Jeunes à Paris

Jeunes à Paris

Eine erlebnisreiche Woche in Frankreich

Eiffelturm, Louvre, Croissants und jede Menge französische Lebensart: Für 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Heinrich-Böll-Schule führte die diesjährige Frankreichfahrt vom 20. bis 25. September in die französische Hauptstadt. Doch bei der Fahrt stand nicht nur das Entdecken berühmter Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Im Rahmen des Erasmus-Austauschs mit der Partnerschule, dem Lycée George Sand in Domont, lernten die Jugendlichen auch den französischen Alltag kennen und arbeiteten gemeinsam mit ihren französischen Mitschülerinnen und Mitschülern an Projekten. Unter dem Motto „Jeunes à Paris – vivre, agir, participer“ („Junge Menschen in Paris – leben, handeln, mitgestalten“) ging es darum, die Stadt und ihre Kultur zu entdecken, eigene Ideen einzubringen und sich mit Jugendlichen aus dem Nachbarland auszutauschen.

Von den Champs-Élysées bis zum Eiffelturm

Los ging es am Mannheimer Bahnhof, wo die Gruppe gemeinsam mit den Lehrkräften Astrid Schulze-Icking, Jennifer Keil und Sven Spottka nach Paris aufbrach. Dort wartete direkt ein abwechslungsreiches Programm: Bei einer ersten Stadtrundfahrt mit dem Bus erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von der französischen Metropole. Vorbei am Louvre und am Arc de Triomphe, dem berühmten Triumphbogen, konnten sie einige der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt bestaunen.

In den folgenden Tagen erkundete die Gruppe Paris aus unterschiedlichen Perspektiven. Natürlich durfte ein Besuch des Eiffelturms nicht fehlen. Auf mehreren Etagen bot sich den Jugendlichen die Gelegenheit, das berühmte Bauwerk aus nächster Nähe zu erleben und den Blick über die Stadt schweifen zu lassen. Auch die Kathedrale Notre-Dame, die Basilika Sacré-Cœur und die belebten Champs-Élysées standen auf dem Programm. Mal ging es zu Fuß durch die Straßen der Hauptstadt, mal mit der Métro von einem Ziel zum nächsten. Eine Fahrt auf der Seine eröffnete nochmals einen ganz anderen Blick auf die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Auch der Jardin des Plantes, der älteste botanische Garten Frankreichs, gehörte zu den Stationen der Reise.

Französische Geschichte hautnah erleben

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der weitläufigen Garten- und Außenanlagen des Schlosses von Versailles. Die prachtvolle Gestaltung und die historische Bedeutung des Ortes beeindruckten die Jugendlichen. Dabei erfuhren sie mehr über König Ludwig XIV., den sogenannten Sonnenkönig, und die französische Geschichte. Passend dazu besuchte die Gruppe das französische Musical „Le Roi Soleil“, das vom Leben des französischen Königs erzählt. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Show konnten die Schülerinnen und Schüler eine aufwendige Bühnenproduktion erleben. Musik, Kostüme und Inszenierung machten den Musicalbesuch zu einem der Höhepunkte der Fahrt.

Gemeinsam lernen und neue Freundschaften schließen

Neben dem touristischen Programm bildete der Austausch mit der französischen Partnerschule einen wichtigen Schwerpunkt. Beim Besuch des Lycée George Sand in Domont kamen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch und arbeiteten in gemischten deutsch-französischen Gruppen an verschiedenen Projekten. Anfangs noch etwas zurückhaltend, fanden die Schülerinnen und Schüler schnell zueinander und neue Kontakte und Freundschaften entstanden. Ein Beispiel für die gemeinsame Arbeit war ein „pique-nique écologique“, ein umweltfreundliches Picknick. Die gemischten Gruppen sollten dafür selbstständig einkaufen und darauf achten, möglichst regionale Produkte zu verwenden und Plastik zu vermeiden. So wurde das Erasmus-Motto ganz praktisch umgesetzt: Die Jugendlichen mussten gemeinsam planen, Entscheidungen treffen und sich über nachhaltiges Handeln austauschen.

Baguette, Croissants und ein volles Programm

Natürlich kam auch die französische Küche nicht zu kurz. Neben Klassikern wie Baguette und Croissants probierten die Schülerinnen und Schüler in französischen Restaurants weitere Spezialitäten. Für besonders Mutige standen sogar Schnecken und Froschschenkel auf dem Speiseplan.

