Die Leseförderung der Heinrich-Böll-Schule ist mehr als ein Pflichtprogramm.
Wenn Bücher lebendig werden, entsteht Magie. Genau das hat die Heinrich-Böll-Schule in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt: Drei besondere Aktionen machten das Lesen zu einem verbindenden Erlebnis und verwandelten die Schule in eine Bühne voller Geschichten, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann zogen.
Bundesweiter Vorlesetag – Geschichten mitten im Schulalltag
Stell dir vor: Du sitzt in der Pause entspannt da, und plötzlich beginnt ein Lehrer, eine spannende Geschichte vorzulesen. Genau so war es beim bundesweiten Vorlesetag im November! Die Kinder lauschten gebannt, ihre Augen leuchteten vor Neugier. Die Pausen wurden zu kleinen Reisen in fantastische Welten – ein wunderbarer Beitrag zur Lesekultur.
Vorlesewettbewerb – Spannung bis zum letzten Wort
Ein echtes Highlight war der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen. Die Mediothek der HBS war erfüllt von gespannter Erwartung, als die besten Vorleser gegeneinander antraten. Die Atmosphäre bestand aus Herzklopfen, mitfiebernden Mitschülern und konzentrierten Lehrkräfte.
Nach mehreren beeindruckenden Vorträgen kam es zum großen Stechen. Tess Kudlatschek aus der Klasse 6/5 überzeugte mit klarer Stimme, viel Gefühl und sicherem Ausdruck. Ihre Lesung zog das Publikum mitten hinein in die Geschichte. Die Jury – bestehend u.a. aus Lehrkräften und ehemaligen Gewinnerinnen – bewertete Lesetechnik, Ausdruck und die Kunst, das Publikum zu fesseln. Als Tess schließlich zur Schulsiegerin gekürt wurde, brandete Applaus auf. Ein Moment, der zeigte: Vorlesen ist pure Magie!
Bücher-Adventskalender – Geschichten im Kerzenschein
Und dann kam die Adventszeit: Jeden Tag öffnete das Mediothek-Team um Anna Schröter ein Türchen des Bücher-Adventskalenders. Dahinter verbarg sich ein (weihnachtliches) Buch, das in der festlich geschmückten Mediothek vorgelesen wurde. Die Kinder machten es sich auf Sitzkissen, Sofas oder sogar auf dem Boden gemütlich und tauchten in die Geschichten ein. Besonders die Lesung aus „Es ist ein Elch entsprungen“ sorgte für herzhaftes Lachen und strahlende Gesichter.
Mit ihren Aktionen zeigt die Heinrich-Böll-Schule, wie vielfältig und freudvoll Literatur sein kann. Sie schafft Räume, in denen Kinder in Geschichten eintauchen, die Freude am Lesen entdecken und im Erzählen Gemeinschaft erleben.
„Leseförderung ist für uns weit mehr als ein Pflichtprogramm. Sie soll unseren Kindern Türen öffnen, damit sie Sprachkompetenz entwickeln und Bildung sowie Wissen erschließen. Zugleich erfahren die Mädchen und Jungen durch Geschichten andere Kulturen und Perspektiven. Wer regelmäßig liest, stärkt darüber hinaus Konzentration und Kreativität – ein Fundament fürs ganze Leben“, erklärt die Deutsch- und Englischlehrerin Anna Schröter. Gemeinsam mit ihrem Team bringt sie im laufenden Schuljahr immer wieder neue Leseprojekte auf den Weg und macht Literatur zu einem Erlebnis, das bleibt.

Wenn die Angst den Körper lähmt
„Umgang mit Misserfolgen“ / Projekt an der Heinrich-Böll-Schule / Probe aufs Exempel Selbstbewusst durch das Leben gehen, das möchte am liebsten jeder. Doch was heißt eigentlich selbstbewusst? Wie manifestiert sich Selbstbewusstsein? Mit Arroganz und Überheblichkeit...