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Die Heinrich-Böll-Schule ist seit Jahrzehnten für ihre sportlichen Aktivitäten bekannt und schärft ihr Profil auch über die Erfolge der Sportfachschaft. Jüngstes Beispiel war die Verleihung der Sportabzeichen. Die beiden Fachschaftsleiter Sebastian Rhein und Gernot Oberle konnten 190 Schüler auszeichnen.
Besonders erwähnenswert ist dabei die Tatsache, dass 47 Schüler das goldene Sportabzeichen erhielten. „Mach mit! Beim Deutschen Sportabzeichen!“, lautet der Slogan, der die Schüler der integrierten Gesamtschule zur Teilnahme motiviert.
„Im Rahmen des Sportunterrichts wurde für den Wettbewerb mit enormem Engagement geübt, um die durchaus nicht einfachen Anforderungen zu erfüllen“, bemerkte Rhein. Sein Sportkollege Gernot Oberle fügte hinzu, dass es keineswegs so sei, wie landläufig behauptet, die heutige Jugend zeige keinen Leistungswillen mehr, ganz im Gegenteil: „Der Ehrgeiz, das silberne oder goldene Abzeichen zu erhalten, war extrem ausgeprägt.“
Von den 190 Schülern erhielten 51 das bronzene, 92 das silberne und 47 das goldene Sportabzeichen. Die Urkunden und Anstecknadeln sind für die Schüler ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich Fleiß und Einsatzwillen lohnen und man hochgesteckte Ziele erreichen kann.
„Schulsport ist ein wichtiger Faktor beim vielzitierten Lernen fürs Leben“, betonten die Fachschaftsleiter Rhein und Oberle unisono. Die Heinrich-Böll-Schule strebt auch zukünftig die Teilnahme am Sportabzeichen an.
Mit großer Freude und sichtbarem Stolz nahm Schulleiter Alexander Hauptmann an der Verleihung der Ehrenzeichen teil. Er danke der Sportfachschaft für das hohe Engagement und gratulierte den Schülern zum sportlichen Erfolg.

Die Heinrich-Böll-Schule überreichte das bronzene Sportabzeichen an 51, das silberne an 92 und das goldene an 47 Schüler.
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Auch im vergangenen Jahr nahmen Schüler der Heinrich-Böll-Schule am internationalen Wettbewerb „Mathe im Advent“ teil. Aus dem sechsten Jahrgang setzten sich 16 Schüler und aus dem fünften Jahrgang drei Schüler mit den „Mathewichteln“ auseinander. Die „Wichtel“ hatten ziemlich irdische Probleme zu bewältigen, so mussten sie zum Beispiel die Erweiterung einer Tierrettungsstation oder das richtige Verhältnis der Gewürze für eine schmackhafte Mischung berechnen.
„In diesem Schuljahr zeigten die Teilnehmer ein besonders hohes Maß an Durchhaltevermögen“, betonte Mathelehrerin Sabine Stein, die sich zudem über die hervorragenden Ergebnisse freute. Gerade an den letzten Tagen seien, so die Pädagogin weiter, die Schüler schon in Weihnachts- und Feierlaune. Umso erstaunlicher, dass sieben Schüler alle Aufgaben lösten; ein bisher unerreichtes Ergebnis. Natürlich schlichen sich auch einige Fehler ein. Dazu die Mathelehrerin Sabine Stein: „Das ist nicht so schlimm. Aus Fehlern kann man lernen. Außerdem sind Ausdauer, Einsatz in der Freizeit und selbstständiges Arbeiten Eigenschaften, die in der Schule und auch im späteren Leben gefragt sind.“
Alle Kinder erhielten eine Urkunde und eine Süßigkeit überreicht. Schulleiter Alexander Hauptmann ließ es sich nicht nehmen, den erfolgreichen Mathematikern zu gratulieren.

