Die Chemie stimmt zwischen den Partnern
Kooperationstreffen von Lehrern der Karl-Kübel-Schule (Bensheim) und der Heinrich-Böll-Schule (Fürth)
Bensheimd/Fürth. „Die Chemie stimmt!“ Dieser Aussage eines Lehrers der Heinrich-Böll-Schule pflichteten die Vertreter der Karl-Kübel-Schule unumwunden bei. Die Kooperation zwischen dem beruflichen Gymnasium in Bensheim und der integrierten Gesamtschule in Fürth entfaltet sich prächtig: Der zarte Sprössling hat sich mittlerweile zu einem ansehnlichen Pflänzchen entwickelt. Beide Seiten sind sehr darauf bedacht, dass das Wachstum weitergeht. Dazu trug ein „Kooperationstreffen“ in der vergangenen Woche bei. Die pädagogische Leiterin der KKS, Mutgart Hornbacher, und der Leiter der gymnasialen Oberstufe der KKS, Matthias Schäfer, hatten HBS-Kollegen, die eine Klasse im Jahrgang 11 unterrichten, eingeladen.
Boris Oberle, stellvertretender Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule und federführend für die Organisation der Oberstufe in Fürth, hob die Bedeutung dieses Treffens hervor, das dazu beitrage, den Austausch zu fördern und Absprachen zu optimieren. Besonders die Gespräche mit den anwesenden Fachkollegen bezeichnete Oberle als „zielführend“. Es sei, so der stellvertretende Schulleiter, von essentieller Bedeutung, dass gerade auf fachlicher Ebene eine enge Verzahnung erreicht werde. Die Zusammenarbeit bezeichnete Oberle als „freundschaftlich, verlässlich und pragmatisch“.
Auf uneingeschränkte Zustimmung stieß er damit bei Matthias Schäfer und Mutgart Hornbacher, die auf der Basis einer interessanten Präsentation die vielfältigen Angebote der Karl-Kübel-Schule vermittelte. Immer noch ist es landläufige Meinung, dass die Karl-Kübel-Schule lediglich ein „Fachabitur“ – ein völlig irreführender Begriff übrigens – anbiete. Fakt ist jedoch, dass Schüler an der Bensheimer Schule auch das allgemeine Abitur ablegen können.
Damit nicht genug: Die Absolventen erhalten eigentlich sogar ein „Abitur plus“, erwerben sie doch während der Oberstufe wichtiges Fachwissen in den Bereichen „Wirtschaftslehre, Gesundheit, Praktische Informatik, Mechatronik, Umwelt sowie Gestaltungs- und Medientechnik. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Die Jugendlichen können sich früh in einem beruflichen Feld orientieren und sich damit einen Vorsprung beim späteren Studium oder in der Ausbildung verschaffen. „Unsere Abiturienten verfügen bereits über ein Fachwissen, das im Grundstudium vermittelt wird“, betonte Mutgart Hornbacher. Viele Erziehungswissenschaftler und Pädagogen sehen genau aus diesem Grund im beruflichen Gymnasium ein Schulmodell der Zukunft.
Die beiden Vertreter der Schulleitung informierten die Kollegen aus dem Odenwald auch über die vielfältigen Angebote der Karl-Kübel-Schule. Die Facette ist breit gefächert und reicht von einem „Coaching“ für Schüler mit den unterschiedlichsten Problemen über einen Schüleraustausch mit Schulen in China und einer Nachmittagsakademie in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie die Möglichkeit zur Erlangung des Cambridge-Zertifikates.
Trotz erheblicher Mehrarbeit auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation und einer damit einhergehenden psychischen wie physischen Belastung ließ es sich die Schulleiterin der Karl-Kübel-Schule, Ulrike Rüger, nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen. Die Schulleitung sei, so führte Rüger aus, ständig mit neuen Situationen und Herausforderungen konfrontiert. Es gelte, Ruhe zu bewahren, für Transparenz zu sorgen und im Austausch zu bleiben. Boris Oberle attestierte der KKS „hervorragende Kommunikationsstrukturen“: „Wir haben gerade auf diesem Gebiet viel von Ihnen gelernt.“
Beide Partner wollen in den nächsten Wochen das Netzwerk zwischen beiden Schulen noch enger knüpfen und die Verzahnung optimieren. Die Delegation der Heinrich-Böll-Schule dankte den KKS-Kollegen für den informativen Nachmittag und die freundschaftliche Gesprächsatmosphäre.
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