{"id":21448,"date":"2025-11-04T16:54:37","date_gmt":"2025-11-04T15:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/?p=21448"},"modified":"2025-11-04T16:54:37","modified_gmt":"2025-11-04T15:54:37","slug":"neue-freundschaften-ueber-grenzen-hinweg-die-hbs-zu-besuch-in-whitby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/neue-freundschaften-ueber-grenzen-hinweg-die-hbs-zu-besuch-in-whitby\/","title":{"rendered":"Neue Freundschaften \u00fcber Grenzen hinweg \u2013 die HBS zu Besuch in Whitby"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<h3>Heinrich-B\u00f6ll-Schule: Austauschreise nach Whitby \/ Sechs Tage voller Kultur, K\u00fcste und<br \/>Begegnungen<\/h3>\n<p>32 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der neunten Jahrgangsstufe und drei Lehrkr\u00e4fte der<br \/>Heinrich-B\u00f6ll-Schule F\u00fcrth verbrachten Ende September sechs erlebnisreiche Tage in England.<br \/>Dadurch wurde die langj\u00e4hrige Partnerschaft mit der Whitby School (Nordengland) wiederbelebt und<br \/>viele neue internationale Freundschaften gekn\u00fcpft.<br \/>Whitby ist eine kleine Hafenstadt an der Nordostk\u00fcste Englands. Sie hat eine reiche und interessante<br \/>Geschichte, ist umgeben vom wilden und sch\u00f6nen North York Moors National Park und geh\u00f6rt zu<br \/>den beliebtesten Reisezielen an der K\u00fcste Englands.<br \/>Das Austauschprogramm zwischen der HBS und Whitby begann im Jahr 2002. Damals initiierte Ian<br \/>Bloor, der zu diesem Zeitpunkt an der Eskdale School in Whitby als Lehrer arbeitete und zuvor als<br \/>Fremdsprachenassistent an der HBS in F\u00fcrth t\u00e4tig gewesen war, den ersten Austauschbesuch von<br \/>neun englischen Sch\u00fclern nach F\u00fcrth. Im Laufe der Jahre nahm der Austausch deutlich zu und schloss<br \/>auch Sch\u00fcler aus zwei anderen Sekundarschulen in Whitby ein.<br \/>Leider wurde die Eskdale School im Sommer 2024 geschlossen und mit der Whitby School<br \/>zusammengelegt. Im Mai 2024 gab es einen letzten Besuch der Eskdale School in F\u00fcrth und im<br \/>August des gleichen Jahres fing Ian Bloor an, Englisch an der HBS zu unterrichten. Ihm war es \u00e4u\u00dferst<br \/>wichtig, den Austausch mit der neuen Schule in Whitby wieder aufzunehmen und die langj\u00e4hrige<br \/>Verbindung fortzusetzen.<br \/>Die Gruppe fuhr diesmal am 21. September mit der Bahn \u00fcber Br\u00fcssel, London und York nach<br \/>England. Von dort ging es weiter \u00fcber die North Yorkshire Moors (Heidelandschaft) nach Whitby. Die<br \/>Gruppe wurde im East Barnby Outdoor Centre etwas au\u00dferhalb von Whitby beherbergt. Von Anfang<br \/>an waren die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen von der reizenden Landschaft und vor allem von der wilden<br \/>Nordseek\u00fcste begeistert.<br \/>Nach einem typisch englischen Fr\u00fchst\u00fcck ging es dann am Montag erst einmal in die Schule. Dort<br \/>trafen sie das erste Mal auf die englischen Sch\u00fcler, mit denen sie f\u00fcr den Rest der Woche<br \/>zusammenarbeiteten. Mithilfe von Kennenlernspielen konnten beide Seiten schnell Kontakte<br \/>kn\u00fcpfen. Die Engl\u00e4nder zeigten den Deutschen dann in kleineren Gruppen die Stadt Whitby. Zu<br \/>Mittag a\u00dfen viele dann auch das englische Nationalgericht Fish and Chips. Als Fischerhafen z\u00e4hlt<br \/>Whitby als englische Hauptstadt dieser Spezialit\u00e4t.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21450 aligncenter size-large\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0232-1-1024x768.jpg\" alt=\"Sch\u00fcler\/innen sitzen zusammen an einem Tisch in einer englischen Schule\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><br \/>Am Nachmittag fingen dann die deutschen und englischen Sch\u00fcler an einem Projekt zum Thema<br \/>\u201eHeimat\u201c zu arbeiten. Die Reise nach England wurde durch eine sehr gro\u00dfz\u00fcgige Spende aus Mitteln<br \/>des Ausw\u00e4rtigen Amts gef\u00f6rdert und durch die UK-German Connection unterst\u00fctzt. Diese<br \/>Organisation f\u00f6rdert Austauschprogramme und Projekte, die dazu dienen, dass britische und<br \/>deutsche Jugendliche sich durch gemeinsame Projekte kennenlernen. Durch das Projekt haben die<br \/>Sch\u00fcler sehr viel \u00fcber die Kultur, Traditionen und Geschichte der zwei L\u00e4nder und vor allem \u00fcber<br \/>Whitby, North Yorkshire und den Odenwald gelernt.<br \/>Am Dienstag besuchten die deutschen Sch\u00fcler mit ihren englischen Partnern die geschichtsreiche<br \/>Stadt York. Ian Bloor zeigte ihnen die wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten, deren Geschichte von den<br \/>R\u00f6mern \u00fcber die Wikinger und Mittelalter bis in die Zeit der industriellen Revolution reicht, als York<br \/>dann als Stadt der Eisenbahn und Schokoladenproduktion bekannt wurde. F\u00fcr die Sch\u00fcler waren<br \/>besonders der Dom, die Stadtmauer und die mittelalterlichen Gassen besonders beeindruckend.