Stolz präsentieren die „Mathewichtel“ der Heinrich-Böll-Schule ihre Urkunden.
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Der Ball lief in vielen Partien wie an der Schnur gezogen. Die Teams der neunten und zehnten Klassen der Heinrich-Böll-Schule zeigten beim traditionellen Fußballturnier um den begehrten HBS-Pokal ihr ganzes Können. Die jugendlichen Zuschauer waren begeistert und spendeten reichlich Szenenapplaus. „Neben der sehr guten sportlichen Leistung war vor allem auch das faire Auftreten der Mannschaften besonders erfreulich“, bilanzierte Sportlehrer Kurt Oberle, der gemeinsam mit der Fachschaft Sport das Turnier organisierte.
Zum 20. Mal hatte die integrierte Gesamtschule zum Turnier eingeladen. Bis auf eine Klasse aus dem zehnten Jahrgang waren alle anderen Klassen vertreten und fieberten dem Anpfiff entgegen. Initiator Kurt Oberle, dem das Turnier ein Herzensanliegen ist, appellierte vor Beginn an die Schüler, fair zu spielen und den Anweisungen der Schiedsrichter Folge zu leisten.
Schon in den Gruppenspielen deutete sich das gute Niveau der Teams an. Die jungen Fußballer ließen den Ball geschickt laufen und kombinierten bis vor das Tor des Gegners. Von einer wilden Bolzerei waren die Matches weit entfernt. Dass an der Heinrich-Böll-Schule technisch und taktisch hochwertiger Fußball zu sehen ist, liegt zum Großteil auch an der seit Jahren stattfindenden Talentsichtung.
In der Endrunde trafen die Sieger der einzelnen Gruppen aufeinander. Letztlich setzte sich die Klasse 10/3 gegen die Klassen 9/5 und 9/1 durch und holte sich verdientermaßen den goldglänzenden Pokal. Stufenleiterin Astrid Schulze Icking dankte der Sportfachschaft für die Durchführung des Turniers und beglückwünschte das Siegerteam. „Das HBS-Pokal-Turnier ist ein echter Höhepunkt im Schuljahr und ein wichtiger Bestandteil der verschiedenen Aktionen der Sportfachschaft“, betonte Schulleitungsmitglied Astrid Schulze Icking abschließend.

FINALISTEN. Vor den Endspielen um den HBS-Pokal stellten sich die Finalisten samt Sportlehrer zu einem Gruppenfoto. Beim traditionellen Fußballturnier der integrierten Gesamtschule erlebten die Zuschauer spannende und faire Begegnungen.
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Es ist schon Tradition an der Heinrich-Böll-Schule, dass am St. Nikolaus-Tag Mitglieder der Schülervertretung in roten Gewändern durch das Schulgebäude wandeln und Süßigkeiten verteilen.
In den vergangenen Jahren konnten sich Freunde untereinander Schokonikoläuse schenken. In Zeiten der Achtsamkeit hinsichtlich unseres Planeten entschied sich die Schülervertretung dafür, Schokolade in Tafelform statt Nikoläuse anzubieten. Mit Absicht: Für fünf verkaufte Tafeln wird in einem Gebiet Mexikos ein Baum gepflanzt.
„Die Schüler beteiligten sich bewusst an der weltweiten Aktion `Plant-for-the-Planet`“, betonte Vertrauenslehrer Marc Fellenberg, der die Nikolausinitiative alljährlich unterstützt. Kakao und Zucker werden zudem nach Fairtrade-Standards gehandelt. Insgesamt verteilten die Jugendlichen 333 Tafeln Schokolade.
„Dank unserer Schüler werden 66 Bäume gepflanzt, die für ein besseres Klima und den Abbau von Kohlendioxid sorgen“, freute sich Fellenberg. „Gutes tun und obendrein fair gehandelte Schokolode genießen ist die beste Kombination, die man sich überhaupt vorstellen kann“, ergänzte Schulleiter Alexander Hauptmann mit einem Lächeln. Er dankte den Mitgliedern der Schülervertretung und Vertrauenslehrer Marc Fellenberg für ihr Engagement.

Schulleiter Alexander Hauptmann (links, vorne) dankte den Mitgliedern der Schülervertretung und Vertrauenslehrer Marc Fellenberg (hinten, 3. v. r.) für ihr Engagement.
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Über soziales Handeln und ein menschliches Miteinander gerade in der Weihnachtszeit wird viel geredet und als besondere Werte ins helle Licht gerückt. An der Heinrich-Böll-Schule bleibt es nicht beim Reden, Schüler der integrierten Gesamtschule denken alljährlich an bedürftige Kinder und spendieren allerlei Spielsachen oder Utensilien für den Schulalltag. Initiiert wird die traditionelle Päckchenaktion in der Vorweihnachtszeit von der Fachschaft Religion.
„Die Beteiligung unserer Schüler ist enorm. Allein in diesem Jahr konnten wir 85 Päckchen verladen“, betonte Lehrer Markus Hantke, der die Aktion federführend leitete. „Unseren Schülern war die Freude des Schenkens anzusehen. Sie haben sich damit einen glücklichen Moment bereitet und den hilfsbedürftigen Kindern in Osteuropa schöne Geschenke beschert“, bilanzierte Schulleiter Alexander Hauptmann.

