Präventionsprojekt für die Fünftklässler der Heinrich-Böll-Schule

 

Die neuen Medien bestimmen unseren Alltag. Ständig sind Smartphones oder Tablets im Einsatz: ob im Privatleben, in der Schule oder im Berufsleben. Schon die Kleinsten können die Geräte bedienen und haben – oft sehr zum Leidwesen der Eltern – Zugang zum Internet. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche über die Chancen und Risiken der neuen Medien zu informieren. Die Heinrich-Böll-Schule organisiert seit vielen Jahren Präventionsprojekte, die über die Chancen und Risiken der neuen Medien aufklären. Da die Schüler immer früher mit der digitalen Welt konfrontiert werden, ist es angebracht, bereits im fünften Schuljahr auf das wichtige Thema einzugehen. Lehrer Felix Urbanczyk konnte die Fachstelle Medienabhängigkeit der „AWO Prisma Suchthilfe und Prävention“ für das Projekt „Max&Min@“ gewinnen.

Die Mitarbeiterinnen Nikita Girard, Vanessa Schalk und Ida Jänsch sprachen mit den Fünftklässlern über das beliebte Verschicken von Fotos. Den Kindern ist nicht bewusst, dass sie Persönlichkeitsrechte verletzen, wenn sie ungefragt Aufnahmen von anderen Personen in der virtuellen Welt veröffentlichen.

Thematisiert wurden auch das Thema Vor- und Nachteile digitaler Medien, wie soziale Netzwerke und Messenger-Dienste wie „WhatsApp“.  Nicht selten werden diese Kommunikationskanäle benutzt, um Personen zu mobben oder Falschnachrichten zu verbreiten. Die Referentinnen wiesen auch darauf hin, dass ein derartiger Missbrauch strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Aber auch das Thema „eigene Bilder und Nacktbilder“ wurde sensibel behandelt. Der Fokus des Projekts lag insbesondere auf der Prävention von Medienabhängigkeit. Die Schüler reflektierten dazu ihre eigenen Medienzeiten und ihr Nutzungsverhalten kritisch und konnten erfahren, wie eine Medienabhängigkeit entstehen kann. Dabei entwickelten sie hilfreiche Strategien, wie eine medienfreie Zeit aussehen kann und vor allem auch Spaß macht.

Die Fünftklässler nutzten ausgiebig die Möglichkeit, die Expertinnen zu weiteren Themen rund um die neuen Medien zu befragen. „Es ist uns ein Anliegen, dass bereits unsere Fünftklässler ihrer Verantwortung im Umgang mit dem Internet und allen digitalen Angeboten bewusst sind“, betont Lehrer Felix Urbanczyk. „Gerade als zertifizierte digitale Schule haben wir hinsichtlich einer fundierten Präventionsarbeit eine Verantwortung, der wir mit Projekten dieser Art gerecht werden“, ergänzt Schulleiter Alexander Hauptmann.

Expertinnen der „AWO Prisma Suchthilfe und Prävention“, eingeladen von Lehrer Felix Urbanczyk (r.), informierten die Kinder über Chancen und Risiken der neuen Medien.PRÄVENTION. Das Thema „Neue Medien“ wurde in den fünften Klassen der Heinrich-Böll-Schule thematisiert. Expertinnen der „AWO Prisma Suchthilfe und Prävention“, eingeladen von Lehrer Felix Urbanczyk (r.), informierten die Kinder über Chancen und Risiken der neuen Medien.

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