Schule ohne Rassismus 2024

Schule ohne Rassismus 2024

Die Heinrich-Böll-Schule trägt seit zwei Jahren stolz den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Jährlich trägt sie dazu bei, diesen Titel zu erhalten. Dieses Jahr organisierte die Schule am 5. und 6. Februar im Rahmen der Anti-Rassismus-Woche einen inspirierenden Workshop, der ein deutliches Zeichen gegen Rassismus setzte: Das Ziel war es, Schülerinnen und Schüler für das Thema Rassismus zu sensibilisieren und gemeinsame Maßnahmen dagegen zu erarbeiten.

Unter der einfühlsamen Leitung von Pierre Celestin Engama à Bediang, einem angesehenen Experten für interkulturelle Bildung und Entwicklung, erhielten die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen einen tiefgründigen Einblick in die Themen Afrika, Rassismus und Klimawandel. Der Workshop bot einen sicheren Raum für interaktive Gespräche über Rassismus in der Schule und der Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass Vorurteile aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Aussehen inakzeptabel sind und andere verletzen können.

Die Betrachtung des Films „Der Schwarzfahrer“, der von Vorurteilen gegenüber dunkelhäutigen in der Gesellschaft handelt, regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, über ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten zum Thema Rassismus nachzudenken und ihre Haltung dazu zu reflektieren. Außerdem besprachen die Jugendlichen wie sie handeln können, wenn eine Auseinandersetzung mit Rassismus entsteht. Der Höhepunkt des Workshops war die Erstellung eines Anti-Rassismus-Plakats, bei dem die Schülerinnen und Schüler persönliche Zeichen gegen Rassismus setzten.

Die Heinrich-Böll-Schule ist stolz auf diesen Workshop, denn er ist ein bedeutender Schritt im Kampf gegen Rassismus. Die Schule ist damit ein hervorragendes Beispiel für eine Schule, die sich nicht nur auf schulische Dinge konzentriert, sondern auch darauf, ihre Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft mit Toleranz, Respekt und Zivilcourage zu erziehen. Sie sind auf dem besten Weg, erfolgreiche und verantwortungsbewusste Erwachsene zu werden, die dazu beitragen können, eine bessere und gerechtere Gesellschaft aufzubauen.

An den darauffolgenden Tagen waren vom 7. bis 9. Februar die Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) an unserer Schule zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler stellten in der Begleitung von Anna Reid (Stellvertretende Schulleiterin der DBS in Rimbach) das von ihnen ins Leben gerufene Projekt „we have a voice!“ an unserer Schule vor. Das Projekt bringt Rassismus in unterschiedlichen Facetten ans Tageslicht und sorgt für Aufklärung und ein stärkeres Bewusstsein. Mithilfe von eindrücklichen Erfahrungsberichten und einer offenen Atmosphäre gelang es, auf Alltagsrassismus aufmerksam zu machen und die eigenen Erfahrungen, wie auch den eigenen Standpunkt, zu reflektieren. Das Projekt wurde von 21 unserer Schulklassen durchlaufen und trug somit maßgeblich dazu bei, eine anti-rassistische Haltung in unserer Schule zu fördern. Wir danken dem „we have a voice!“-Team für die Zusammenarbeit und Inspiration.

Dieser Artikel wurde gemeinsam von Schüler/innen der HBS geschrieben. Vielen Dank.

 

 

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

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„It’s all about money“

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„Planspiel Börse“ der Sparkasse endet für HBS-Schülerinnen mit Erfolg

Der Institution Schule wird mitunter der Vorwurf gemacht, die Schülerinnen und Schüler zu wenig auf das reale Leben vorzubereiten. Allerdings gibt es immer wieder Projekte, die genau das Gegenteil beweisen: Zu einem solchem Projekt zählt das „Planspiel Börse“ der Sparkasse. „Das Ziel des Spiels ist es, durch Käufe und Verkäufe einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen und Erfahrungen mit Wertpapieren und Aktien zu sammeln“, erklärt Julia Einberger, Organisatorin des Planspiels. „Jede Gruppe beginnt mit einem Startkapital von € 50.000“, so die Sparkassen-Mitarbeiterin weiter. An dem Planspiel, das sich über einen Zeitraum von vier Monaten (4. Oktober 2023 – 31. Januar 2024) erstreckte, nahmen unterschiedliche Schulen sowie die Auszubildenden der Sparkasse Starkenburg und die dualen Studierenden teil. Mit insgesamt 269 Teilnehmenden, die auf 86 Gruppen verteilt wurden, konnte eine stattliche Anzahl an jungen Menschen für das Projekt begeistert werden.