Die Tage waren gefüllt mit neuen Eindrücken, gemeinsamen Erlebnissen und vielen Kilometern zu Fuß. Am Ende der Fahrt waren die Beine müde, die Handys voller Fotos und die Erinnerungen umso schöner. Auch die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. „Besonders schön war zu sehen, wie schnell die Schülerinnen und Schüler miteinander ins Gespräch gekommen sind und sich auf die gemeinsame Zeit eingelassen haben. Neben den vielen Eindrücken von Paris nehmen sie hoffentlich auch neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen aus dem Austausch mit“, blickt Sven Spottka zurück.

Gruppenfoto vor einem Gebäude in Paris

À la prochaine – bis zum nächsten Mal!

 

Jeunes à Paris

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[Erasmus+] Fahrt nach Palermo

[Erasmus+] Fahrt nach Palermo

Die Heinrich-Böll-Schule Fürth baut ihre internationalen Kontakte weiter aus und setzt dabei verstärkt auf Programme im Rahmen von Erasmus+. Das EU-Programm fördert die Zusammenarbeit zwischen Schulen in Europa und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, andere Länder, Kulturen und Bildungssysteme kennenzulernen. Neben Austauschprojekten stehen dabei auch Sprachförderung, interkulturelles Lernen und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.

Ein fester Bestandteil des Erasmus+-Engagements der Schule ist die Parisfahrt im Jahrgang 10, an der die Französischkurse teilnehmen. Vor Ort besuchten die Schülerinnen und Schüler das „Collège René Descartes“ und erhielten Einblicke in den französischen Schulalltag. Die Reise bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse direkt anzuwenden und die französische Kultur hautnah zu erleben.

Erstmals konnte die Schule in diesem Jahr zudem ein Projekt mit Italien realisieren: Eine Fahrt nach Palermo ermöglichte den Teilnehmenden spannende Einblicke in das Leben und Lernen auf Sizilien. Dabei wurde das „Istituto Comprensivo Statale Karol Wojtyla – Arenella“ besucht, und die Schülerinnen und Schüler nahmen aktiv am Unterricht teil. Diese unmittelbare Erfahrung des italienischen Schulalltags machte das Projekt besonders wertvoll.

Langfristig ist geplant, aus diesen Begegnungen feste Schulpartnerschaften zu entwickeln und regelmäßige Austauschprogramme zu etablieren. Ein weiterer wichtiger Schritt steht bereits fest: Ab 2027 soll auch Vereinigtes Königreich wieder Teil der Erasmus+-Aktivitäten der Schule sein. Geplant ist eine Fahrt nach Whitby, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse im direkten Austausch vertiefen können.

Mit ihrem Engagement im Erasmus+-Programm setzt die Heinrich-Böll-Schule Fürth ein klares Zeichen für gelebtes Europa und internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Schüler/innen am Strand in Italien


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Jeunes à Paris

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Zwischen Ehrungen, Urkunden und Aktionen.

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Ein Blick in den Schulalltag der HBS

Jedes Schuljahr gibt es im Kalender feste Termine, zu denen u.a. landesweite Wettbewerbe zählen. Einer dieser Wettkämpfe ist der Mathematikwettbewerb, an dem die Heinrich-Böll-Schule Fürth (HBS) regelmäßig teilnimmt. Dabei handelt es sich um einen Klausurwettbewerb, der über drei Runden verläuft: Die erste Runde findet auf Schulebene statt, die zweite Runde auf Kreisebene und die finale Runde schließlich auf Landesebene. Die Besonderheit an der integrierten Gesamtschule ist, dass sie am Wettbewerb in drei Aufgabengruppen partizipiert: Dabei entspricht die Aufgabengruppe A dem Gymnasialbereich, B dem Realschulniveau und C deckt den Hauptschulbereich ab.

Im laufenden Schuljahr 2025/26 gibt es an der HBS insgesamt acht Mathematikkurse in der Jahrgangsstufe 8. Folgende Schülerinnen und Schüler haben den Wettbewerb erfolgreich absolviert: Im Gymnasialbereich standen Ben Hanf und Milo Fuhrmann auf dem Siegerpodest. Im Realschulbereich behaupteten sich Marlon Lochmann, Anastasiia Buleiko sowie Sina Bittner. Aus den C-Kursen gingen Ole Fleck und Noran Azaiez als Sieger hervor.

