Englische Schülerinnen und Schüler zu Gast an der HBS
„Wow! What a week. The exchange visit was a huge success”, bilanziert Ian Bloor, Lehrer an der Eskdale School im englischen Whitby. Gemeinsam mit seiner Kollegin Yvonne und fast 30 Schülerinnen und Schülern hat er vom 29. April bis zum 3. Mai die Heinrich-Böll-Schule in Fürth besucht. Vergangenen Herbst waren die HBSler im Rahmen des Schüleraustauschs in England zu Gast und waren nun für den „Rücktausch“ bereit.
Während ein paar englische Schüler in deutschen Gastfamilien untergebracht werden konnten, wohnte der Rest der englischen Gruppe auf der Starkenburg in Heppenheim: „Das war unser tägliches Sportprogramm“, lacht Ian Bloor. Da kein Bus bis zur Jugendherberge fährt, mussten die Engländer den Berg jeden Tag hoch und runter laufen. „Wir sind jetzt bedeutend fitter“, schmunzelt Bloor. Am Montagnachmittag kamen die englischen Schüler an: Sie hatten die Übernachtfähre nach Rotterdam genommen und sind von dort aus mit dem Bus weitergereist. Im Herzen von Heppenheim sind sie von den Gastfamilien und den Lehrern Daniela Hirsch und Sebastian Zilles, die den Austausch von deutscher Seite organisiert haben, in Empfang genommen worden. Schulleiter Alexander Hauptmann zeigte sich in einer neuen Rolle – als Chauffeur. Da er einen großen Wagen fährt, hat er sich bereiterklärt, das Gepäck der Gäste auf die Starkenburg zu fahren.
Am Dienstagvormittag besuchten die englischen Gäste den Unterricht in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10. Ganz unterschiedliche Fächer wie Sport, Physik und Mathematik standen auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa wurden die englischen und deutschen Jugendlichen in Kleingruppen eingeteilt. Gemeinsam haben sie eine Schulrallye und eine Rallye durch Fürth gemacht. Das Besondere an dieser Challenge war, dass die Gruppen Fragen auf Deutsch und Englisch beantworten mussten. „Uns war es wichtig, die Kommunikation zwischen den Schülern zu fördern“, erklärt Daniela Hirsch. Die Rallye endete in der Stadt, wo sich die Heranwachsenden mit einem Eis belohnen konnten.
Am Feiertag (1. Mai) stand ein besonderes Programm für die Schüler an – eine traditionelle Maiwanderung. „Unsere Idee war es, den englischen Gästen die deutsche Tradition zum Maifeiertag näherzubringen“, erzählt Daniela Hirsch. Mit einem Bollerwagen, der mit Mineralwasser und jeder Menge Süßigkeiten beladen war, wanderten die englischen und deutschen Schüler bei strahlendem Sonnenschein von Fürth nach Ellenbach. Dort konnten sie eine typisch deutsche Bratwurst essen oder einen buten Salatteller kosten. Am Nachmittag waren die englischen Schüler unter sich und erkundeten gemeinsam mit ihren Lehrern Heppenheim. Natürlich durfte auch an diesem Nachmittag ein Eis nicht fehlen.
Am Donnerstag wurde ein gemeinsamer Ausflug nach Heidelberg durchgeführt. Manche englischen Schüler sind dabei das erste Mal mit einem Zug gefahren. In Heidelberg hatten die Jugendlichen zunächst ausreichend Zeit zum Shoppen. Danach gab es einen Spaziergang zum Heidelberger Schloss, wo ein gemeinsames Bild entstand. Mit einer Sightseeing-Tour auf dem Neckar endete das Programm – gerade rechtzeitig vor dem Gewitter.
Vor der Abreise am Freitag war sich Ian Bloor sicher, dass der Austausch für bleibende Erinnerungen bei seinen Schülerinnen und Schüler gesorgt hat: „Ich bin sehr glücklich, dass wir den Austausch nach der Corona-Pandemie wieder durchführen konnten! Wir hatten jede Menge Spaß.“

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