{"id":4565,"date":"2021-06-08T07:40:25","date_gmt":"2021-06-08T05:40:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/?p=4565"},"modified":"2021-06-08T07:40:29","modified_gmt":"2021-06-08T05:40:29","slug":"schule-und-schulseelsorge-in-der-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/schule-und-schulseelsorge-in-der-pandemie\/","title":{"rendered":"Schule und Schulseelsorge in der Pandemie"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><strong>Genau hinschauen, wer Hilfe braucht<\/strong><\/p>\n<p>Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule in F\u00fcrth hat den Unterricht und die Sch\u00fcler-Betreuung in der Corona-Pandemie bislang vergleichsweise gut bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Besondere Schwierigkeiten h\u00e4tten allerdings lernschwache Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, machten Schulleitung und Schulseelsorge bei einem Gespr\u00e4ch mit dem Bergstr\u00e4\u00dfer Dekan Arno Kreh deutlich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4568 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/210608_Dekanat.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"250\" \/><\/p>\n<p>Ortstermin an der Heinrich-B\u00f6ll-Schhule v.l.: Arno Kreh, Alexander Hauptmann, Barbara Holzapfel-Hesselmann und Astrid Schulze Icking<br \/>\u201eNicht in jedem Elternhaus steht das Kind im Mittelpunkt\u201c, sagte Schulpfarrerin Barbara Holzapfel-Hesselmann. Als Beispiel f\u00fchrt sie einen Sch\u00fcler an, der ihr mitteilte, er wolle beim Online-Unterricht zu Hause den Laptop nicht anschalten, weil dann alle mit mitbek\u00e4men, wie es bei ihnen aussehe. Es gebe Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die sich dem Unterricht per Videokonferenz entziehen w\u00fcrden und es gebe Eltern, die schwer zu erreichen seien, erg\u00e4nzte die Lehrerin und Stufenleitern der neunten Klassen Astrid Schulze Icking. \u201eDie Schere zwischen den Sch\u00fclern, die von ihren Eltern unterst\u00fctzt werden und jenen, die keine Hilfe bekommen, ist in der Pandemie gr\u00f6\u00dfer geworden.\u201c Schule lebe vom Miteinander\u201c, erkl\u00e4rte Schulleiter Alexander Hauptmann. \u201eProblematisch kann es dann werden, wenn Kontakte eingeschr\u00e4nkt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Entscheidend ist der pers\u00f6nliche Kontakt<\/strong><\/p>\n<p>Schulseelsorge sei jetzt, wo es wieder Pr\u00e4senzunterricht gebe, wichtiger denn je. Sie habe zwar auch einige seelsorgerliche Gespr\u00e4che per Video-Konferenz gef\u00fchrt, entscheidend sei aber der direkte, pers\u00f6nliche Kontakt, meinte Pfarrerin Holzapfel-Hesselmann. \u201eIch muss den Kindern in die Augen schauen k\u00f6nnen, um zu wissen, was mit ihnen los ist.\u201c Jetzt, wo die Kinder und Jugendlichen wieder in der Schule seien, k\u00f6nnten Klassenlehrer sie auf Sch\u00fcler aufmerksam machen, denen es nicht gut gehe. \u201eWir m\u00fcssen genau schauen, wer jetzt Hilfe braucht und lieber einmal zu viel als zu wenig fragen: \u201aWie geht es dir? \u2018\u201c sagte die Schulseelsorgerin. So habe sie erst durch den direkten Kontakt zu einem Sch\u00fcler herausgefunden, warum er die erforderlichen Unterrichtsmaterialien nicht dabei habe. Sie h\u00e4tten 50 Euro gekostet und dieses Geld h\u00e4tte er nicht gehabt. \u201eWir haben das dann unb\u00fcrokratisch gel\u00f6st.