{"id":5884,"date":"2022-10-21T14:36:27","date_gmt":"2022-10-21T12:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/?p=5884"},"modified":"2022-11-25T09:20:42","modified_gmt":"2022-11-25T08:20:42","slug":"das-patenprojekt-ein-echtes-erfolgsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/das-patenprojekt-ein-echtes-erfolgsmodell\/","title":{"rendered":"Das Patenprojekt \u2013 ein echtes Erfolgsmodell"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<h3>Heinrich-B\u00f6ll-Schule sucht ehrenamtliche Mitstreiter \/ Bedarf an Paten sehr gro\u00df<\/h3>\n<p>In der Schule l\u00e4uft es nicht gerade optimal. Die Noten sind im Keller. \u00c4u\u00dferst nebul\u00f6s klingen die Vorstellungen \u00fcber den weiteren Lebensweg. Das eigene Befinden ist mit klaren Worten nicht zu beschreiben. Resignation und Unlust machen sich breit. Ein Scheitern in der Schule ist zu bef\u00fcrchten. Kurzum: Ein Berater w\u00e4re in dieser Situation, die viele Jugendliche zur Gen\u00fcge kennen, von unsch\u00e4tzbarem Vorteil. Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule kann auf kompetente Berater, sogenannte \u201ePaten\u201c, zur\u00fcckgreifen und den betroffenen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern helfen. Vor 15 Jahren wurde an der integrierten Gesamtschule das Patenprojekt \u201eR\u00fcckenwind\u201c ins Leben gerufen, ein echtes Erfolgsmodell, wie sich im Laufe der Jahre herausstellen sollte.<\/p>\n<p>Vordergr\u00fcndig ging es bei der Gr\u00fcndung des Projektes darum, sogenannten \u201eWackelkandidaten\u201c dabei zu helfen, den Abschluss zu schaffen. Es war auch als Reaktion auf das \u201eDritte strategische Ziel\u201c der Landesregierung zu sehen, die Zahl der Sch\u00fcler, die ohne Hauptschulabschluss die Schule verlassen, zu minimieren. Doch im Laufe der Jahre stellte sich heraus, dass die Betreuung der Jugendlichen mehr beinhaltet, als den Lehrstoff zu pauken, um ihn bei der Pr\u00fcfung dann abrufen zu k\u00f6nnen: Es geht um Struktur, Organisation, F\u00f6rderung des Selbstbewusstseins, schlichtweg um Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Schule ist heute mehr als ein Hort der Wissensvermittlung. Die Erziehungskomponente gewinnt zunehmend an Bedeutung, ebenso die Vorbereitung auf das berufliche Leben. In Kooperation mit der Jugendberufshilfe und ortsans\u00e4ssigen Personen und Gruppierungen \u2013 stellvertretend sei die F\u00fcrther Kolpingsfamilie genannt \u2013 wurde das Modell entwickelt.<\/p>\n<p>\u201eBei den Patinnen und Paten handelt es sich ausnahmslos um Personen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz ihres Berufslebens zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen und aufgrund ihrer Autorit\u00e4t und ihres p\u00e4dagogischen Geschicks auf Jugendliche positiv einwirken k\u00f6nnen\u201c, betont die ehemalige Stufenleiterin der HBS, Eveline Vieweg. Sie war gemeinsam mit dem damaligen Schulleiter Wolfgang Pieper ma\u00dfgeblich am Zustandekommen des Patenprojektes \u201eR\u00fcckenwind\u201c beteiligt.