Juden in Rimbach/ Verein gegen das Vergessen/Hr. Bickel

– Verein der sich gegen das Vergessen einsetzt
– Seit dem 30 jährigen Krieg lebten Juden in Rimbach
Beruf der Juden: Handel, Viehhandel, Geschäfte, Geldverleih
Rimbach wichtiger Handelsmittelpunkt / 5 Märkte in Rimbach
Gegründet mit von Juden: TSG, Feuerewehr,höhere Bürgerschule
15% jüdische Einwohner/ in ganz Dt. 1% – größte Gemeinde in Südhessen
Gutes Nachbarschaftsverhältnis: jüd. Sabbat / keine Arbeit – Christen helfen heizen/ unterstützen in wichtigen Angelegenheiten
– Wie können sich so gute Verhältnisse verändern? – durch Propaganda ( Plakate, Aufmärsche, Werbung, SA hat Menschen angeworben und Macht haben – Vorwürfe der einen durch die anderen = Juden sind schuld an wirtschaftl. schlechten Lage „Juden nehmen mir das Geld weg.“ ( „Wucherzinsen der Juden“) – Suche nach Sündenbock
– Erste Schmierereien an der Synagogen 1920 und erst recht als Hitler die Macht ergreift – Briefinhalt: „Hans Altendorf: du warst mein einziger Freund, wenn die anderen mich beschimpft haben oder mir mein Pausenbrot in der Grundschule weggenommen haben.“
Rassenideologie, Antisemitismus: Viele öffentliche Einrichtungen: „Für Juden verboten“, Berufverbot, Judenstern = vogelfrei, Schulverbot, psychologische Kriegsführung: Schmiererien an Geschäften, manche erkannten die Zeichen der Zeit und verließen Deutschland, Neid sicherlich auch als Ursache ( Reichtum Rimbachs durch Viehhandel, Ölherstellung, Geldverleih)
Entscheidender Einschnitt 9.11.1938 Reichsprogromnacht – Synagoge zuerst Brunnengasse 6 und 8 und dann später dort, wo jetzt kath. Kirche ist. Erklärung des Namens „Reichskristallnacht“ wegen der Kronleuchter in den Synagogen
– Schilderung der Reichsprogromnacht in Rimbach: Befehl von oben: Zerstörung der Rimbacher Häuser , SA und SS zogen in Straßenkleidung nachts los. Ausgehend vom Schulhof der Martin Luther Schule, ohne Uniform um als Wut der Bevölkerung gesehen zu werden und als spontanes Handeln, Mut angetrunken in Gaststätten, alle jüdischen Häuser wurden aufgebrochen und Mobilar auf die Strasse geworfen, Synagoge nicht angezündet wegen Brandgefahr der umliegenden Häuser, aber komplette Zerstörung des Mobilars und aller jüd. Glaubensgegenstände
Familie Weichsel: in das Haus eingebrochen, Mann aus dem Haus gezehrt mit Androhung der Erhängung, Frau wurde im Nachthemd mit kalten Wasser übergossen und zwischen die Beine geschlagen, noch in der Nacht Flucht nach Frankfurt, Rimbacher sind nach Ffm gefahren mehrfach, um sie zu ernähren,
Eisklotz auf Rimbacher Merkplatz, Mann 20 Minuten mit nackten Hintern auf Eisklotz gesetzt und auf Kopf auch einen Eisklotz gelegt- was hättest Du damals gemacht? – Angst um das eigene Leben und auch Angst um eigenen Familie deswegen keine Hilfe – Wie sieht es heute aus, wer würde helfen? –
Jüdische Bürger haben Zeichen der Zeit erkannt und konnten fliehen, weil sie das nötige Geld hatten oder sie blieben in Deutschland ( letzte Beerdigung 1941)
Warum sind Leute geblieben? – Heimatverbundenheit
KZ – zuerst Lager für politisch Verfolgte und später nur noch Vernichtungslager
Es gab auch mutige Menschen z.B. Renate Schmitt/ Filmbeitrag, Schuster, Metzger Wachs, Dr. Unger.

Schüler/innen sitzen im Stuhlkreis und hören dem Referenten zu

Fleißige Servicekräfte beim Chanson-Abend

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Gelungene Aktion: 113 Päckchen für Kinder in Not

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Friedensfüße

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