{"id":492,"date":"2019-11-01T15:32:53","date_gmt":"2019-11-01T14:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/5.189.168.161\/hbs-fuerth\/?p=492"},"modified":"2019-12-05T18:28:18","modified_gmt":"2019-12-05T17:28:18","slug":"integrierte-gesamtschulen-sind-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/integrierte-gesamtschulen-sind-gefragt\/","title":{"rendered":"Integrierte Gesamtschulen sind gefragt"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_padding=&#8220;15px|15px|15px|15px|true|true&#8220; border_radii=&#8220;on|9px|9px|9px|9px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243;]<\/p>\n<h2><em>Individuelles Lernen an der Heinrich-B\u00f6ll-Schule<\/em><\/h2>\n<p>Schulen sind ein Spiegel der Gesellschaft: Auch sie sind einem permanenten Wandel unterworfen. Mit kreativen L\u00f6sungen und der Bereitschaft, sich den aktuellen Herausforderungen unvoreingenommen zu stellen, l\u00e4sst sich eine moderne Schule gestalten. Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule ist dank ihres besonderen p\u00e4dagogischen Konzeptes per se geeignet, auf die Erfordernisse einer heterogenen Sch\u00fclerschaft zu reagieren. Dar\u00fcber hinaus entwickelt eine Projektgruppe st\u00e4ndig neue Ideen, um den Bed\u00fcrfnissen der Sch\u00fcler und den gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen Rechnung zu tragen. Bestes Beispiel ist die Methode des \u201eindividuellen Lernens\u201c, das im f\u00fcnften Jahrgang eine Testphase durchl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Ziel des individuellen Lernens ist es, die Sch\u00fcler zu mehr Selbstst\u00e4ndigkeit beim Lernen zu motivieren. Sie selbst sollen in den F\u00e4chern Englisch, Deutsch und Mathematik in daf\u00fcr ausgew\u00e4hlten Stunden strukturiert ihr individuelles Lerntempo herausfinden. Es geht dabei keineswegs um die Quantit\u00e4t des Stoffes, sondern um die Qualit\u00e4t des Gelernten. Die Fachlehrer haben sich in Teamsitzungen akribisch auf den Start der neuen Methode vorbereitet.<\/p>\n<p>Die Bilanz der ersten Wochen liest sich vielversprechend: Die Sch\u00fcler w\u00fcrden in den einzelnen Unterrichtsphasen \u2013 von der Auswahl der Stofff\u00fclle, \u00fcber die konzentrierte Arbeitsphase in Ruhe bis hin zur Pr\u00e4sentation des Geleisteten \u2013 hervorragend mitarbeiten. Die Struktur, so die unterrichtenden P\u00e4dagogen, habe sich schon derart gefestigt, dass langwierige und zeitraubende Arbeitsauftr\u00e4ge nicht mehr n\u00f6tig seien. Gerade die zunehmend heterogen werdenden Klassen profitierten von dieser Arbeitsform. Nach Ende des Schuljahres erfolgt eine umfangreiche Evaluation und eine darauf basierende Feinabstimmung.<\/p>\n<p>Die strukturierte Arbeit zeige erste Fr\u00fcchte im \u201enormalen\u201c Unterricht, betonten die Lehrer der f\u00fcnften Klassen unisono. Bei Arbeitsauftr\u00e4gen w\u00fcssten die Sch\u00fcler sofort, was sie zu tun h\u00e4tten. \u201eAuf der Methode des individuellen selbstbestimmten Lernens l\u00e4sst sich aufbauen\u201c, ist sich Schulleiter Alexander Hauptmann sicher. Im geplanten und bereits genehmigten Neubau sieht der Schulleiter die Chance, diese Methode noch intensiver und effektiver gestalten zu k\u00f6nnen. \u201eWir m\u00fcssen auf die ver\u00e4nderten Bedingungen reagieren\u201c, erkl\u00e4rt Hauptmann, der es nicht vers\u00e4umt, dem engagierten Kollegium Lob und Dank auszusprechen.