Getreu der genossenschaftlichen Idee „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ initiierte die Heinrich-Böll-Schule ein zukunftsweisendes Bildungsprojekt. In Kooperation mit der Volksbank Weschnitztal und deren Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ sowie unter Einbindung der gemeinnützigen Initiative VR Digication wurden moderne MINT-Experimentierkästen für die Themenfelder Umwelt, Klima und erneuerbare Energien finanziert.
„Als seit 2025 zertifizierte Umweltschule und engagierter MINT-Kooperationspartner unterstreicht die Heinrich-Böll-Schule mit diesem Vorhaben ihren Anspruch, nachhaltige Bildungsprozesse aktiv zu gestalten“, so Schulleiter Herr Hauptmann. „Unser Anliegen ist es, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein praxisnahes, motivierendes und nachhaltiges Lernen und Lehren zu ermöglichen“, erläutert Herr Orth, MINT-Koordinator der Schule.
Ein starkes Netzwerk für den Erfolg
Unter der Schirmherrschaft von Frau Hantke und Herrn Respondek vom Förderverein der Heinrich-Böll-Schule wurde das Projekt mit großem persönlichem Einsatz umgesetzt. Ohne die Initiative des Fördervereins wäre eine solche Aktion nicht möglich gewesen. „Die Unterstützung der Volksbank Weschnitztal, insbesondere durch Frau Tarokic, war vorbildlich und hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen“, fasst Frau Hantke zusammen.
Neben den Lehrkräften unterstützten der Schulelternbeirat, die Eltern sowie ehemalige Kolleginnen und Kollegen die Spendenaktion mit außerordentlichem Engagement. Die Heinrich-Böll-Schule nahm dabei als erste hessische Schule gemeinsam mit der Volksbank Weschnitztal an der Kooperation mit VR Digication teil.
Rekordverdächtiges Ergebnis
Der Erfolg ist beachtlich: Insgesamt 174 Unterstützerinnen und Unterstützer beteiligten sich an der Kampagne. So wurde eine Summe von 10.085 Euro erzielt, wobei sich die Volksbank Weschnitztal mit über 5.000 Euro im Rahmen ihres Co-Funding-Modells beteiligte. Hierbei verdoppelt die Bank jede Einzelspende bis 50 Euro, bis das Finanzierungsziel erreicht ist.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Partnerschaftsvereins Thizy-Fürth, der durch eigene Aktionen Spendengelder generierte, sowie zahlreiche ortsansässige Vereine und Unternehmen. Sogar überregionale Spenden gingen ein. Das gesamte Schulleitungsteam, angeführt von Herrn Hauptmann und Herrn Oberle, freut sich über diese exklusive Chance.
Ein Vorbild für die Region
„Die Anzahl der Einzelspender ist ein Rekord im seit 2021 etablierten Crowdfunding-System. Alle bisher 27 eingereichten Projekte konnten finanziert werden, wodurch insgesamt über 160.000 Euro für die Region gesammelt wurden“, stellte Herr Haumann von der Volksbank Weschnitztal fest.
Das Ergebnis verdeutlicht eindrucksvoll, welches Potenzial in gemeinschaftlichem Engagement liegt. Die Mittel fließen nun unmittelbar in die Anschaffung der Experimentiermaterialien und leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung.
Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst in der Odenwälder Zeitung (OZ) vom 25. Februar 2026. Die Online-Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin Benita Tarokic.

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