146 neue Fünftklässler an der HBS
Mit einer abwechslungsreichen Einschulungsfeier sind 146 neue Schülerinnen und Schüler an der Heinrich-Böll-Schule in Fürth in ihr neues Schuljahr gestartet. Insgesamt sechs fünfte Klassen beginnen damit ihren Weg an der integrierten Gesamtschule. Gemeinsam mit ihren Eltern und Familien wurden die neuen Fünftklässler herzlich an der HBS willkommen geheißen.
Für einen musikalischen Auftakt sorgte die Sing-AG der Heinrich-Böll-Schule unter der Leitung von Lehrerin Janine Roß. Mit dem HBS-Song stimmten die Schülerinnen und Schüler das Publikum auf den besonderen Tag ein und zeigten zugleich, was an der HBS eine wichtige Rolle spielt: Gemeinschaft.
Auch Stufenleiterin Sabrina Keller griff in ihrer Begrüßungsrede das Thema Gemeinschaft auf und wählte dafür einen besonderen Vergleich. Sie stellte die Schule einer Band gegenüber: „In einer Band hat jeder seine eigene Rolle und seine eigenen Aufgaben. Damit am Ende ein gutes Lied entsteht, müssen aber alle zusammenspielen.“ Genauso sei es auch in der Schule. Jeder bringe eigene Stärken und Fähigkeiten mit, gleichzeitig sei es wichtig, aufeinander zu hören, Rücksicht zu nehmen und gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Dabei gehöre zum Schulalltag nicht immer nur das, was unmittelbar Freude bereitet. Keller verglich beispielsweise das regelmäßige Üben einer Band mit den Hausaufgaben: „Auch wenn man manchmal keine Lust darauf hat: Übung gehört dazu, damit am Ende etwas Gutes entstehen kann.“ Die neuen Fünftklässler ermutigte sie deshalb, sich auf die kommenden Jahre einzulassen, Neues auszuprobieren und ihren eigenen Platz in der Schulgemeinschaft zu finden. Eine wichtige Rolle sprach Keller auch den Eltern zu. Diese seien gewissermaßen das „Publikum“ ihrer Kinder, sollten dabei aber keinesfalls nur zuschauen. „Ihr dürft eure Kinder begleiten, unterstützen und vor allem auch Applaus spenden“, richtete sie sich an die Eltern. Gerade in einer neuen Schule sei es wichtig, dass Schule und Elternhaus eng zusammenarbeiten.
Auch Schulleiter Alexander Hauptmann betonte in seiner Ansprache die Bedeutung dieses Miteinanders. „Damit Schule gelingt, müssen wir alle an einem Strang ziehen“, machte er deutlich. Die Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern sei eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Schulzeit. Gleichzeitig gab er den neuen Fünftklässlern mit auf den Weg, neugierig zu bleiben und die vielen Möglichkeiten, die ihnen die HBS bietet, zu nutzen.
Dass die neuen Schülerinnen und Schüler an ihrer neuen Schule bereits erwartet werden, zeigten anschließend einige Schülerinnen und Schüler aus den sechsten Klassen. Die Tanzgruppe aus den Klassen 6/1 und 6/3 hatte unter der Leitung der Lehrerinnen Jennifer Keil und Sophia Loske eine Choreografie einstudiert und begrüßte damit ihre neuen Nachfolgerinnen und Nachfolger auf besondere Weise. Mit ihrem Auftritt sorgten die Schülerinnen und Schüler für viel Begeisterung und zeigten zugleich, dass an der HBS auch ältere und jüngere Jahrgänge zusammen gehören.
Ein weiterer besonderer Moment des Einschulungstages war der Schulgottesdienst mit Barbara Holzapfel-Hesselmann. Im Mittelpunkt stand die Geschichte des buntkarierten Elefanten Elmar, der anders aussieht als die anderen Elefanten und gerade dadurch etwas Besonderes ist. Die Schulpfarrerin und Lehrerin griff die Geschichte auf, um den neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg zu geben: „Wir alle sind unterschiedlich und das ist gut so.“ Gerade die Schulzeit sei auch eine Zeit, in der Kinder und Jugendliche herausfinden, wer sie sind und was sie ausmacht. Die Lehrkräfte wollten sie auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Entscheidend sei dabei, einander zu tolerieren, sich gegenseitig so anzunehmen, wie man ist, und die Unterschiede nicht als Trennendes, sondern als Bereicherung zu erleben. Neben einer Fürbitte und einem gemeinsamen Gebet erhielten die neuen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern auch einen persönlichen Segen für den Start an der neuen Schule. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Schulchor, der unter der Leitung von Janine Roß die beiden gemeinsam gesungenen Lieder begleitete und mit dem „Regenbogenlied“ zudem selbst einen musikalischen Akzent setzte.
Im Anschluss ging es für die sechs neuen Klassen erstmals gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften in die jeweiligen Klassenräume. Dort standen vor allem das gegenseitige Kennenlernen und ein erstes individuelles Programm auf dem Plan. Auch die ersten Klassenfotos durften natürlich nicht fehlen. Begleitet werden die neuen Fünftklässler im Schuljahr 2026/27 von ihren Klassenlehrkräften Felix Urbanczyk (5/1), Hannah Schraml (5/2), Samire Burniki (5/3), Simon Müllers (5/4), Christopher Schwind (5/5) und Sophia Loske (5/6).
Für die 146 neuen Schülerinnen und Schüler beginnt damit ein neuer Abschnitt: neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Lehrkräfte, neue Fächer und viele neue Erfahrungen. Die Heinrich-Böll-Schule wünscht allen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern einen guten Start, viel Freude beim Lernen und eine erfolgreiche gemeinsame Schulzeit!

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