Die Gewinnerinnen und Gewinner haben sich für die nächste Runde (Kreisebene) qualifiziert. Das Bild zeigt die Platzierten, die von Schulleiter Alexander Hauptmann und Frau Umann (Fachleiterin Mathematik) ihre Urkunden in Empfang genommen haben. Die HBS gratuliert den Siegerinnen und Siegern herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg bei den nächsten Aufgaben!

Die Sieger vom Mathewettbewerb stehen im Foyer mit Urkunden in einer Reihe

Auch im Bereich der Fremdsprachen wurden vergangene Woche Auszeichnungen verliehen: Am Montag, dem 23. Februar 2026, erhielten 34 Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer kleinen Festlichkeit im Foyer des Neubaus ihre Europässe im Fach Französisch. Den Europass können Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis nutzen, um ihre erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen in ganz Europa leichter nachweisen zu können. Es werden u.a. die Dauer und das Niveau der Ausbildung in der Fremdsprache transparent.

Schulleiter Alexander Hauptmann eröffnete die Veranstaltung und betonte in diesem Zusammenhang auch die Wichtigkeit der Förderung durch Erasmusgelder, die es ermöglichen, dass alle Jugendliche an der Fahrt nach Frankreich teilnehmen können, um die im Unterricht erworbenen sprachlichen Kenntnisse praktisch erproben zu können. Grußworte wurden darüber hinaus vom Staatlichen Schulamt Kreis Bergstraße gesprochen sowie von Volker Oehlenschläger, Bürgermeister der Gemeinde Fürth.

SchülerInnen stehen im Neubau auf der Bühne

Eine besondere Ausstellung fand vergangene Woche ebenfalls in Jahrgangsstufe 8 statt: Deutschlehrerin Hannah Schraml behandelte mit ihrem A-Kurs die Lektüre „Unsichtbar“ des Schriftstellers Eloy Moreno, die sich mit dem Thema Mobbing befasst. In einer Projektarbeit haben die Schülerinnen und Schüler eigenständig Stationen für eine Ausstellung erarbeitet, die unterschiedliche Aspekte des Themas Mobbing beleuchtet: Dabei ging es um Arten von Mobbing, Merkmale der Thematik sowie deren Folgen, aber auch um Anlauflaufstellen sowie Handlungsmöglichkeiten für Betroffene. Die Ausstellung wurde für andere Schülerinnen und Schüler geöffnet, die sich von den Mitgliedern des A-Kurses informieren lassen konnten.

Schüler/innen zeigen Plakate zu einem Deutsch-Projekt in der Mensa im Halbkreis

 

Jeunes à Paris

Jeunes à Paris

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Olympischer Gedanke verbindet

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Erasmus-Projekt Paris in Jahrgang 9

2024 nimmt Paris, die Stadt der Liebe, für ein paar Wochen eine neue Rolle ein: Sie wird Stadt des Sports. Die Weltelite kommt in der französischen Hauptstadt zusammen, um in den unterschiedlichsten Sportarten nach Edelmetall zu greifen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was im Sommer in Frankreich los sein wird, haben 34 HBS-Schülerinnen und Schüler bekommen. Die Neuntklässler, die im dritten Lernjahr die französische Sprache erlernen, reisten gemeinsam mit den Lehrerinnen Jennifer Keil, Astrid Schulze-Icking und Christina Walder nach Paris zu einem Erasmus-Projekttreffen.

„Im vergangenen Jahr haben wir Kontakt zum Collège Descartes in Soisy-sous-Montmorency geschlossen“, berichtet Christina Walder. „Bereits vor unserer Reise gab es regelmäßigen Briefkontakt zwischen den Schülern. Darüber hinaus haben wir auch virtuelle Treffen organisiert, sodass sich die Jugendlichen vor der Fahrt bereits über die Bildschirme sehen konnten“, erklärt Walder weiter. Das Treffen stand ganz unter dem Programmpunkt „Olympische Spiele 2024“: Die Schüler beider Länder haben gemeinschaftlich olympische Disziplinen wie Fußball oder Volleyball in gemischtnationalen Teams erprobt. „So haben wir einen Rahmen für den sprachlichen Austausch gestiftet“, informiert Schulze-Icking. Aber auch paralympische Sportarten wie Blindenfußball wurden gemeinsam durchgeführt.