\u201c<\/p>\n<p><strong>Schule wieder mit Pr\u00e4senzunterricht<\/strong><\/p>\n<p>Schulleitung und Sch\u00fclerschaft seien gleichsam froh, dass wieder Pr\u00e4senzunterricht stattfinde und sie sich wieder direkt in die Augen schauen k\u00f6nnten. Jetzt sei viel Einzelarbeit erforderlich. Den Fernunterricht habe die Heinrich-B\u00f6ll-Schule mit ihren rund 800 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern insgesamt hervorragend stemmen k\u00f6nnen. \u201eUnsre Schule ist technisch gut ausgestattet. Als eine der wenigen im Kreis Bergstra\u00dfe haben wir eine Glasfaseranbindung, \u00fcberall WLAN und ein elektronisches Klassenbuch, auf das Lehrer wie Eltern und Sch\u00fcler gleichsam Zugriff haben\u201c, erl\u00e4uterte Schulleiter Alexander Hauptmann. Jeder Sch\u00fcler, jede Lehrkraft habe Zugangsdaten gehabt, um sofort auf Online-Unterricht umstellen zu k\u00f6nnen.\u201eManche Sch\u00fcler, die sich sonst im Pr\u00e4senzunterricht kaum zu Wort melden, waren im Fernunterricht sogar leistungsf\u00e4higer\u201c, stellte Astrid Schulze Icking fest.<\/p>\n<p><strong>Es kann jeden treffen<\/strong><\/p>\n<p>Auch die Heinrich-B\u00f6ll-Schule war vom Infektionsgeschehen betroffen. In der Schule sei das Virus zwar nicht weiterverbreitet worden, aber in den Elternh\u00e4usern gab es immer wieder F\u00e4lle. Die Lehrerschaft habe gegen\u00fcber den Sch\u00fclern stets deutlich gemacht, dass es jeden treffen k\u00f6nne. Unter den Sch\u00fclern sei die Solidarit\u00e4t mit Betroffenen gro\u00df gewesen. Schulpfarrerin Holzapfel-Hesselmann berichtete von einem Sechstkl\u00e4ssler, der lange nicht am Schulunterricht habe teilnehmen k\u00f6nnen, weil seine Mutter positiv getestet worden sei. \u201eSeine Mitsch\u00fcler haben ihm jeden Tag einen Brief geschrieben. Und er schrieb zur\u00fcck \u2019Beste Klasse der Welt!\u2018\u201c<\/p>\n<p><strong>Alles erm\u00f6glichen, was vertretbar ist<\/strong><\/p>\n<p>Dekan Arno Kreh bedankte sich f\u00fcr das gro\u00dfe Engagement der Lehrerinnen und Lehrer. Auch wenn es absolute Sicherheit in absehbarer Zeit nicht geben k\u00f6nne, ist nach seiner Ansicht die kontrollierte \u00d6ffnung der richtige Weg. Dies gelte auch f\u00fcr die Arbeit der Kirchengemeinden etwa beim Konfirmandenunterricht. Denn f\u00fcr Kinder und Jugendliche dauere mehr als ein Jahr Pandemie deutlich l\u00e4nger als f\u00fcr Erwachsene. Sein Appell: \u201eDiejenigen, die am st\u00e4rksten unter den Einschr\u00e4nkungen leiden, in den Blick nehmen und unterst\u00fctzen. Und all das erm\u00f6glichen, was m\u00f6glich und vertretbar ist. Vor allem im Freien geht ganz viel.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/dekanat-bergstrasse.ekhn.de\/startseite\/einzelansicht\/news\/schule-und-schulseelsorge-in-der-pandemie.html\">https:\/\/dekanat-bergstrasse.ekhn.de\/startseite\/einzelansicht\/news\/schule-und-schulseelsorge-in-der-pandemie.html<\/a><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_blog show_author=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;] Genau hinschauen, wer Hilfe braucht Die Heinrich-B\u00f6ll-Schule in F\u00fcrth hat den Unterricht und die Sch\u00fcler-Betreuung in der Corona-Pandemie bislang vergleichsweise gut bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Besondere Schwierigkeiten h\u00e4tten allerdings lernschwache Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, machten Schulleitung und Schulseelsorge bei einem Gespr\u00e4ch mit dem Bergstr\u00e4\u00dfer Dekan Arno Kreh deutlich. Ortstermin [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4568,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","footnotes":""},"categories":[1,29,28,25,12,17,11],"tags":[],"class_list":["post-4565","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-elternbeirat","category-foerderverein","category-gesellschaftslehre","category-kollegium","category-religion","category-soziales"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4565"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4569,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4565\/revisions\/4569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}