<\/p>\n<p>Das \u201eindividuelle Lernen\u201c passt zur integrierten Gesamtschule, die ihren Sch\u00fclern Zeit zur Entwicklung garantiert. Dass das Schulsystem \u201eIGS\u201c immer mehr F\u00f6rderer und Anh\u00e4nger findet, wird in der Mainmetropole deutlich. In Frankfurt registriert die zust\u00e4ndige Schulamtsleiterin ein \u201eneues Ph\u00e4nomen\u201c: Sie sieht, was die Sch\u00fclerstr\u00f6me vom Wechsel von der Grundschule auf eine weiterf\u00fchrende Schule betrifft, eine Verschiebung von den Gymnasien zu den Integrierten Gesamtschulen. Mit anderen Worten: Diese Schulform ist besonders gefragt. In der Mainmetropole ist dieser Trend derart frappierend, dass einige Integrierte Gesamtschulen schnell ausgebucht waren. Im Kreis Bergstra\u00dfe gibt es nur eine Schule dieser Schulform, die Heinrich-B\u00f6ll-Schule in F\u00fcrth.<\/p>\n<p>Was ist so besonders an diesem Schulsystem, das gerade Schule macht? Zum einen werden die Kinder nicht von vornherein in eine Schublade gestopft, aus der sie nicht oder nur sehr schwer wieder herauskommen, und zum anderen wird ihnen Zeit gegeben zur Entwicklung. F\u00f6rdern und Fordern lautet die Maxime an der Heinrich-B\u00f6ll-Schule, dabei aber stets die Individualit\u00e4t der Sch\u00fcler ber\u00fccksichtigend.<\/p>\n<p>Nach dem ersten Halbjahr im f\u00fcnften Jahrgang werden die Kinder \u201egekurst\u201c, das hei\u00dft, in den F\u00e4chern Englisch und Mathematik werden sie in A-, B- oder C-Kurse eingeteilt. Nach der sechsten Klasse wird dann auch eine Einkursung im Fach Deutsch vorgenommen. Eine Verkursung in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern erfolgt zum neunten Schuljahr. Im A-Kurs wird auf gymnasialem Niveau unterrichtet, im B-Kurs auf realschulischem Niveau und im C-Kurs auf Hauptschulniveau.<\/p>\n<p>Bis zur zehnten Klasse ist eine Durchl\u00e4ssigkeit garantiert, will hei\u00dfen: Wenn ein Kind \u2013 oft als \u201eSp\u00e4tstarter\u201c bezeichnet \u2013in der siebten Klasse seine Leistungsf\u00e4higkeit in Mathematik unter Beweis stellt, steht einer Aufstufung in den n\u00e4chst h\u00f6heren Kurs nichts im Wege. Es ist nicht selten, dass sich Sch\u00fcler, die als \u201eHauptsch\u00fcler\u201c ihre Schullaufbahn starteten, am Ende einen Realschulabschluss in der Tasche hatten. Das F\u00f6rdern- und Fordern-Prinzip inklusive der Chance der individuellen Entwicklung sind die Garanten des Erfolges.<\/p>\n<p>Schulleiter Alexander Hauptmann vers\u00e4umt es nicht, auf den \u201eMint-Bereich\u201c der HBS aufmerksam zu machen. \u201eWir sind, was die Mint-F\u00e4cher \u2013 Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik \u2013 betrifft, sehr gut aufgestellt\u201c, betont Hauptmann. Seine Behauptung belegt er in einem Atemzug mit Fakten und Beispielen. Die HBS beteiligt sich seit geraumer Zeit an Informatik-Wettbewerben \u2013 mit gro\u00dfem Erfolg. Von Klasse f\u00fcnf bis einschlie\u00dflich sieben steht das Fach \u201eNaturwissenschaft\u201c auf dem Lehrplan. Dar\u00fcber hinaus werden die F\u00e4cher Physik, Chemie und Biologie nach der achten Klasse gekurst und obendrein durchgehend bis zur zehnten Klasse unterrichtet. \u201eUnser Augenmerk gilt dar\u00fcber hinaus unserer Zukunftswerkstatt mit den Bereichen \u201eHolz\u201c und \u201eMetall\u201c, bemerkt Hauptmann abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Immer mehr Eltern erkennen die gro\u00dfen Vorteile dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen p\u00e4dagogischen Systems und vermeiden eine \u00dcberforderung oder Unterforderung ihrer Kinder. Sie bewahren sie mit der Entscheidung f\u00fcr eine Integrierte Gesamtschule vor einem frustrationsreichen Scheitern und dem damit oft verbundenen Wechsel auf eine andere Schule oder der unumst\u00f6\u00dflichen Einordnung in eine Schulform.