„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“

„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“

Exkursion der fünften Klassen in das Planetarium Mannheim / Naturgetreue Einblicke in den Weltraum

Fürth (Odw.) / Mannheim. Getreu des Mottos „Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“ aus dem Disney-Animationsfilm „Toy Story“ (1995) unternahmen die fünften Klassen der Heinrich-Böll-Schule im Februar eine Exkursion in das Planetarium Mannheim. Über 130 Schülerinnen und Schüler informierten sich dabei über den Weltraum, verschiedene Sternbilder und die Planeten unseres Sonnensystems.

Unterricht einmal anders

Unterricht sollte nicht nur theoretisch im Klassenzimmer stattfinden. Dieser Meinung sind auch die Klassenlehrer der fünften Klassen Christina Walder (5/1), Gernot Oberle (5/2), Janine Egly-Wetzel (5/3), Alexandra Birkle (5/4), Gabriela Gilges-Nowak (5/5) und Nicola von Jagow (5/6). Deshalb organisierten die sechs Lehrkräfte eine gemeinsame Fahrt in das Planetarium Mannheim. Passend zum Themenfeld „Orientierung in Nah und Fern“ des Unterrichtsfachs Gesellschaftslehre konnten die Lernenden ihr bereits vorhandenes Wissen vertiefen und durch lebendige Eindrücke erweitern.

Astronomie zum Staunen

Im Planetarium angekommen, fanden sich die Schülerinnen und Schüler inmitten einer naturgetreuen Darstellung des Nachthimmels wieder, die durch einen speziellen Sternenprojektor innerhalb einer zwanzig Meter hohen Kuppel erzeugt wird. „Die Höhe des Raums mit den vielen Sternen war wirklich beeindruckend“, staunte eine Schülerin der Klasse 5/4 bei ihrem ersten Besuch im Planetarium. Das Highlight der Fahrt war die Live-Vorführung „Unendliche Weiten – Astronomie für Einsteiger“. Hier konnten die Jugendlichen lebendige Eindrücke über unser Sonnensystem, die Milchstraße und unsere Nachbargalaxien sammeln. Dadurch lernten sie auch, sich am Nachthimmel zu orientieren. Die Vorführung sorgte für großen Applaus bei den Schülerinnen und Schülern.

Ein Erlebnis mit nachhaltigem Eindruck

Auch die betreuenden Lehrkräfte fanden die Exkursion sehr informativ und eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts. Besonders zufrieden waren sie mit dem großen Interesse der Lernenden, das sich in zahlreichen Nachfragen zu den behandelten Themen zeigte. „Man sah den Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für das Thema an“, fasste Klassenlehrerin Nicola von Jagow zusammen. Damit wurde die Exkursion für die Jugendlichen zu einer spannenden Entdeckungsreise im Weltraum.

Gruppenfoto der Klasse 5/4 im Planetarium

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Zwischen Ehrungen, Urkunden und Aktionen.

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„Viele schaffen mehr“ – Gemeinschaftliches Engagement für eine zukunftsorientierte MINT-Bildung

„Viele schaffen mehr“ – Gemeinschaftliches Engagement für eine zukunftsorientierte MINT-Bildung

Getreu der genossenschaftlichen Idee „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ initiierte die Heinrich-Böll-Schule ein zukunftsweisendes Bildungsprojekt. In Kooperation mit der Volksbank Weschnitztal und deren Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ sowie unter Einbindung der gemeinnützigen Initiative VR Digication wurden moderne MINT-Experimentierkästen für die Themenfelder Umwelt, Klima und erneuerbare Energien finanziert.

„Als seit 2025 zertifizierte Umweltschule und engagierter MINT-Kooperationspartner unterstreicht die Heinrich-Böll-Schule mit diesem Vorhaben ihren Anspruch, nachhaltige Bildungsprozesse aktiv zu gestalten“, so Schulleiter Herr Hauptmann. „Unser Anliegen ist es, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein praxisnahes, motivierendes und nachhaltiges Lernen und Lehren zu ermöglichen“, erläutert Herr Orth, MINT-Koordinator der Schule.

Ein starkes Netzwerk für den Erfolg

Unter der Schirmherrschaft von Frau Hantke und Herrn Respondek vom Förderverein der Heinrich-Böll-Schule wurde das Projekt mit großem persönlichem Einsatz umgesetzt. Ohne die Initiative des Fördervereins wäre eine solche Aktion nicht möglich gewesen. „Die Unterstützung der Volksbank Weschnitztal, insbesondere durch Frau Tarokic, war vorbildlich und hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen“, fasst Frau Hantke zusammen.

