Achim Kopp und Dominic Bylitza informieren HBS-Schüler über ihre Firmenphilosophie

Über die Erfolge oder Misserfolge eines Unternehmens oder einer Firma machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. „Gut geplant“ oder „falsch kalkuliert“ sind die gängigen Floskeln, um die beiden Szenarien zu kommentieren. Dass hinter einer erfolgreichen Unternehmensführung weit mehr steckt als gute Planung, richtige Entscheidungen oder gar Glück, machten Achim Kopp und Dominic Bylitza den Zehntklässlern der Heinrich-Böll-Schule klar. Auf Einladung von Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann waren die beiden Firmeninhaber an die integrierte Gesamtschule gekommen, um über ihre Geschäftsphilosophie zu referieren. Beide machten den Schülern klar, wie wichtig der Faktor Mensch und ein vertrauensvoller Umgang miteinander für den Erfolg ist.

Vor 52 Jahren begann die Geschichte der Schleiftechnik und Werkzeugschleiferei Kopp in Winterkasten. Sein Vater, so Achim Kopp, habe in einer Garage den Start gewagt. Inzwischen ist die dritte Generation in das Unternehmen involviert. Im Gespräch mit den Schülern informierte Kopp über die essentiellen Grundlagen für eine erfolgreiche Geschäftsführung. Es sei wichtig, jedem Mitarbeiter die Möglichkeit zu geben, sich und seine Ideen einzubringen. Für Achim Kopp ist die Wertschätzung der Mitarbeiter von besonderer Bedeutung. Diese Einstellung beruht auf seiner christlichen Sozialisierung.

Interessant war für die Jugendlichen, nach welchen Kriterien die Firma Kopp ihre Auszubildenden aussucht. Wichtig sei, so Kopp ausführend, dass der Auszubildende menschlich in das Unternehmen passt, deshalb sei ein Praktikum der beste Weg, um dies herauszufinden. Dass die Bewerber wissen sollten, was die jeweilige Firma herstellt und welche Ausbildungsmöglichkeiten existieren, ist für Achim Kopp eine Selbstverständlichkeit. Der erfolgreiche Unternehmer hob in seinem Referat auch hervor, dass man sich stets an den Wünschen der Kunden orientieren müsse. Ein respektvolles Miteinander sei ein Garant des Erfolges.

In ähnlicher Weise äußerte sich der Inhaber des Fürther Edeka-Marktes, Dominic Bylitza. Er hat ein klares Unternehmensleitbild entwickelt, dass er seinen Mitarbeitern transparent vermittelt. Freude, Engagement und eine soziale Einstellung spielen bei der Außendarstellung eine wichtige Rolle. Die Präsentation nach außen ist ein Faktor, mindestens ebenso wichtig ist ein internes harmonisches Miteinander. Dafür seien unter anderem, so Dominic Bylitza ausführend, eine hohe Wertschätzung, Vertrauen oder Zuverlässigkeit unabdingbar.

Eine Verbindung vieler solcher Werte führe letztlich, das zeigte Bylitza anhand einer Grafik, zu „Respekt, Qualität und Verantwortung“. Auf diesen drei Pfeilern ruht das Geschäftsmodell des Edeka-Marktes in Fürth. Dominic Bylitza gewährte den Schülern auch einen Einblick in seinen breit gefächerten Verantwortungsbereich, der von der Kundenbetreuung über den Lebensmitteleinkauf bis hin zur Führung seiner Mitarbeiter reicht. Er betonte zudem, dass er nicht nur für seinen Betrieb, sondern auch für das gesellschaftliche Leben als Bürger Verantwortung übernehme.  

Die Zehntklässler waren sichtlich beeindruckt von den beiden Unternehmern, deren Erfolg klaren Leitlinien verdanken, die wiederum auf christlich-sozialen Werten basieren.

Dominic Bylitza (l.), Betreiber des gleichnamigen Edeka-Marktes in Fürth, war zu Gast an der Heinrich-Böll-Schule, um den Jugendlichen die Philosophie seines Marktes zu erläutern.UNTERNEHMENSPHILOSPHIE. Dominic Bylitza (l.), Betreiber des gleichnamigen Edeka-Marktes in Fürth, war zu Gast an der Heinrich-Böll-Schule, um den Jugendlichen die Philosophie seines Marktes zu erläutern.

Start in die nicht mehr endenden Ferien

Start in die nicht mehr endenden Ferien

Heinrich-Böll-Schule verabschiedet zwei verdiente Pädagogen in den Ruhestand Das Ende des Schuljahres beziehungsweise der Beginn der Ferien werde, so der Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule, Alexander Hauptmann, jedes Jahr meist aus zweierlei Perspektiven...

„Upcycling“

„Upcycling“

Neues Projekt an der Heinrich - Böll - Schule: "Upcycling" Recycling kennen viele von uns von der Mülltrennung. Dabei werden aus zerkleinerten Plastikflaschen neue Wertstoffe industriell gefertigt. Im privaten Umfeld versuchen immer mehr Menschen das "Upcycling"....

Statt grauer Fläche ein bunter Hingucker

Statt grauer Fläche ein bunter Hingucker

Bernd Schmitt spendet 1500 Euro an Heinrich-Böll-Schule / Kreatives Kunstprojekt Der Fürther Unternehmer Bernd Schmitt kann sich noch gut an seine Schulzeit erinnern. Immer dann, wenn aus trockener Theorie spannende Praxis wurde, machte der Unterricht für ihn richtig...

Explore Science

Explore Science

Naturwissenschafts-Exkursion aller 8. Klassen in der Luisenpark nach Mannheim Seit 2006 veranstaltet die Klaus Tschira Stiftung die naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore Science“ für Kinder und Jugendliche. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema „Digitale...

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

Vollbremsung beeindruckte die Schüler nachhaltig

Die Fünft- und Sechstklässler der Heinrich-Böll-Schule (HBS) konnten es kaum erwarten, in das Auto einzusteigen und eine Vollbremsung zu erleben. Zuvor mussten sie schätzen, wie viele Meter ein Auto nach einer solchen Bremsaktion noch zurücklegt, ehe es zum Stehen...

Internationaler Wettbewerb der Naturwissenschaften

Internationaler Wettbewerb der Naturwissenschaften

Science Olympiaden bringen junge Menschen zusammen und begeistern für Naturwissenschaften. Die Heinrich-Böll-Schule nimmt auch teil.  Die Internationale Junior Science Olympiade (kurz: IJSO) ist eine der sechs Science Olympiaden und unter diesen die jüngste, seit der...

„Ein perfekter Kandidat für das Modell-Projekt“

„Ein perfekter Kandidat für das Modell-Projekt“

Neues Schulfach – Heinrich-Böll-Schule als Vorreiter dabei / Kultusminister Professor Dr. Lorz wählte zwölf Schulen aus Dass die Digitalisierung unsere Lebens- und Arbeitswelt zunehmend bestimmt und die zukünftige Entwicklung unserer Wirtschaft und unseres...

Neue Rekruten bei den Schul-Sanis

Neue Rekruten bei den Schul-Sanis

„Bitte ein Schulsanitäter ans Sekretariat kommen.“ Diesen Satz hat wohl schon jeder des Öfteren an der HBS über die Lautsprecher gehört. In Windeseile machen sich die Ersthelfer auf den Weg, um Schürfwunden zu versorgen, Prellungen zu kühlen und vieles mehr. Die...