{"id":12551,"date":"2024-03-15T07:34:32","date_gmt":"2024-03-15T06:34:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/?p=12551"},"modified":"2024-03-15T07:34:34","modified_gmt":"2024-03-15T06:34:34","slug":"die-augen-nicht-vor-der-realitaet-verschliessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/index.php\/die-augen-nicht-vor-der-realitaet-verschliessen\/","title":{"rendered":"Die Augen nicht vor der Realit\u00e4t verschlie\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h4>Sensibilisierungsworkshop Kinder- und Jugendpornografie mit der Schulbeauftragten der Polizei Heppenheim, Frau Oberkommissarin Annika Netzer<\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Leben in den sozialen Medien ist Alltag f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Viele gehen dabei schon in jungen Jahren versiert um. Besonders Bild- und Videomaterial wird t\u00e4glich auf vielf\u00e4ltige Weise ausgetauscht. Was dabei erlaubt ist und was nicht, ist oft unbekannt. Dabei zeigen sich durch s\u00e4mtliche Altersgruppen hinweg Tendenzen, die unter Straftatbest\u00e4nde fallen. An der HBS liegt der Fokus daher nicht nur auf umfassendem Nutzerwissen. Die HBS erg\u00e4nzt Handlungswissen mit gezielter Pr\u00e4vention und Sensibilisierung. So finden im zweiten Halbjahr im Jahrgang 7 f\u00fcr alle Klassen Workshops mit Frau Netzer zum Thema Kinder- und Jugendpornografie statt.\u202f<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der virtuellen Welt finden Kinder- und Jugendliche nicht nur vielf\u00e4ltige Entfaltungsm\u00f6glichkeiten, sondern sie begegnen auch Gefahren. Gerade P\u00e4dophile nutzen die Anonymit\u00e4t und die Vielfalt auf Social Media Plattformen, um gezielt Kontakt zu Kindern aufzubauen. Daher ist es enorm wichtig, Sch\u00fclerInnen zu sensibilisieren, was eindeutige Warnsignale sind, an denen man solche Personen erkennen kann und sie mit umfassendem Handlungswissen auszustatten, wie auf diese Verhaltensweisen zu reagieren ist. Zun\u00e4chst besprochen wurde jedoch der Unterschied zwischen Kinder- und Jugendpornografie. \u00dcberraschend f\u00fcr die Sch\u00fclerInnen war dabei besonders, dass das Erstellen und Verbreiten kinderpornografischen Materials strafrechtlich nach \u00a7184c StGB wie ein Verbrechen bestraft wird, also auf gleicher Stufe wie Mord steht. Dies k\u00f6nne, so Frau Netzer, schon bei Stickern von Minderj\u00e4hrigen in WhatsApp beginnen, bei denen Sexualit\u00e4t eindeutig im Vordergrund steht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Zuge dessen wurden den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern wertvolle Hinweise gegeben, wie sie sich rechtskonform auch in Klassengruppen bewegen und eindeutig von strafrechtlich relevantem Material distanzieren k\u00f6nnen.\u202fUnbekannt war den Jugendlichen auch, dass es organisierte Banden gibt, die sich auf g\u00e4ngigen Social Media Apps und Spielen gezielt an Jugendliche wenden und deren Vertrauen erschleichen, um diese mit &#8211; zun\u00e4chst freiwillig gesendeten &#8211; freiz\u00fcgigen Bildern zu erpressen und damit ggf. zu weiteren Handlungen oder Geldzahlungen zu zwingen.\u202f<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Neben Gefahren von anderen Personen, die durch das Versenden von explizit sexuellen Inhalten entstehen k\u00f6nnen, wurde auch thematisiert, wie Bilder bei WhatsApp und anderen Diensten, deren Server in den USA liegen, automatisiert an die hiesigen Polizeidienststellen \u00fcbermittelt werden. Daraus, so Netzer, k\u00f6nnen enorme Probleme auch f\u00fcr die Eltern entstehen, \u00fcber die meistens Handyvertr\u00e4ge und Anschl\u00fcsse laufen. In erster Instanz seien es dann n\u00e4mlich die Eltern, die unter dem Verdacht des Besitzes und des Versendens von Kinderpornografie st\u00fcnden.\u202f<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12552 aligncenter size-large\" src=\"https:\/\/www.xn--hbs-frth-b6a.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Workshop-Polizei-1024x768.jpg\" alt=\"Frau Oberkommissarin A. Netzer steht im H\u00f6rsaal der Schule vor der Tafel\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_blog _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243;] Sensibilisierungsworkshop Kinder- und Jugendpornografie mit der Schulbeauftragten der Polizei Heppenheim, Frau Oberkommissarin Annika Netzer Leben in den sozialen Medien ist Alltag f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Viele gehen dabei schon in jungen Jahren versiert um. 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