Vor Ort besuchten die Odenwälder auch den Unterricht in der französischen Schule und aßen mit den französischen Heranwachsenden gemeinsam in der Schulkantine zu Mittag. „Eine weitere Anwendung der Zielsprache konnten wir durch Referate über Olympia-/Paralympics-Teilnehmer generieren“, so Jennifer Keil. Insgesamt war es eine sehr ereignisreiche Fahrt.

Die französischen Schülerinnen und Schülern zeigten ihren deutschen Partnern die Schönheit von Paris: Sie fuhren gemeinsam auf der Seine und haben den Eifelturm am Abend besucht. Auch der interkulturelle Austausch stand im Mittelpunkt des Besuches in Euro-Disney. Französische Köstlichkeiten wie escargots, moules und crême brulée standen ebenfalls auf der Speisekarte. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Jugendlichen zurück in den Odenwald.

 

Das Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler in 3 Reihen vor einem Gebäude in Paris

Jeunes à Paris

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Ein „goldener“ Abschluss

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Französische Lebensart in alle Facetten kennengelernt

Französische Lebensart in alle Facetten kennengelernt

Zehntklässler der Heinrich-Böll-Schule weilten in Metz / Sehenswürdigkeiten präsentiert

Die französische Lebensart – von der Kultur über die Geschichte bis hin zur Kulinarik – lernten 19 Zehntklässler der Heinrich-Böll-Schule in der Stadt Metz in allen Facetten kennen. Bei den Schülern, die fünf Tage in der Metropole weilten, handelt es sich um Jugendliche, die Französisch als zweite Fremdsprache wählten und – besonders erfreulich für die Fachlehrer – viele davon bereits das französische Sprachdiplom „Diplôme d’Etudes en langue française“ erwarben. „Während des Aufenthaltes ergaben sich permanent Gesprächssituationen, die die Mehrzahl unserer Schüler aus den Prüfungen bestens kennen und tadellos beherrschen“, betont Oberstudienrat Sven Spottka, der gemeinsam mit Fachlehrerin Christina Walder die Leitung der Fahrt innehatte.

Die fünftägige Tour in eine französische Metropole – in diesem Jahr Metz im Departement „Grand Est“ – ist fester Bestandteil des Lehrplans der Fachschaft Französisch an der Heinrich-Böll-Schule. Die Fremdsprache soll im wahrsten Sinne des Wortes mit Leben erfüllt werden. Es geht den Pädagogen darum, nicht nur Sprachkenntnisse zu vermitteln, sondern den Jugendlichen unser Nachbarland und dessen Kultur hautnah erleben zu lassen. „Der Aufenthalt in einer Stadt in Frankreich und die dort gemachten vielfältigen Erfahrungen sorgen bei unseren Schülern immer für eine enorme Motivation und Begeisterung für die Sprache“, konstatieren Christina Walder und Sven Spottka.

Mit dem Regionalexpress ging es nach Metz. Man habe bewusst dieses Verkehrsmittel gewählt, um Kosten zu reduzieren, erklärt Spottka. In diesem Zusammenhang gilt der Dank der Heinrich-Böll-Schule der Gemeinde Fürth und dem Freundeskreis Fürth/Thizy für die finanzielle Unterstützung. Die Spenden machten deutlich, so Spottka und Walder unisono, dass es der Gemeinde also auch dem Freundeskreis ein Anliegen ist, den Kontakt mit unseren befreundeten Nachbarn zu fördern.

Für die Tage in Metz hatten die beiden Fachlehrer ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Für besonders viel Spaß bei herrlichem Spätsommerwetter bereitete den Jugendlichen eine Tretboottour auf der Mosel und ein ausgiebiges Picknick an einem idyllischen Platz. Zuvor hatten die Lehrer und Schüler gemeinsam die Nahrungsmittel eingekauft, darunter natürlich Spezialitäten wie Pastete. „Wir haben ordentlich geschlemmt und die Schüler haben gemerkt, dass die Franzosen ein Volk der Gourmets sind“, fasst Spottka seine Eindrücke zusammen. Natürlich hatten die Jugendlichen auch Aufgaben zu erledigen: Sie mussten diverse Einkäufe tätigen und jeweils als Duo eine Sehenswürdigkeit präsentieren – natürlich in französischer Sprache. Mit Sehenswürdigkeiten ist Metz, eine 120000 Einwohner zählende Stadt, reich gesegnet. Zu nennen ist an erster Stelle die „Cathédrale“ gefolgt von „La Porte des Allemands“. Eindrucksvoll ist auch „Le Centre Pompidou“ ebenso wie „La Place Saint-Louise“.

