HBS verabschiedet feierlich über 150 Schulabgängerinnen und Schulabgänger
Die Farbe Gold ist in unzähligen Liedern besungen wurden: Im legendären James Bond Titelsong „Goldfinger“ (Shirley Bassey), im ikonischen Prince Track „Gold“ sowie im Lied „Gold“ der Mannheimer Sängerin Loi. Doch Gold ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Populärkultur, sondern die Farbe wird generell mit Reichtum, Göttlichkeit, aber auch mit Beständigkeit verbunden. Kein Wunder also, dass die Heinrich-Böll-Schule Fürth ihre Abschlussfeier 2026 unter das Motto „Golden“ gestellt hat. „Gold steht für etwas, das über die Zeit gewachsen ist. Für etwas, das Bestand hat. Für etwas, dessen Wert man nicht erst beweisen muss“, erklärte Astrid Schulze-Icking, Stufenleiterin der Jahrgänge 9 und 10, in ihrer Abschlussrede.
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Bei hochsommerlichen Temperaturen fand die Feier am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, im Schulhof der integrierten Gesamtschule statt. Bereits am Morgen wurden Stühle aus den Klassenzimmern im Pausenhof aufgestellt. Die Bühne wurde vor dem Schulgebäude platziert und erstrahlte dem Motto entsprechend in Gold. Die Feier wurde von Astrid Schule-Icking eröffnet. „Wenn ich meine Abschlussrede schreibe, dann habe ich die unterschiedlichen Abschlüsse der Jugendlichen vor Augen“, erklärte die Stufenleiterin im Vorfeld der Veranstaltung. Im Schuljahr 2025/26 haben 34 Schülerinnen und Schüler die Hauptschulprüfung erfolgreich absolviert. Hinzu kommen 28 Jugendliche mit einem Realschulabschluss, 57 Heranwachsende mit dem Abschluss Realschule Plus und weitere 44 Schülerinnen und Schüler mit direkter Versetzung in die gymnasiale Oberstufe – ein Ergebnis, das glänzt.

Diese Vielfalt griff Schulze-Icking mit folgenden Worten in ihrer Abschlussrede auf: „Niemand kommt in die 5. Klasse und verlässt die Schule Jahre später als derselbe Mensch. Eure Wege werden unterschiedlich sein. Aber eins habt ihr gemeinsam: Ihr habt euren Weg bis hierher geschafft!“ Immer wieder nahm die Stufenleiterin explizit Bezug auf das Motto des Abends. Hinsichtlich des Glanzes des Goldes gab die Lehrerin den Schülerinnen und Schülern Folgendes mit auf den Weg: „Ihr müsst nicht werden, was andere von euch erwarten. Ihr müsst nicht perfekt sein. Ihr müsst das zum Leuchten bringen, was schon längst in euch steckt. Denn Gold liegt nicht am Ende eures Weges. Gold seid ihr bereits!“

An die Rede schloss sich die Begrüßung des Schulleiters Alexander Hauptmann an. Er begrüßte neben den Familien und Freunden der Absolventinnen und Absolventen auch die Ehrengäste des Abends. Es folgten Grußworte der Kirche (Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann), der Eltern (Frau Thaller) und der Gemeinde (Bürgermeister Volker Öhlenschläger). Von Seiten der Schülerinnen und Schüler übernahmen Marlene Geißler und Leonie Becker die Abschiedsworte. Darauf folgte die Verabschiedung der von den Klassenlehrkräften. Das Besondere an der HBS Fürth ist, dass die Klassenleitung nur in Einzelfällen wechselt. Üblicherweise unterrichten die Klassenlehrkräfte die Kinder und Jugendlichen von Klasse 5 an bis zum Abschluss. Die Abschlussfeier ist daher auch für das Kollegium ein bewegender Moment.
Vor dem Highlight des Abends – der feierlichen Zeugnisübergabe – wurden die Sozialpreise verteilt und die Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Prämiert für den besten Hauptschulabschluss wurde Philipp Bauer. Anastasia Kopylova wurde für den besten Realschulabschluss geehrt. Und mit dem besten Abschluss für die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe wurde Leon Mischler auf die Bühne gebeten. Dreizehn weitere Schülerinnen und Schüler wurden für ihr Engagement im Schulalltag gewürdigt und bekamen Sozialpreise für ihre Verdienste in den Bereichen Streitschlichter, Mediatoren, Sanitäter sowie für ihren Einsatz in der Theater- und Technik-AG verliehen.
Nach dem offiziellen Teil wurde bis in den späten Abend hinein gefeiert. Die Schulleitung und das unterrichtende Kollegium wünscht allen Abgängerinnen und Abgängern alles Gutes.
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