<\/p>\n<p>Die Aufgaben der Paten sind vielf\u00e4ltig: Sie sollen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei ihren schulischen Aufgaben unterst\u00fctzen, sie in den Prozessen der Bewerbungen, der Vorstellung in Betrieben und bei der Suche nach betrieblichen Ausbildungen begleiten, Ausbildungsm\u00f6glichkeiten suchen und im besten Falle die Ausbildung selbst bis zu einem halben Jahr st\u00fctzen. Ihre T\u00e4tigkeit ist ebenso freiwillig wie ihre Inanspruchnahme durch die Sch\u00fclerschaft. Die Grundstruktur des Projektes \u201eR\u00fcckenwind\u201c der HBS sieht wie folgt aus: In allen Jahrg\u00e4ngen wird das Patenmodell in den Klassen und bei Elternabenden von Verantwortlichen des Projekts und der Lehrerschaft vorgestellt. Sch\u00fcler und Eltern k\u00f6nnen dann ihr Interesse an einer Patenschaft bekunden. In den ersten beiden Jahren konzentrierten sich die Paten auf Sch\u00fcler der Abschlussjahrg\u00e4nge. Inzwischen richten die Verantwortlichen den Blick verst\u00e4rkt auf Sch\u00fcler aller Jahrg\u00e4nge, da man erkannte, dass eine fr\u00fchzeitige F\u00f6rderung zu einem schnelleren Erfolg f\u00fchrt. \u201eDas Patenprojekt hat sich an unserer Schule sehr bew\u00e4hrt. Die betreuten Sch\u00fcler schafften einen Abschluss und haben den \u00dcbergang in die Berufswelt oder eine weiterf\u00fchrende Schule dank der Paten problemlos gemeistert\u201c, erkl\u00e4rt Stufenleiter Sebastian Brenneis, der gemeinsam mit Eveline Vieweg das Patenprojekt begleitet. In den zur\u00fcckliegenden Jahren hat sich die Schullandschaft deutlich ver\u00e4ndert: Die Probleme der Sch\u00fcler sind vielf\u00e4ltiger, die Klassen heterogener, die Anforderungen an die Jugendlichen gr\u00f6\u00dfer. \u201eEs ist also wichtiger denn je, dass sich ehrenamtliche Patinnen und Paten um Sch\u00fcler k\u00fcmmern, die auf Grund all dieser Herausforderungen \u00fcberfordert sind\u201c, konstatiert Stufenleiter Brenneis. Die Situation habe sich, so Brenneis weiter, in den beiden zur\u00fcckliegenden Jahren durch Corona versch\u00e4rft. Manche Sch\u00fcler h\u00e4tten den Anschluss verloren und ben\u00f6tigten jetzt einen nachhaltigen \u201eAnschub\u201c, bemerkt der P\u00e4dagoge.<\/p>\n<p>Personen, die sich gerne mit Jugendlichen besch\u00e4ftigen und sich ehrenamtlich engagieren m\u00f6chten, k\u00f6nnen jederzeit mit Eveline Vieweg und Sebastian Brenneis Kontakt aufnehmen. \u201eWir freuen uns \u00fcber jeden neuen Paten und jede neue Patin\u201c, betonen beide unisono. Die Arbeit mit den Sch\u00fclern sei \u201esehr erf\u00fcllend und bereichernd\u201c, f\u00fcgen Vieweg und Brenneis mit Nachdruck hinzu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5885 size-medium\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Patenprojekt-300x225.jpg\" alt=\"Bild von Stufenleiter Sebastian Brenneis mit Projektkoordinatorin Eveline Vieweg und Edgar Schwarzer.\" width=\"300\" height=\"225\" \/>R\u00dcCKENWIND. Stufenleiter Sebastian Brenneis, die Projektkoordinatorin Eveline Vieweg und Edgar Schwarzer (v.l.n.r.), einer von vielen langj\u00e4hrigen Paten, stehen in st\u00e4ndigem in Kontakt. Vom Projekt \u201eR\u00fcckenwind\u201c, einem echten Erfolgsmodell an der Heinrich-B\u00f6ll-Schule, sollen auch in Zukunft Sch\u00fcler der integrierten Gesamtschule profitieren.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_blog _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;] Heinrich-B\u00f6ll-Schule sucht ehrenamtliche Mitstreiter \/ Bedarf an Paten sehr gro\u00df In der Schule l\u00e4uft es nicht gerade optimal. 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