<\/p>\n<p>Die Zahlen in Frankfurt zeigen, dass Integrierte Gesamtschulen die Schulen der Zukunft sind und im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen. Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule in F\u00fcrth leistet seit Jahrzehnten hervorragende p\u00e4dagogische Arbeit und beweist seit langem, wie erfolgreich eine integrierte Gesamtschule wirkt \u2013 zum Wohl der ihr anvertrauten Sch\u00fcler. Die HBS ist also mehr als nur eine Bereicherung der hiesigen Schullandschaft, sie ist mittlerweile eine Vorzeigeschule f\u00fcr ein zukunftspr\u00e4gendes Schulsystem.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_blurb image=&#8220;https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/baum.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule ist dank ihres besonderen p\u00e4dagogischen Konzeptes per se geeignet, auf die Erfordernisse einer heterogenen Sch\u00fclerschaft zu reagieren.<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_blurb][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_blog _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_padding=&#8220;15px|15px|15px|15px|true|true&#8220; border_radii=&#8220;on|9px|9px|9px|9px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243;] Individuelles Lernen an der Heinrich-B\u00f6ll-Schule Schulen sind ein Spiegel der Gesellschaft: Auch sie sind einem permanenten Wandel unterworfen. 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Dar\u00fcber hinaus entwickelt eine Projektgruppe st\u00e4ndig neue Ideen, um den Bed\u00fcrfnissen der Sch\u00fcler und den gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen Rechnung zu tragen. Bestes Beispiel ist die Methode des \u201eindividuellen Lernens\u201c, das im f\u00fcnften Jahrgang eine Testphase durchl\u00e4uft.<\/p><p>Ziel des individuellen Lernens ist es, die Sch\u00fcler zu mehr Selbstst\u00e4ndigkeit beim Lernen zu motivieren. Sie selbst sollen in den F\u00e4chern Englisch, Deutsch und Mathematik in daf\u00fcr ausgew\u00e4hlten Stunden strukturiert ihr individuelles Lerntempo herausfinden. Es geht dabei keineswegs um die Quantit\u00e4t des Stoffes, sondern um die Qualit\u00e4t des Gelernten. Die Fachlehrer haben sich in Teamsitzungen akribisch auf den Start der neuen Methode vorbereitet.<\/p><p>Die Bilanz der ersten Wochen liest sich vielversprechend: Die Sch\u00fcler w\u00fcrden in den einzelnen Unterrichtsphasen \u2013 von der Auswahl der Stofff\u00fclle, \u00fcber die konzentrierte Arbeitsphase in Ruhe bis hin zur Pr\u00e4sentation des Geleisteten \u2013 hervorragend mitarbeiten. Die Struktur, so die unterrichtenden P\u00e4dagogen, habe sich schon derart gefestigt, dass langwierige und zeitraubende Arbeitsauftr\u00e4ge nicht mehr n\u00f6tig seien. Gerade die zunehmend heterogen werdenden Klassen profitierten von dieser Arbeitsform. Nach Ende des Schuljahres erfolgt eine umfangreiche Evaluation und eine darauf basierende Feinabstimmung.<\/p><p>Die strukturierte Arbeit zeige erste Fr\u00fcchte im \u201enormalen\u201c Unterricht, betonten die Lehrer der f\u00fcnften Klassen unisono. 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In Frankfurt registriert die zust\u00e4ndige Schulamtsleiterin ein \u201eneues Ph\u00e4nomen\u201c: Sie sieht, was die Sch\u00fclerstr\u00f6me vom Wechsel von der Grundschule auf eine weiterf\u00fchrende Schule betrifft, eine Verschiebung von den Gymnasien zu den Integrierten Gesamtschulen. Mit anderen Worten: Diese Schulform ist besonders gefragt. In der Mainmetropole ist dieser Trend derart frappierend, dass einige Integrierte Gesamtschulen schnell ausgebucht waren. Im Kreis Bergstra\u00dfe gibt es nur eine Schule dieser Schulform, die Heinrich-B\u00f6ll-Schule in F\u00fcrth.