Neben den Lehrkräften unterstützten der Schulelternbeirat, die Eltern sowie ehemalige Kolleginnen und Kollegen die Spendenaktion mit außerordentlichem Engagement. Die Heinrich-Böll-Schule nahm dabei als erste hessische Schule gemeinsam mit der Volksbank Weschnitztal an der Kooperation mit VR Digication teil.

Rekordverdächtiges Ergebnis

Der Erfolg ist beachtlich: Insgesamt 174 Unterstützerinnen und Unterstützer beteiligten sich an der Kampagne. So wurde eine Summe von 10.085 Euro erzielt, wobei sich die Volksbank Weschnitztal mit über 5.000 Euro im Rahmen ihres Co-Funding-Modells beteiligte. Hierbei verdoppelt die Bank jede Einzelspende bis 50 Euro, bis das Finanzierungsziel erreicht ist.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Partnerschaftsvereins Thizy-Fürth, der durch eigene Aktionen Spendengelder generierte, sowie zahlreiche ortsansässige Vereine und Unternehmen. Sogar überregionale Spenden gingen ein. Das gesamte Schulleitungsteam, angeführt von Herrn Hauptmann und Herrn Oberle, freut sich über diese exklusive Chance.

Ein Vorbild für die Region

„Die Anzahl der Einzelspender ist ein Rekord im seit 2021 etablierten Crowdfunding-System. Alle bisher 27 eingereichten Projekte konnten finanziert werden, wodurch insgesamt über 160.000 Euro für die Region gesammelt wurden“, stellte Herr Haumann von der Volksbank Weschnitztal fest.

Das Ergebnis verdeutlicht eindrucksvoll, welches Potenzial in gemeinschaftlichem Engagement liegt. Die Mittel fließen nun unmittelbar in die Anschaffung der Experimentiermaterialien und leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung.

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst in der Odenwälder Zeitung (OZ) vom 25. Februar 2026. Die Online-Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin Benita Tarokic.

Spendenübergabe im Beisein der Voba, der Schulleitung, Lehrkräften und mehreren Schüler/innen in der Mediothek

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Ein Blick in den Schulalltag der HBS

Jedes Schuljahr gibt es im Kalender feste Termine, zu denen u.a. landesweite Wettbewerbe zählen. Einer dieser Wettkämpfe ist der Mathematikwettbewerb, an dem die Heinrich-Böll-Schule Fürth (HBS) regelmäßig teilnimmt. Dabei handelt es sich um einen Klausurwettbewerb, der über drei Runden verläuft: Die erste Runde findet auf Schulebene statt, die zweite Runde auf Kreisebene und die finale Runde schließlich auf Landesebene. Die Besonderheit an der integrierten Gesamtschule ist, dass sie am Wettbewerb in drei Aufgabengruppen partizipiert: Dabei entspricht die Aufgabengruppe A dem Gymnasialbereich, B dem Realschulniveau und C deckt den Hauptschulbereich ab.

Im laufenden Schuljahr 2025/26 gibt es an der HBS insgesamt acht Mathematikkurse in der Jahrgangsstufe 8. Folgende Schülerinnen und Schüler haben den Wettbewerb erfolgreich absolviert: Im Gymnasialbereich standen Ben Hanf und Milo Fuhrmann auf dem Siegerpodest. Im Realschulbereich behaupteten sich Marlon Lochmann, Anastasiia Buleiko sowie Sina Bittner. Aus den C-Kursen gingen Ole Fleck und Noran Azaiez als Sieger hervor.

Die Gewinnerinnen und Gewinner haben sich für die nächste Runde (Kreisebene) qualifiziert. Das Bild zeigt die Platzierten, die von Schulleiter Alexander Hauptmann und Frau Umann (Fachleiterin Mathematik) ihre Urkunden in Empfang genommen haben. Die HBS gratuliert den Siegerinnen und Siegern herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg bei den nächsten Aufgaben!

Die Sieger vom Mathewettbewerb stehen im Foyer mit Urkunden in einer Reihe

Auch im Bereich der Fremdsprachen wurden vergangene Woche Auszeichnungen verliehen: Am Montag, dem 23. Februar 2026, erhielten 34 Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer kleinen Festlichkeit im Foyer des Neubaus ihre Europässe im Fach Französisch. Den Europass können Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis nutzen, um ihre erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen in ganz Europa leichter nachweisen zu können. Es werden u.a. die Dauer und das Niveau der Ausbildung in der Fremdsprache transparent.

