HBS-Schülerinnen und Schüler legen DELF-Prüfung erfolgreich ab
„C’est un résultat formidable, das ist ein großartiges Ergebnis“, erzählt Französischlehrer Sven Spottka stolz von der DELF-Prüfung. Neben Englisch ist Französisch die zweite Fremdsprache, die man an der Heinrich-Böll-Schule Fürth lernen kann. Im März 2026 haben 24 Schülerinnen und Schüler der integrierten Gesamtschule diese Prüfung erfolgreich gemeistert und mit sehr guten Ergebnissen abgeschnitten.
Bei der DELF-Prüfung müssen die Lernenden ihre sprachlichen Fertigkeiten unter Beweis stellen: Die Abkürzung DELF steht dabei für Diplôme d’études en langue française. Die Prüfung weist zwei Teile auf – einen schriftlichen und einen mündlichen. Die schriftliche Prüfung findet bundesweit im März statt und überprüft die Fähigkeiten der Lernenden in den Bereichen hören, lesen und schreiben. Eine Besonderheit der mündlichen Prüfung besteht darin, dass diese am Institut Français in Mainz von Muttersprachlern abgenommen wird. Dabei müssen die Schülerinnen und Schüler in realen Sprechsituationen ihre kommunikative Kompetenz unter Beweis stellen sowie erlerntes Vokabular abrufen und sprachliche Strukturen umsetzen.
Dreizehn Jugendliche haben vergangenen Monat an der A1-Prüfung teilgenommen. Von diesen dreizehn Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9, die von Christina Walder unterrichtet wurden, haben Albulena Jakupi und Hannah Keranovic die besten Ergebnisse erzielt. Im Jahrgang 10 wurde die A2-Prüfung abgelegt. Aus dem Kurs von Sven Spottka sind Yumna Kassab und Constantin Sutu auf den vordersten Rängen gelandet.
Obwohl die Jugendlichen vor der Prüfung aufgeregt sind, erkennen sie danach, was sie bereits gelernt haben und dass sie die Zielsprache zur Kommunikation mit anderen Menschen aktiv nutzen können. Dieses Aha-Erlebnis stellt eine wichtige Motivation beim Lernen dar. „In diesem Jahr war die Aufregung groß, da unerwarteterweise das Thema mariage, also Hochzeit, in der Prüfung drankam“, berichtet Spottka. „Üblicherweise drehen sich die Themen um Reservierungen, Bestellungen im Restaurant, Erkundigungen nach dem Weg oder Preisen. Das Hochzeitsthema war daher neu“. Da bei einer Hochzeit gefeiert wird, Familie und Freunde anwesend sind und es eben auch um Liebe geht, haben die Lernenden Zugang zu dieser Thematik gefunden.
Die Fremdsprache Französisch kann im Jahrgang 7 gewählt werden. Am Ende dieser Jahrgangsstufe wird das Fach dann verkurst, also in einen A- und einen B-Kurs eingeteilt. Der A-Kurs entspricht dem gymnasialen, der B-Kurs dem realschulischen Niveau. Teil des Bildungskonzepts in der Fremdsprache sind zum einen der Frankreichtag am Ende jeden Schuljahres. Dabei fahren die Kinder und Jugendlichen kurz vor Ferienbeginn nach Straßburg und kommen mit Land und Leuten in Berührung. Zum anderen gehört die Erasmusfahrt im Jahrgang 10 dazu. Über mehrere Tage hinweg haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Gelernte anwenden und die Stadt Paris mit ihren kulinarischen und kulturellen Highlights entdecken zu können.

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