<\/p><p>Was ist so besonders an diesem Schulsystem, das gerade Schule macht? Zum einen werden die Kinder nicht von vornherein in eine Schublade gestopft, aus der sie nicht oder nur sehr schwer wieder herauskommen, und zum anderen wird ihnen Zeit gegeben zur Entwicklung. F\u00f6rdern und Fordern lautet die Maxime an der Heinrich-B\u00f6ll-Schule, dabei aber stets die Individualit\u00e4t der Sch\u00fcler ber\u00fccksichtigend.<\/p><p>Nach dem ersten Halbjahr im f\u00fcnften Jahrgang werden die Kinder \u201egekurst\u201c, das hei\u00dft, in den F\u00e4chern Englisch und Mathematik werden sie in A-, B- oder C-Kurse eingeteilt. Nach der sechsten Klasse wird dann auch eine Einkursung im Fach Deutsch vorgenommen. Eine Verkursung in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern erfolgt zum neunten Schuljahr. Im A-Kurs wird auf gymnasialem Niveau unterrichtet, im B-Kurs auf realschulischem Niveau und im C-Kurs auf Hauptschulniveau.<\/p><p>Bis zur zehnten Klasse ist eine Durchl\u00e4ssigkeit garantiert, will hei\u00dfen: Wenn ein Kind \u2013 oft als \u201eSp\u00e4tstarter\u201c bezeichnet \u2013in der siebten Klasse seine Leistungsf\u00e4higkeit in Mathematik unter Beweis stellt, steht einer Aufstufung in den n\u00e4chst h\u00f6heren Kurs nichts im Wege. Es ist nicht selten, dass sich Sch\u00fcler, die als \u201eHauptsch\u00fcler\u201c ihre Schullaufbahn starteten, am Ende einen Realschulabschluss in der Tasche hatten. Das F\u00f6rdern- und Fordern-Prinzip inklusive der Chance der individuellen Entwicklung sind die Garanten des Erfolges.<\/p><p>Schulleiter Alexander Hauptmann vers\u00e4umt es nicht, auf den \u201eMint-Bereich\u201c der HBS aufmerksam zu machen. \u201eWir sind, was die Mint-F\u00e4cher \u2013 Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik \u2013 betrifft, sehr gut aufgestellt\u201c, betont Hauptmann. Seine Behauptung belegt er in einem Atemzug mit Fakten und Beispielen. Die HBS beteiligt sich seit geraumer Zeit an Informatik-Wettbewerben \u2013 mit gro\u00dfem Erfolg. Von Klasse f\u00fcnf bis einschlie\u00dflich sieben steht das Fach \u201eNaturwissenschaft\u201c auf dem Lehrplan. Dar\u00fcber hinaus werden die F\u00e4cher Physik, Chemie und Biologie nach der achten Klasse gekurst und obendrein durchgehend bis zur zehnten Klasse unterrichtet. \u201eUnser Augenmerk gilt dar\u00fcber hinaus unserer Zukunftswerkstatt mit den Bereichen \u201eHolz\u201c und \u201eMetall\u201c, bemerkt Hauptmann abschlie\u00dfend.<\/p><p>Immer mehr Eltern erkennen die gro\u00dfen Vorteile dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen p\u00e4dagogischen Systems und vermeiden eine \u00dcberforderung oder Unterforderung ihrer Kinder. Sie bewahren sie mit der Entscheidung f\u00fcr eine Integrierte Gesamtschule vor einem frustrationsreichen Scheitern und dem damit oft verbundenen Wechsel auf eine andere Schule oder der unumst\u00f6\u00dflichen Einordnung in eine Schulform.<\/p><p>Die Zahlen in Frankfurt zeigen, dass Integrierte Gesamtschulen die Schulen der Zukunft sind und im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen. Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule in F\u00fcrth leistet seit Jahrzehnten hervorragende p\u00e4dagogische Arbeit und beweist seit langem, wie erfolgreich eine integrierte Gesamtschule wirkt \u2013 zum Wohl der ihr anvertrauten Sch\u00fcler. 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