Schulleiter Alexander Hauptmann eröffnete die Veranstaltung und betonte in diesem Zusammenhang auch die Wichtigkeit der Förderung durch Erasmusgelder, die es ermöglichen, dass alle Jugendliche an der Fahrt nach Frankreich teilnehmen können, um die im Unterricht erworbenen sprachlichen Kenntnisse praktisch erproben zu können. Grußworte wurden darüber hinaus vom Staatlichen Schulamt Kreis Bergstraße gesprochen sowie von Volker Oehlenschläger, Bürgermeister der Gemeinde Fürth.

SchülerInnen stehen im Neubau auf der Bühne

Eine besondere Ausstellung fand vergangene Woche ebenfalls in Jahrgangsstufe 8 statt: Deutschlehrerin Hannah Schraml behandelte mit ihrem A-Kurs die Lektüre „Unsichtbar“ des Schriftstellers Eloy Moreno, die sich mit dem Thema Mobbing befasst. In einer Projektarbeit haben die Schülerinnen und Schüler eigenständig Stationen für eine Ausstellung erarbeitet, die unterschiedliche Aspekte des Themas Mobbing beleuchtet: Dabei ging es um Arten von Mobbing, Merkmale der Thematik sowie deren Folgen, aber auch um Anlauflaufstellen sowie Handlungsmöglichkeiten für Betroffene. Die Ausstellung wurde für andere Schülerinnen und Schüler geöffnet, die sich von den Mitgliedern des A-Kurses informieren lassen konnten.

Schüler/innen zeigen Plakate zu einem Deutsch-Projekt in der Mensa im Halbkreis

 

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Heinrich-Böll-Schule Fürth setzt Zeichen gegen Alltagsrassismus / Austausch, Aufklärung und persönliche Einblicke


Fürth (Odw.). Fünf Tage lang stand die Heinrich-Böll-Schule Fürth im Zeichen ihrer jährlichen Anti-Rassismus-Woche. Als ausgezeichnete „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzte die HBS damit ein klares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Zivilcourage. In unterschiedlichen Projekten und Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Alltagsrassismus und Diskriminierung auseinander.

Eberhard Bickel vom Verein „Juden in Rimbach“ informierte über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde und ihre prägende Bedeutung für Rimbach. Er zeigte auf, wie selbstverständlich das Zusammenleben von Juden und Christen einst war und wie dieses Miteinander durch die nationalsozialistische Propaganda zerstört wurde. Zugleich erinnerte er an Menschen, die in dieser Zeit Mut bewiesen und Verantwortung übernahmen.

Der Islamwissenschaftler Shafe Ahmad Pal griff bestehende Vorurteile gegenüber dem Islam auf und sprach mit den Jugendlichen über Diskriminierung im Alltag. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie wichtig es ist, sich eine eigene, reflektierte Haltung zu bilden und respektvoll zu handeln.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Zusammenarbeit mit der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Rimbach. Das preisgekrönte Projekt „We have a Voice“, begleitet von Lehrerin Anna Reid, bot Jugendlichen die Möglichkeit, von persönlichen Erfahrungen mit Alltagsrassismus zu berichten. Die Beiträge machten deutlich, wie verletzend Ausgrenzung sein kann, aber auch, wie wichtig es ist, sich dagegen zu wehren. Auch an der HBS engagieren sich inzwischen Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt, so zum Beispiel Ashkan Abdulahi (9/4), Samuel Eckert (9/2), Gazy Hassan (9/5), Malik Igbinedion (10/1), Fisia Ali Mnawr (10/1), Fabio Minnella (9/2), Srinika Sujith (10/6), Sedra Al Naasan (8/5) und Yafet Araya (6/4).

Im Workshop von Enie Wissel wurde zudem das Thema Mobbing vertieft. Grundlage war unter anderem der Roman Unsichtbar von Eloy Moreno, der eindrucksvoll die psychischen Folgen dauerhafter Ausgrenzung schildert.

Am vierten und fünften Projekttag arbeitete Pierre C. Engama vom Projekt „Gemeinsam mit Afrika“ mit den Klassen zum Thema „Respektvoller Umgang“. Ausgehend von der Frage, wann man sich selbst respektiert fühlt, entwickelten die Schülerinnen und Schüler gemeinsame Leitlinien für den Schulalltag. Der zentrale Gedanke: Andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. In Gruppenarbeiten wurde erarbeitet, wie Respekt beim Sprechen, im Streit, im Spiel oder im Umgang mit Material konkret aussehen kann.

Den bewegenden Höhepunkt der Woche bildete der abschließende Projekttag mit „We have a Voice“. Die Offenheit und der Mut der Jugendlichen beeindruckten die Zuhörenden nachhaltig.