<br \/>Abends ging es dann wieder zum Strand zur\u00fcck.<br \/>Am Mittwoch arbeiteten die Sch\u00fcler an ihrem gemeinsamen Projekt weiter. Weitere Impulse zum<br \/>Thema \u201eHeimat\u201c bekamen sie durch einen Besuch ins Whitby Museum, dessen faszinierende und<br \/>zum Teil skurrile Ausstellungen die Geschichte dieser Stadt darstellen: von den Dinosaurierskeletten,<br \/>die in und um Whitby gefunden wurden, \u00fcber Steinzeitfunde bis in die Zeit des Walfangs und<br \/>Schiffbaus und die damit verbundene Entdeckungsreisen des wahrscheinlich ber\u00fchmtesten Sohns<br \/>der Stadt \u2013 Captain James Cook. Auch eine kurze Bootsfahrt auf dem Meer im Piratenschiff Black<br \/>Pearl geh\u00f6rte zum Programm.<br \/>Den Donnerstag verbrachten die deutschen Sch\u00fcler in Newcastle. Die Gro\u00dfstadt liegt n\u00f6rdlich von<br \/>Whitby und ist vor allem f\u00fcr die R\u00f6merzeit historisch bedeutsam, denn von dort aus bauten die<br \/>R\u00f6mer den Hadrianswall, der sich bis zur Westk\u00fcste Englands erstreckte und die n\u00f6rdlichste Grenze<br \/>des damaligen r\u00f6mischen Reiches markierte. Im Mittelalter wurde Newcastle zu einer wichtigen<br \/>Stadt, deren New Castle (dt. neue Burg) Nordengland und die Grenze zu Schottland \u00fcberwachte.<br \/>W\u00e4hrend der Industriellen Revolution wurde die Stadt dann zu einem bedeutenden Zentrum f\u00fcr<br \/>Kohle-, Eisen-, Stahl- und Schiffbau. Als diese Industrien schrumpften und schlie\u00dflich aus der Region<br \/>verschwanden, erlebte die Stadt eine schwierige Zeit. Seit den 1990er Jahren erlebt Newcastle<br \/>jedoch eine echte Wiederbelebung als Kulturzentrum mit bedeutenden Galerien, Konzerthallen,<br \/>beeindruckender Architektur und einem pulsierenden Nachtleben. Die deutschen Sch\u00fcler wurden<br \/>von Ian Bloor, der in Newcastle geboren wurde, zu diesen Sehensw\u00fcrdigkeiten gef\u00fchrt und hatten<br \/>anschlie\u00dfend viel Zeit, um die umfangreichen Einkaufsm\u00f6glichkeiten zu nutzen.<br \/>Der letzte Abend in Whitby stand ganz im Zeichen der neuen Freundschaften, welche die Sch\u00fcler<br \/>beider L\u00e4nder geschlossen hatten. Bei einem Lagerfeuer im Outdoor Centre wurde gesungen, getanzt<br \/>und Marshmallows ger\u00f6stet. Der Abend war ein Beweis f\u00fcr den Erfolg des Besuchs, und viele der<br \/>englischen Sch\u00fcler werden im Dezember auf der R\u00fcckreise den Odenwald besuchen.<br \/>Am Freitag kehrte die Gruppe nach einem fr\u00fchen Start mit dem Zug nach Frankfurt zur\u00fcck. Auf der<br \/>R\u00fcckreise verbrachten die Sch\u00fcler noch einige Stunden in der Hauptstadt London, wo sie bei einem<br \/>Spaziergang entlang der Themse einige der wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten besichtigten, unter<br \/>anderem die Tower Bridge, die Saint Pauls\u2019s Cathedral, das London Eye und den Big Ben.<br \/>Es war eine Gruppe sehr gl\u00fccklicher, aber auch sehr m\u00fcder Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen, die nach einer<br \/>Woche voller Erlebnisse und Eindr\u00fccke um Mitternacht in Frankfurt ankamen.<br \/>Ohne die gro\u00dfz\u00fcgige finanzielle Unterst\u00fctzung der UK-German Connection und dem F\u00f6rderverein der<br \/>Heinrich-B\u00f6ll-Schule w\u00e4re diese Reise nicht m\u00f6glich gewesen. Der Besuch war auch dank der<br \/>fantastischen Begeisterung und des Engagements der teilnehmenden Jugendlichen ein gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21451 aligncenter size-large\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0250-1-1024x768.jpg\" alt=\"Sch\u00fcler\/innen stehen auf einem Weg im Freien in England\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_blog _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;] Heinrich-B\u00f6ll-Schule: Austauschreise nach Whitby \/ Sechs Tage voller Kultur, K\u00fcste undBegegnungen 32 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der neunten Jahrgangsstufe und drei Lehrkr\u00e4fte derHeinrich-B\u00f6ll-Schule F\u00fcrth verbrachten Ende September sechs erlebnisreiche Tage in England.Dadurch wurde die langj\u00e4hrige Partnerschaft mit der Whitby School (Nordengland) wiederbelebt undviele neue internationale Freundschaften gekn\u00fcpft.Whitby ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":21451,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-21448","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21448"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21455,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21448\/revisions\/21455"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}