben. „Die Aktion entstand im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema „Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft“. Die Schüler wollten im Angesicht des Osterfestes auf einfache Weise Bewohnern der Einrichtung eine Freude bereiten“, erläutert Felipe Schug, Referendar an der HBS.

Der angehende Junglehrer unterrichtet die Fächer katholische Religion und Deutsch an der integrierten Gesamtschule. Auf Grund der aktuellen Pandemie findet der Unterricht in „multikonfessioneller Weise“ statt. Alle Schüler einer Klasse werden, unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit, gemeinsam unterrichtet. „Das Unterrichtsgeschehen wird dadurch enorm bereichert“, betont Schug.
Vor dem Osterfest unterhielten sich die Schüler der Klasse 7/2 natürlich auch über den Ursprung dieses Feiertages und dessen Botschaft. Schnell wurde den Kindern klar, dass – ebenso wie an Weihnachten – der Begriff „Gemeinschaft“ eine wichtige Rolle spielt. Zu dieser Gemeinschaft, auch das erkannten die Schüler, gehören alle ausnahmslos alle Menschen.

Gerade Menschen mit Behinderungen dürften, so formulierten es die Schüler, nicht vergessen werden. In der Unterrichtseinheit habe man auch das Thema „Inklusion“ behandelt, ergänzt Felipe Schug. Nebenbei bemerkt: An der integrierten Gesamtschule ist „Inklusion“ kein Fremdwort mehr. Die HBS hat frühzeitig Kinder mit Behinderungen in den Schulbetrieb integriert.

Können wir nicht behinderten Menschen auf unkomplizierte und schnelle Weise eine Freude bereiten? Wem können wir an Ostern etwas Gutes tun? Fragen, die sich die Siebtklässler stellten und schnell Antworten fanden. „Als feststand, dass Osterkarten an Bewohner der Behindertenhilfe in Fürth übergeben werden sollten, machten sich Schüler mit Feuereifer an die Arbeit“, erklärt Schug.

Der Kreativität und der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Manche Schüler gestalteten ein buntes Wasserfarbengemälde, andere kreierten gar eine Collage in Braille-Schrift mit hübschen Osterhasen und süßen Ostereiern. „Die Kunstwerke können sich sehen lassen“, bilanziert ein sichtlich zufriedener Pädagoge.

Im Namen der gesamten Klasse überreichten Schüler der 7/2 die großen Osterkarten an Bewohner des Wohnheimes, die sich riesig über die nette Geste freuten. Gruppenleiter Philipp Bylitza dankte den Schülern für die schöne Überraschung und die gelungenen Osterkarten. Gerne könne der Kontakt in Zukunft aufrechterhalten und Treffen organisiert werden, betonte Bylitza.

ÜBERGABE: Schüler der Klasse 7/2 und deren Religionslehrer Felipe Schug (r.) überreichten selbstgebastelte Osterkarten an Bewohner des Wohnheims der Behindertenhilfe Bergstraße in Fürth. Gruppenleiter Philipp Bylitza (Mitte) danke den Schülern für die nette Geste.

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Einen erfolgreichen beruflichen Weg in die Zukunft ebnen

Einen erfolgreichen beruflichen Weg in die Zukunft ebnen

Berufsorientierung steht an der Heinrich-Böll-Schule im Fokus / Verabschiedung von Annegret Springer

Fürth. Schule – und was kommt dann? Eine Frage, die sich vielen Abgängern nach erfolgreicher Schullaufbahn stellt. Für manchen Jugendlichen ist eine zusätzliche Qualifikation und der damit verbundene Schulbesuch eine Option, andere präferieren eine Ausbildung als sofortigen Einstieg in das Berufsleben. Wieder andere entscheiden sich für ein freiwilliges soziales Jahr.

An der Heinrich-Böll-Schule, der einzigen integrierten Gesamtschule im Kreis Bergstraße, konnten sich die Schüler über viele Jahre hinweg mit dieser kniffligen Frage an Annegret Springer von der Agentur für Arbeit wenden. Sie zeigte den Schülern die unterschiedlichsten Wege auf. Die Jugendlichen wussten sie als kompetente Ratgeberin zu schätzen. Unlängst wurde sie von Stufenleiterin Astrid Schulze Icking von Seiten der HBS in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolge tritt Bianca Sommerfeld an.