Zusammen mit den Religionslehrern initiierte Markus Hantke (li.) die traditionelle Päckchenaktion der Heinrich-Böll-Schule.
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Vorsichtig öffnen Schüler die in roter Farbe leuchtende Tür. Mit offenen Mündern bestaunen sie die liebevolle Dekoration. Sie trauen ihren eigenen Augen nicht. Der große Hörsaal der Heinrich-Böll-Schule hat sich in eine weihnachtliche Märchenlandschaft verwandelt. „Der heilige Nikolaus und das Christkind würden sich hier wie zu Hause fühlen“, meint ein Fünftklässler voller Begeisterung. Die wundervolle Kulisse bildet den würdigen Rahmen für den „lebendigen Adventskalender“, der täglich eine neue Überraschung und originelle Bescherungen bereithält.
Das Wort „Besinnlichkeit“ steht in der Advents- und Vorweihnachtszeit hoch im Kurs, doch es bleibt meist bei Lippenbekenntnissen. Einkehr, Ruhe, Innehalten, anderen eine Freude bereiten, gemeinsam etwas Schönes erleben kommt leider viel zu kurz in der Hektik, dem Stress, des Trubels und der Geschäftemacherei rund um das Fest der Liebe. Hinzu kommt noch die schulische Belastung. Dass es auch anders geht, beweist die Heinrich-Böll-Schule erstmals mit dem „lebendigen Weihnachtskalender“, einer Idee der Pädagogin Christina Hantke. Gemeinsam mit den Schülern ihres Wahlpflichtkurs „Knigge für Kids“ setzte sie die Idee in die Realität um.
Sie appellierte an ihre Kollegen, den Schülern täglich in der ersten großen Pause eine besondere Überraschung zu bieten. Im Nu waren alle Tage belegt; dem Öffnen der Türen bis zu Beginn der Weihnachtsferien stand nichts mehr im Wege. Bisher erlebten die Schüler unter anderem die Lesung einer kleinen Weihnachtsgeschichte, eine Bastelaktion und die musikalische Einstimmung auf Weihnachten durch eine Lehrergruppe, die das zum Mitsingen animierende Lied „Felice navidad“ zu Gehör brachte.
Schon in den ersten Tagen entpuppte sich der lebendige Adventskalender als echte Attraktion. „Es herrscht eine derart anheimelnde Atmosphäre im Raum, dass es den Schülern schwerfällt, nach dem Pausenzeichen wieder in den Unterricht zu gehen“, stellt Initiatorin Christina Hantke mit Zufriedenheit fest. Es sei einfach schön zu sehen und zu spüren, wie sich die Kinder und Jugendlichen an den Überraschungen erfreuten, auch und gerade weil es sich um nichts Materielles, sondern um mit Bedacht gewählte Aktionen handele, führt die Pädagogin aus. Täglich kommen bis zu 150 Schüler in den großen Hörsaal und lassen sich von der Weihnachtsatmosphäre gefangen nehmen.
Schule, das macht der lebende Adventskalender an der HBS deutlich, ist mehr nur als ein Ort der Wissensvermittlung und der Erziehung, sondern auch eine Stätte der Begegnung und der Mitmenschlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes. Genau diese Werte werden an der integrierten Gesamtschule gelebt; darauf ist man stolz.
Bei der Realisierung packten das Kollegium tatkräftig an: Ob bei der Dekoration des Saales, ob bei der Ausgestaltung des Programms: Die Beteiligung war überwältigend. Die Schüler des Kurses standen den Pädagogen in nichts nach. Sie kümmern sich täglich um die Aufsicht, gießen die Blumen und bringen sich in jeder Phase ein.
Nicht unerwähnt soll die lokale Geschäftswelt bleiben. Jede Menge Weihnachtssterne und Lichterketten stiftete das Blumenhaus Müller, während das Geschäft „Berg und Sohn“ ein Sortiment an Dekoartikeln kostenlos zur Verfügung stellte. Familie Bauer aus Hammelbach spendierte drei herrliche Nordmanntannen und Möbel Jäger in Birkenau lieferte obendrein einen prächtigen Weihnachtsbaum. Zierat kam zudem vom DM-Markt. Familie Klein von der Bäckerei Mäule in Rimbach spendierte Plätzchen, von der Bäckerei Brehm in Birkenaus Blechkuchen, Rewe Fürth stiftete Süßigkeiten und die Buchhandlung Valentin unterstützte die Aktion mit einer Buchspende.
„Der Adventskalender beweist sehr eindringlich, dass die HBS eine lebendige und emotionale Schule ist, die Empathie zeigt und ein harmonisches Miteinander fördert“, konstatierte Schulleiter Alexander Hauptmann. Er dankte Christina Hantke und deren Schüler für die Organisation des lebenden Adventskalenders und den beteiligten Kollegen für ihr Mitwirken. „Ich bin sicher, dass der Adventskalender zu einer festen Einrichtung an unserer Schule wird; es ist auf jeden Fall eine tolle Bereicherung“, fügte Hauptmann abschließend hinzu.

Bisher erlebten die Schüler beim lebendigen Adventskalender der HBS u.a. die Lesung einer kleinen Weihnachtsgeschichte, eine Bastelaktion und die musikalische Einstimmung auf Weihnachten durch eine Lehrergruppe, die das zum Mitsingen animierende Lied „Felice navidad“ zu Gehör brachte.
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