Gekrönt wurde der fünftägige Aufenthalt – wie sollte es anders sein – mit einem Drei-Gänge-Menü. „Es war für uns sehr erfreulich, dass die Jugendlichen keine Scheu vor außergewöhnlichen Speisen hatten. Sie probierten die Köstlichkeiten mit Interesse und großem Appetit aus“, betont Christina Walder. Apropos Kulinarik: Das „Getränk der Woche“ war der in Frankreich populäre „Diabolo“, entweder mit „Menthe“ (Minze) oder „Fraise“ (Erdbeere). Es handelt sich dabei um ein sehr erfrischendes Sommergetränk. Nicht nur auf Grund der „Diabolos“ war der Aufenthalt in Metz für die Schüler „total perfekt“. „Die Stadt hat viel zu bieten und das Picknick war für mich das absolute Highlight“, erklärt eine Schülerin rückblickend. „Wir konnten die Stadt auch in kleinen Gruppen alleine erkunden und haben dabei gemerkt, dass wir uns im Gespräch mit Franzosen gut verständigen konnten“, ergänzt eine weitere Schülerin.

Unternehmungen wie die Exkursion nach Metz sorgen an der integrierten Gesamtschule dafür, dass die zweite Fremdsprache als überaus attraktiv bei den Schülern empfunden wird. Hinzu kommen die jährlichen Erfolge beim Erwerb des französischen Sprachdiploms. „Wir werden auch in Zukunft alles daran setzen, die Fremdsprache Französisch an der HBS zu fördern“, konstatieren Christina Walder und Sven Spottka abschließend.

Bild einer Gruppe Französischschülerinnen und -schüler des zehnten Jahrgangs vor einem Brunnen gemeinsam mit der Französischlehrerin Christina Walder und Herrn Spottka.Frankreich in allen Facetten. Französischschüler des zehnten Jahrgangs der Heinrich-Böll-Schule verbrachten mehrere Tage in Metz, um in der Metropole die französische Lebensart kennenzulernen. Begleitet wurden sie von Französischlehrerin Christina Walder und ihrem Kollegen Oberstudienrat Sven Spottka.

Jeunes à Paris

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Start in die nicht mehr endenden Ferien

Start in die nicht mehr endenden Ferien

Heinrich-Böll-Schule verabschiedet zwei verdiente Pädagogen in den Ruhestand

Das Ende des Schuljahres beziehungsweise der Beginn der Ferien werde, so der Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule, Alexander Hauptmann, jedes Jahr meist aus zweierlei Perspektiven wahrgenommen. Für die einen beginne endlich die Erholung vom Stress des Schulalltags, für zwei Personen der HBS sei es nun das Ende einer Ära und der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. „Für die Lehrerin Brigitte Harder und den Lehrer Gernot Pustelnik beginnen die nun nicht mehr endenden Ferien“, beschrieb Hauptmann den Schritt in den neuen Lebensabschnitt und die Verabschiedung der beiden verdienten Pädagogen in den wohlverdienten Ruhestand.

Der Schulleiter skizzierte in seiner Laudatio die beiden Personen. Brigitte Harder, so sei aus dem Kollegenkreis immer wieder zu hören gewesen, sei „extrovertiert, forsch und kernig“, während Gernot Pustelnik als „introvertiert, zurückhaltend und schweigsam“ beschrieben worden sei.