Stufenleiterin Astrid Schulze Icking würdigte Annegret Springer als „verlässliche Partnerin“ und „wichtige Expertin“ in Sachen Laufbahnberatung. „Sie haben viele Jahre lang einen wichtigen Dienst an unserer Schule geleistet und unzähligen Schülern geholfen, den richtigen Weg zu finden“, fasste Schulze Icking zusammen.

Die Stufenleiterin dankte nicht nur im Namen der Heinrich-Böll-Schule, sondern auch stellvertretend für die Jugendlichen, die Springers Ratschläge ernst nahmen: „Durch ihre Hilfe fand mancher Schüler zu seinem Traumberuf oder fasste sich ein Herz, eine weitere schulische Qualifikation anzustreben.“ Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte Schulleitungsmitglied Astrid Schulze Icking ein Buchpräsent an Annegret Springer. Es möge sie zur Erkundung des Odenwaldes, auch in kulinarischer Hinsicht, anregen, bemerkte die Stufenleiterin.
Nahtlos wird die Laufbahnberatung durch ihre Nachfolgerin Bianca Sommerfeld fortgesetzt. Doch damit nicht genug: Permanent bietet Nicole Agostin-Spies, Lehrkraft für Berufsorientierung, den Neunt- und Zehntklässlern ihre Hilfe bei der Wahl des Ausbildungsplatzes an. Die Klassenlehrer der Abgängerklassen wissen die Unterstützung der Expertin zu schätzen: „Sie lässt nicht locker und spricht gerade die unsicheren und zögerlichen Schüler permanent an. Erst wenn ein Ausbildungsvertrag in trockenen Tüchern ist, gibt sie sich zufrieden“, heißt es aus den Reihen der Pädagogen.

Die Heinrich-Böll-Schule gehört zu den ganz wenigen Schulen in Hessen, die über eine Lehrkraft für Berufsorientierung verfügen. Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt bezeichnet die integrierte Gesamtschule als „Vorreiter“ auf diesem Gebiet. Es sei, so Vertreter der IHK, sehr wünschenswert, wenn alle hessischen Schulen eine derartige Fachkraft in Festanstellung beschäftigen würden.

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Corona-Selbsttests an Schulen

Corona-Selbsttests an Schulen

Note 1 in Sachen Testen und Digitalisierung

Landrat Engelhardt bezeichnet Heinrich-Böll-Schule als „Modellschule“ / Stippvisite in Fürth

Fürth. Landrat Christian Engelhardt verfolgt den Selbsttest der Fünftklässler voller Interesse. Er kann es dennoch nicht lassen, zwischendurch seinen Blick auf das Whiteboard zu richten, auf dem die anderen Schüler der Klasse am heimischen Schreibtisch zu sehen sind. Sie grüßen Engelhardt fröhlich. Der Chef der Kreisverwaltung ist sichtlich begeistert. Schnell formuliert er ein Fazit seiner Stippvisite an der Heinrich-Böll-Schule: „Die integrierte Gesamtschule ist eine Modellschule in Sachen Schnelltest und Digitalisierung.“

Der Grund seines Besuches ist klar: Der Landrat möchte sich vor Ort über die ersten Erfahrungen bezüglich der Schnelltest erkundigen. Die Heinrich-Böll-Schule wurde als Pilotschule ausgewählt. In regelmäßigen Abständen testen sich Schüler und Lehrer auf den Corona-Erreger.
In der fünften Klasse, die Lehrer Martin Kneiß an diesem Morgen unterrichtet, verläuft der Test extrem problemlos. Die Schüler hören dem Pädagogen aufmerksam zu. Er erläutert detailliert alle wichtigen Schritte. Nach 20 Minuten ist der Test erfolgreich absolviert. Alle haben ein negatives Ergebnis vorliegen. Der „normale“ Unterricht kann beginnen.

Die ersten Erfahrungen mit den Schnelltests seien positiv. Schüler und Lehrer könnten in einer sicheren Atmosphäre lernen und arbeiten, erklärte Schulleiter Alexander Hauptmann. Sein Stellvertreter Boris Oberle erläuterte Engelhardt in kurzen Zügen das Vorgehen im Fall des Falles. An der HBS ist jede Maßnahme bis ins Detail durchdacht und geplant.

Landrat Engelhardt nutzte den Besuch auch dazu, sich über die Digitalisierung an der integrierten Gesamtschule zu informieren. „Kreide wird bald Geschichte sein. Das digitale Zeitalter hat an unserer Schule schon längst Einzug gehalten“, betonte Schulleiter Hauptmann. Er erinnerte Engelhardt daran, dass der Kreis noch restliche Whiteboards liefern muss.