Die meisten Teilnehmenden stellte die Heinrich-Böll-Schule Fürth: Insgesamt 126 Heranwachsende der Odenwälder Gesamtschule versuchten sich als junge Investoren. Sie wurden auf 38 Gruppen verteilt, die aus mindesten zwei bis maximal 4 Teilnehmenden bestanden. Insgesamt wurden 1541 Trades erzielt. Das Team „Quattro Stagioni“ schnitt mit Platz 9 am besten ab. „Ich bin stolz auf meine Mädels“, sagt Claudia Fellenberg, Klassenlehrerin der 10/2. Ihre Schülerinnen Lilly Ripper, die die Spielführung der „Quattro Stagioni“ übernahm, Ronja Bischoff, Johanna Faust, Mirjana Vitek und Alicia Basciano tätigten insgesamt 42 Trades (34 Käufe und 8 Verkäufe). Sie beendeten das Planspiel mit einem Gewinn von € 6.268,99.

Auf spielerische Weise entwickeln die Teams durch das „Planspiel Börse“ ein strategisches Gespür. Da die Teilnehmenden in Gruppen agieren, werden aber auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit gestärkt. Gemeinsam müssen sie die Risiken einschätzen und kalkulieren, welche Käufe/Verkäufe sich lohnen. Daneben kommt der Spaß aber auch nicht zu kurz. Eine Ideal Mischung für junge Menschen.

Das Bild zeigt Schüler/innen auf dem Hof, die am Planspiel Börse erfolgreich teilgenommen haben

 

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

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Erfolgreicher Besuch der Berufs- und Ausbildungsmesse „Job for Future“ in Mannheim

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Am 22. Februar 2024 begab sich der Jahrgang 9 der Heinrich Böll Schule in Fürth auf eine spannende Exkursion zur Berufs- und Ausbildungsmesse „Job for Future“ in Mannheim. Begleitet von ihren Klassenlehrerinnen Frau Göttmann-Eich, Frau Birkle, Frau Walder und Frau Gilges-Nowak machten sich insgesamt 108 Schülerinnen und Schüler früh morgens auf den Weg. Pünktlich um 8:00 Uhr startete der Bus an der HBS, um die Jugendlichen zu ihrem Ziel zu bringen. Die Messe bot den Schülern die Möglichkeit, sich an zahlreichen Ständen über verschiedene Berufsfelder zu informieren. Unternehmen aus der Rhein-Main-Neckar Region sowie Betriebe von der Bergstraße und dem Odenwald präsentierten sich und standen für Fragen und Gespräche bereit. Einige Schüler nutzten zudem die Chance, an Workshops und Vorträgen teilzunehmen, die praktische Bewerbungstipps und Einblicke in erfolgreiche Bewerbungsstrategien boten. Von „Do’s and Don’ts“ bis hin zu Schnuppertrainings für Vorstellungsgespräche – die Schüler konnten ihr Wissen vertiefen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Der Besuch der Messe auf dem Maimarktgelände erwies sich als voller Erfolg. Die Schüler kehrten am Nachmittag mit Taschen voller Informationsmaterialien und vielen neuen Erkenntnissen über ihre beruflichen Möglichkeiten zurück. Für viele von ihnen bedeutete dieser Tag eine wichtige Orientierungshilfe für ihre zukünftige Karriereplanung. Die Rückfahrt nach Fürth wurde von aufgeregten Gesprächen und Diskussionen über die gesammelten Eindrücke geprägt. Die Schülerinnen und Schüler der HBS sind nun motiviert und inspiriert, ihre berufliche Zukunft aktiv anzugehen und ihre Träume zu verfolgen. Der Besuch der Berufs- und Ausbildungsmesse „Job for Future“ hat gezeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig Einblicke in die Vielfalt der Berufswelt zu erhalten und sich über verschiedene Möglichkeiten zu informieren. Die Heinrich Böll Schule in Fürth unterstützt ihre Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Talente zu entdecken und ihre individuellen Karrierewege zu finden.
Verfasst von Frau Gilges-Nowak.

Das Bild zeigt den Haupteingang der Berufsmesse

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

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Siegerehrung mal drei

Siegerehrung mal drei

Zum Schulalltag gehören nicht nur das gemeinsame Lernen und Arbeiten im Klassenzimmer und das Schreiben von Klassenarbeiten, sondern auch die Teilnahme an Wettbewerben. In der Jahrgangsstufe 8 findet jährlich der Mathematikwettbewerb statt. Durch das Lösen von u.a. Textaufgaben oder dem Vervollständigen von Zahlreihen lassen sich die mathematischen Fertigkeiten der jungen Heranwachsenden ermitteln.

An einer integrierten Gesamtschule wie der Heinrich-Böll-Schule sieht der Wettbewerb ein klein wenig anders aus als in anderen Schulen: Hintergrund ist, dass die HBSler in drei unterschiedliche Kurse eingeteilt sind und damit unterschiedliche Prüfungen absolvieren müssen. Der A-Kurs entspricht dabei dem gymnasialen Niveau, der B-Kurs dem Realschulniveau und der C-Kurs den Anforderungen der Hauptschule.