Insgesamt nahmen 29 Lerngruppen an den Veranstaltungen teil, viele Lehrkräfte griffen das Thema zusätzlich im Unterricht auf. Ermöglicht wurden einzelne Projekte durch die Unterstützung des Lions Clubs sowie des Fördervereins der Schule.

Die Organisatorin Barbara Holzapfel-Hesselmann resümierte: „Es war eine sehr anstrengende Woche, die sich aber gelohnt hat. Stolz und dankbar bin ich für das Engagement von jedem einzelnen in dieser Woche.“

Das Bild zeigt alle beteiligten Schüler/innen der Anti-Rassismus-Woche nebeneinander

Alltagsrassismus wahrnehmen und entgegenwirken: Das Projekt „We have a Voice“

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Erinnern an die Vergangenheit – damit sich Geschichte nicht wiederholt

Erinnern an die Vergangenheit – damit sich Geschichte nicht wiederholt

Workshop-Atelier „Holocaust – Erinnerung für die Zukunft“ bewegt Zehntklässlerinnen und Zehntklässler an der Heinrich-Böll-Schule

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages 2026 wurde es im Unterricht der 10/5 im Fach
Gesellschaftslehre stiller als sonst. Nicht, weil es „nur“ um Geschichte ging, sondern weil unter der Leitung von Lehrkraft Nora Schnauber die Vergangenheit plötzlich greifbar wurde: Gesichter, Namen, Briefe, amtliche Schreiben. Im Rahmen ihrer Ausbildung am Studienseminar Heppenheim organisierten Nora Schnauber und ihre Referendar-Kolleg*innen Anna-Lena Dluzak und Christian Germann unter der Leitung von Frank Maus Projekttage zum Thema „Holocaust – Erinnerung für die Zukunft“. Im Mittelpunkt stand die Frage: Warum ist das Erinnern an die Shoah auch heute für eine demokratische Zukunft bedeutsam? Einen entscheidenden Beitrag leistete der US-Amerikaner Ryan Lilienthal, der eigens aus New Jersey, nach Deutschland reiste. Seine Familienangehörigen jüdischen Glaubens, die einst im Lautertal, einer Nachbarkommune von Fürth, lebten, überlebten den Holocaust nicht. Der Kontakt kam zustande, weil Historiker Maus zur Verfolgung jüdischer Familien in der Region forschte und dabei auf umfangreiche Dokumente zur Familie Lilienthals stieß. Lilienthal bat um Unterstützung durch die Gemeinde Lautertal, welche den Kontakt herstellte.

Vom Foto zur Frage: „Wie alt bist du?“

Der Einstieg war bewusst nah am Leben der Jugendlichen: Ein Foto der Familie Lilienthal zeigte unter anderem den Jungen Walter Israel, der später im Konzentrationslager Lublin- Majdanek ermordet wurde. Als Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Alter nannten und deutlich wurde, dass Walter im Alter von 16 Jahren ermordet wurde, entstand spürbare Betroffenheit. Anschließend berichtete Lilienthal über seine Familiengeschichte. Er betonte: „Es geht nicht nur um Wissen, sondern um Verantwortung. Demokratie braucht Erinnerung.“

Lernen an Originalquellen:

Stufen der Verfolgung Danach arbeiteten die Jugendlichen in Gruppen. Anhand historischer Dokumente etwa amtlicher Schreiben und Briefe rekonstruierten sie die Stufen der Judenverfolgung. In den Diskussionen wurde deutlich, wie die systematische Entrechtung ab 1933 in Etappen verlief: Ausgrenzung, Kontrolle, Verbote und schließlich Vernichtung.

Meditativer Abschluss

Den Abschluss des Projekttages bildete ein stille Besinnungsübung: Gemeinsam wurden Kerzen entzündet. Die Schülerinnen und Schüler besannen sich auf Symbole, Worte oder kurze Sätze als Ausdruck dessen, was sie in Bezug auf den Workshop und den Holocaust empfinden. Damit gestalteten sie ihre persönliche und individuelle Erinnerungskerze. Viele wirkten gerührt und zugleich fassungslos darüber, wie konsequent das nationalsozialistische System Menschen entwürdigte und vernichtete. Der Workshop zeigte eindrücklich: „Gedenken ist kein Selbstzweck. Es kann ein Lernprozess sein, der Jugendliche stärkt im Erkennen von Unrecht, im Nachfragen und im Schutz demokratischer Werte. Erinnerung ist nicht nur Rückblick, sondern Auftrag.“

Von: Nora Schnauber

 

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