Sollte die Installation der noch fehlenden Whiteboards bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein, ist die HBS vollständig im digitalen Zeitalter angekommen. Schon jetzt gehört die integrierte Gesamtschule zu den führenden Schulen in Hessen.

Als im März vergangenen Jahres die Pandemie ihren Lauf nahm, arbeitete die HBS längst schon mit und im Schulportal des Kultusministeriums. Das Gebäude ist am Glasfasernetz angeschlossen und alle Räume sind mit bestens funktionierendem W-LAN ausgestattet. Laptops und Tablets stehen in ausreichender Menge zur Verfügung und nicht etwa nur für eine Klasse.

Diesen Vorsprung nutzte das fortbildungsfreudige und neuen Medien aufgeschlossene Kollegium ohne Wenn und Aber aus. Die Folge davon: Homeschooling und Hybridunterricht liefen von Beginn an reibungslos. „Alle Schüler – und vor allem die Eltern – konnten sich auf einen strukturierten Tagesablauf verlassen. Qualitätsunterricht war in jeder Phase gewährleistet“, fasste Schulleiter Hauptmann zusammen.

 

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Fühlen, wie Menschen mit Behinderung leben

Fühlen, wie Menschen mit Behinderung leben

Spielboxen animieren zum Agieren unter besonderen Vorzeichen / Angebot an der HBS

Fürth. Bücher sind wertvolle Informationsquellen. Experten, Betroffene und Zeitzeugen gewähren interessante Einblicke. Wichtig sind für Kinder und Jugendliche aber besonders eigene Erlebnisse und Erfahrungen, die sie selbst sammeln. Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann suchte eine Möglichkeit, den Schülern der Heinrich-Böll-Schule auf möglichst spielerisch-leichte Weise schwierige Themen und Probleme näher zu bringen. Sie organisierte mehrere „Spielboxen“, die zum Spielen und Experimentieren animieren und sich mit den Themen „Behinderung“, „soziales Miteinander“ und „Gemeinschaftsgefühl“ befassen.

„Auf die Idee, solche Boxen zusammen zu stellen, brachte mich eine Sammlung der Christoffel-Blindenmission“, erzählt die Schulpfarrerin. Sie war sofort begeistert von der „Blindenbox“, die Utensilien wie einen „Cash Tester“ enthält. Mit diesem Gerät ist es blinden Menschen möglich festzustellen, welchen Euroschein er in Händen hält. „Alle Spiele und Geräte tragen dazu bei, dass die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes begreifen, wie es sich anfühlt, als Blinder im Alltag zu agieren“, betont Barbara Holzapfel-Hesselmann.

Die „Blindenbox“ war die Initialzündung für weitere „Box-Ideen“. Schnell kreierte die rührige Pfarrerin eine „Sozialbox“. Was steckt hinter diesem Begriff? Die Kiste enthält Spiele, die man nur mit anderen Schülern nutzen kann. Ziel sei es, so die Seelsorgerin ausführend, möglichst harmonisch miteinander umzugehen und zu merken, dass man auch mit Mitschülern, mit denen man vielleicht vorher leicht in Streit geraten sei, Spaß haben und ein Ziel erreichen könne.

Das „Boxen-Trio“ komplettiert die „Teamspiel-Box Zwei“, wobei die Zahl zwei für die Mindestzahl an Spielteilnehmern steht. Manche Spiele bieten 16 Teilnehmern die Gelegenheit, Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis zu stellen. „Diese Spielbox sorgt dafür, dass die Schüler viel Spaß an Bewegung bekommen und obendrein das Gemeinschaftsgefühl gefördert wird“, betont Barbara Holzapfel-Hesselmann.
Die von der Schulpfarrerin der integrierten Gesamtschule organisierten Boxen stießen auf großes Interesse im Kollegium. Sobald die Corona-Pandemie Geschichte ist und der Schulalltag wieder ohne Einschränkungen verläuft, werden die Boxen vielgenutzte Angebote sein. Schulleiter Alexander Hauptmann lobte die Initiative der rührigen Schulpfarrerin, die immer wieder mit bemerkenswerten Projekten wichtige Impulse zur Förderung sozialer Kompetenzen bei den Schülern setze. Der Dank der Schulpfarrerin gilt dem Förderverein der Heinrich-Böll-Schule, der die Anschaffungskosten komplett übernahm.

SPIELBOXEN. Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann organisierte für die Schüler der Heinrich-Böll-Schule drei interessante Spielboxen, die wichtige soziale Felder thematisieren.

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