Die am 20. Oktober 1956 geborene Brigitte Harder engagierte viele Jahre lang im Personalrat und redete, wenn ihr etwas gegen den Strich ging, Tacheles. „Ihre Gradlinigkeit rührt wahrscheinlich von ihrer bayrischen Sozialisierung her: Sie haben das „Mir san mir“-Gen eindeutig in ihrer DNA“, witzelte Hauptmann. In München geboren, absolvierte sie in der Landeshauptstadt am neusprachlichen Gymnasium im Jahre 1977 das Abitur. Es folgte das Studium in Deutsch und Französisch an der Universität in München. Es folgte ein einjähriger Aufenthalt als Assistentin am Lycee de Grand Air in La Baule in Frankreich. Stationen als Lehrerin waren die Maria-Ward-Schule in Kempten und die Ursuliner Schule in Lenggries, ehe sie im September 1984 eine Vollzeitstelle an der St. Irmengard-Schule in Garmisch-Partenkirchen als „Realschullehrerin im Kirchendienst“ antrat. In ihrer Klasse saßen bekannte Wintersport-Olympioniken. Der Liebe wegen verschlug es Brigitte Harder nach Hessen. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Langebergschule kamen sie im August 1997 an die Heinrich-Böll-Schule, um sich anfangs vorwiegend um die DAZ-Schüler zu kümmern. Im September 2020 feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum. Brigitte Harder sei eine Macherin, eine Organisatorin, eine Power-Frau, betonte der Schulleiter. 20 Jahre lang organisierte sie als Vorsteherin die Fachschaft Französisch. Die im Kollegium überaus beliebte Pädagogin, die auch als Liedtexterin für besondere Anlässe in Erinnerung bleiben wird, „prägte nachhaltig die integrierte Gesamtschule“, bilanzierte Alexander Hauptmann.

Gleiches gelte auch für Gernot Pustelnik. Ihn könne man mit Fug und Recht als „den ruhenden Pol im trubeligen Lehrerzimmer“ bezeichnen. Er sei ein echter Schöngeist: „Musik und Literatur sind seine Passion.“ Der Schulleiter erwähnte in diesem Zusammenhang Pustelniks Auftritte bei diversen Schulveranstaltungen. Sein virtuoses Gitarrenspiel begeisterte die Zuhörer ein ums andere Mal. „Sie hätten als Gitarrist sicher für Furore auf den großen Bühnen gesorgt hätte. Zum Glück für die Heinrich-Böll-Schule zogen Sie das Lehrerdasein vor“, betonte Hauptmann.   Geboren wurden Pustelnik am 5. März 1960 im rheinhessischen Ingelheim. Nach dem Besuch der Pestalozzi-Grundschule und dem Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim wechselte er auf die Justus-Liebig-Schule, wo er 1979 das Abitur ablegte. Anschließend war er drei Jahre lang Gitarrenlehrer an der Musikschule Bloß. Nach dem Zivildienst folgte ein Vorpraktikum für den Beruf des Musiktherapeuten. An der Johann-Wolfgang-Goethe Uni studierte er von 1981 bis 1986 die Fächer Deutsch und Musik. An der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt absolvierte er sein Referendariat. Es folgte eine zweijährige Tätigkeit als pädagogischer Mitarbeiter im Jugendhaus Malchen. Im Jahre 1993 trat Gernot Pustelnik seinen Dienst an der HBS an. Bei den Schülern sei Gernot Pustelnik, so Hauptmann ausführend, wegen seiner Vielseitigkeit als kompetenter Musikexperte sehr geachtet gewesen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld habe er auch „den schlimmsten Rabauken die Welt der Musik mit all ihren wundervollen Facetten“ nähergebracht.

Beiden wünschte der Schulleiter vor allem „Gesundheit, Glück und Zufriedenheit“. „Mit Brigitte Harder und Gernot Pustelnik verlassen zwei HBS-Urgesteine unsere Schule. Sie hinterlassen bleibende Spuren. Vielen Dank für Ihren Einsatz, Ihre Loyalität und Ihr Engagement“, schloss Alexander Hauptmann seine Laudatio.

Den ehrenden Worten schlossen sich die Vertreter der Fachschaften und des Personalrats an. Mit individuellen Geschenken und passenden Liedbeiträgen drückte das Kollegium seine Wertschätzung und enge Verbundenheit aus.

Bild vom Schulleiter Alexander Hauptmann mit Frau Brigitte Harder, Herrn Pustelnik und Frau Egly.VERABSCHIEDUNG. Der Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule, Alexander Hauptmann, (2.v.r.) verabschiedete die Lehrerin Brigitte Harder (r.) und den Lehrer Gernot Pustelnik (2.v.l.) in den wohlverdienten Ruhestand. Die Vertreterin des Personalrates, Janine Egly, (l.) wünschte den beiden im Ruhestand alles Gute.

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