„Umgang mit Misserfolgen“ / Projekt an der Heinrich-Böll-Schule / Probe aufs Exempel
Selbstbewusst durch das Leben gehen, das möchte am liebsten jeder. Doch was heißt eigentlich selbstbewusst? Wie manifestiert sich Selbstbewusstsein? Mit Arroganz und Überheblichkeit hat Selbstbewusstsein nichts zu tun, vielmehr verbirgt sich dahinter das Wissen um die Stärken und Schwächen der eigenen Person respektive ein adäquates Auftreten in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Wie wichtig ein gesundes Selbstbewusstsein ist, lernte eine siebte Klasse der Heinrich-Böll-Schule im Rahmen eines Projektes.
Initiiert und organisiert wurde das Training von Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann. Sie registrierte in vielen Gesprächen mit Schülern, dass Ängste und Unsicherheiten den Alltag prägen und zu Problemen im Umgang mit Mitmenschen führen. Es war ihr deshalb ein Anliegen, diesen Schülern mit gezielten Training zu helfen. Zwei Probleme galt es aus dem Weg zu räumen: Zum einen benötigte die Pfarrerin einen für die Aufgabe prädestinierten Coach, zum anderen brauchte sie eine Sponsor, um das Projekt realisieren zu können.
Mit dem Psychologen und WingTsu-Trainer Stephan Däbler engagierte sie den idealen Kursleiter und mit der Sparkassenstiftung Starkenburg fand sie einen großzügigen Sponsor. „Stephan Däbler ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Dass die Sparkassenstiftung sofort ihre Unterstützung signalisierte, hat mich natürlich riesig gefreut“, erklärte Barbara Holzapfel-Hesselmann.
Zu Beginn des Seminars thematisierten die Schüler gemeinsam mit dem Psychologen die verschiedenen Ängste, denen Menschen ausgesetzt sind. Sobald eine Angst den Geist erfasst, lähmt sie den Körper. Eine freie Entfaltung ist nur noch eingeschränkt möglich. Im Spiel lernten die Schüler, mit den unterschiedlichsten Ängsten umzugehen und Strategien zu entwickeln, wie man sich aus der „Angstfalle“ befreien kann.
Angst und Misserfolg bedingen einander, deshalb ist es – gerade für Schüler – wichtig, Misserfolge zu verarbeiten. Der Psychologe gab den Tipp, sich mit anderen über den eigenen Misserfolg zu unterhalten, um ihn verarbeiten zu können. Misserfolge gehören zum Lebensweg dazu und wer die richtigen Schlüsse daraus zieht, kann vom „Lernerfolg“ profitieren.
Selbstbewusstsein ist aber auch ein entscheidender Faktor im Umgang mit den Mitmenschen. Die Schüler lernten von Stephan Däbler, wie sie sich in unangenehmen Situationen mit Erwachsenen verhalten sollen. Auch in Fällen von Mobbing ist es wichtig, die richtige Reaktion zu zeigen, dafür bedarf es ebenfalls eines selbstbewussten Auftretens.
Die Probe aufs Exempel erfolge am Ende des Projektes: Die Schüler mussten sich mit bunten und in jeder Hinsicht sehr schrillen Halsketten auf den Weg in Fürther Geschäfte machen und sich den Menschen stellen. Damit nicht genug: Ihre Aufgabe bestand obendrein darin, Personen anzusprechen und sie bezüglich ihres Erscheinungsbildes zu befragen. Dazu gehört eine große Portion Selbstbewusstsein.
„Die Schüler waren sehr motiviert und hellauf begeistert. Allen war am Ende des Projektes klar, wie wichtig Selbstbewusstsein im Leben ist. Wir wollen an der Heinrich-Böll-Schule in Zukunft für alle siebten Klassen dieses Projekt anbieten“, betonte Pfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann abschließend.

Angst und Misserfolg bedingen einander, deshalb ist es, Misserfolge zu verarbeiten. Wie wichtig ein gesundes Selbstbewusstsein ist, lernte eine siebte Klasse der Heinrich-Böll-Schule im Rahmen eines Projektes.
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