Aus dem diesjährigen Mathematikwettbewerb gingen folgende Siegerinnen und Sieger hervor:

A-Kurs (unterrichtet von Frau Umann und Herrn Eckes):

  1. Platz Leon Mischler
  2. Platz Yumna Kassab

B-Kurs (unterrichtet von Frau Sattler und Herrn Fellenberg):

  1. Platz Joyce Hintenlang
  2. Platz Johanna Baumann
  3. Platz Julien Kneisel und Ruven Reichert

C-Kurs (unterrichtet von Herrn Kneis):

  1. Platz Sandro Berauer
  2.  Platz Lisa Erdmann

Am Freitag, den 26. Januar 2024, bekamen die Schülerinnen und Schüler von Fachsprecherin Claudia Fellenberg und im Beisein des Schulleiters Alexander Hauptmann eine Urkunde und ein kleines Präsent (Gutschein von der Buchhandlung Valentin, Fürth) überreicht.

Die Schülerinnen und Schüler stehen im Foyer zeigen ihre Urkunden, die sie gerade von Fachsprecherin Claudia Fellenberg (im Bild rechts hinten) und im Beisein des Schulleiters Alexander Hauptmann (im Bild links) erhalten haben

Alle Platzierten sind automatisch für die 2. Runde des Mathematikwettbewerbs qualifiziert. Diese findet am 6. März 2024 von 9.30 – 11.00 Uhr statt. Die Sieger des A-Kurses reisen nach Bensheim ans AKG (Altes Kurfürstliches Gymnasium), während die Sieger der B- und C-Kurse die nächste Wettbewerbsrunde an der Eugen-Bachmann-Schule in Waldmichelbach absolvieren.

Die Fachschaft Mathematik drückt den Vertretern der HBS fest die Daumen!

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

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Farewell

Farewell

Verabschiedungen zum Ende des 1. Halbjahres

Während die Schülerinnen und Schüler am Freitag, den 2. Februar 2024, ihre Halbjahreszeugnisse bekommen haben, hat Schulleiter Alexander Hauptmann drei Kolleginnen verabschiedet. Bereits am Mittwoch, den 31. Januar 2024, hatten Shenja Wöhl, Amara Mohammed und Kerstin Schmidt ihren letzten Arbeitstag an der integrierten Gesamtschule.

Shenja Wöhl und Amara Mohammed haben an der Heinrich-Böll-Schule und an der Partnerschule, der Karl-Kübel-Schule Bensheim (KKS), erfolgreich ihren pädagogischen Vorbereitungsdienst absolviert. 21 Monate wurden sie an beiden Schulen ausgebildet und haben Ende 2023 ihr 2. Staatsexamen abgelegt. Wöhl wird zukünftig an der KKS die Fächer Mathematik und Ethik unterrichten. Mohammed ist im 2. Halbjahr in Raunheim tätig und lehrt Geschichte und Englisch.

Nach 27 Dienstjahren ist Kerstin Schmidt in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Herr Hauptmann bedankte sich nicht nur mit einem Blumenstrauß, sondern auch mit einer Rede, in der er einzelne Etappen ihrer Laufbahn beleuchtete: Kerstin Schmidt war bereits als Lehrerin in der ehemaligen DDR tätig, bevor sie nach der Wende an die Bergstraße kam. Dort musste sie zunächst ihr Referendariat nachholen. In diesem Zuge lernte sie Astrid Schulze-Icking, Stufenleiterin der Jahrgänge 9-10, kennen, mit der sie lange Zeit zusammenarbeitete. Schmidt war an unterschiedlichen Schulen an der Bergstraße tätig – u.a. an der Alfred-Delp-Schule Lampertheim – bevor sie ihren Lebensmittelpunkt nach Fürth verlegte und Lehrerin für die Fächer Deutsch und Englisch an der HBS wurde. Schmidt hat in ihrer langen Lehrtätigkeit wichtige Impulse an der Odenwälder Schule gesetzt – so war sie lange Zeit Fachsprecherin für Deutsch, Organisatorin des Vorlesewettbewerbs und auch im Bereich Deutsch als Fremdsprache hat sie viel zum Erlernen der deutschen Sprache beigetragen.

In einer Reihe stehen von links nach rechts während der Verabschiedung Amara Mohammed, Shenja Wöhl, Alexander Hauptmann und Kerstin Schmitt

Das Kollegium schätzte an ihr ihre offene und gesellige Art und sie war eine gern gesehene Gesprächspartnerin, die sich für unterschiedliche Themen wie Kulinarik, Literatur und Theater begeistern konnte. Sichtlich gerührt bedankte sich Kerstin Schmidt beim Schulleiter und beim Kollegium. Während ihrer langjährigen Tätigkeit habe sie vor allem die Warmherzigkeit des Kollegiums sehr geschätzt.

Die Schulleitung und das gesamte Kollegium wünschen Kerstin Schmidt alles Gute!

Herr Hauptmann (links) und Herr Oberele (rechts) verabschieden Kerstin Schmitt (Mitte) mit einem Blumenstrauß in den Ruhestand

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

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