Digitale Welt zum Anfassen

Digitale Welt zum Anfassen

Abschlussveranstaltung der Materialwerkstatt an der Heinrich-Böll-Schule

Mit einer gelungenen Abschlussveranstaltung präsentierte die Heinrich-Böll-Schule Fürth die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Arbeit als hessische Materialwerkstatt im Pilotfach „Digitale Welt“. Zahlreiche Gäste aus dem Hessischen Ministerium, der Lehrkräfte-Akademie, den Medienzentren sowie von Schulen aus der Region nutzten die Gelegenheit, die entwickelten Unterrichtsmaterialien kennenzulernen und sich über die Erfahrungen aus dem Projekt auszutauschen.

Schulleiter Alexander Hauptmann begrüßte die Gäste herzlich und bedankte sich für die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Partner. Besonders begrüßte er Herrn Odemer als Vertreter des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB), Frau Wilhelmi sowie Frau Isabell Braun von der Lehrkräfte-Akademie. Ebenfalls willkommen geheißen wurden Herr Christian Rößler von der IT-Abteilung des Kreises Bergstraße, Frau Maike Sattler Wolf, Leiterin des Medienzentrums Odenwaldkreis, sowie Herr Michael Krüger, Leiter des Medienzentrums des Kreises Bergstraße. Darüber hinaus freute sich die Schule über zahlreiche Lehrkräfte umliegender Schulen, die sich Anregungen für den eigenen Unterricht im Fach „Digitale Welt“ holen wollten.

Gäste der Abschlussveranstaltung in der Holzwerkstatt beim Essen

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner für die erfolgreiche Entwicklung des neuen Unterrichtsfaches ist. Seit dem Schuljahr 2022/2023 gehört die Heinrich-Böll-Schule zu den zwölf hessischen Pilotschulen, die das Fach „Digitale Welt“ von Beginn an erprobt haben. Nach einer ersten freiwilligen Erprobungsphase wird das Fach seit dem Schuljahr 2024/2025 verbindlich in den Jahrgangsstufen 5 und 6 unterrichtet. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern grundlegende Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln – von Informationskompetenz und Datenschutz über Programmierung bis hin zur reflektierten Nutzung digitaler Technologien.

Ein besonderer Dank galt den Lehrkräften der Heinrich-Böll-Schule, die während der vergangenen Jahre mit großem Engagement Unterrichtsmaterialien entwickelt, im Unterricht erprobt, ausgewertet und kontinuierlich weiterentwickelt haben.

Seit dem Schuljahr 2025/2026 gehört die Heinrich-Böll-Schule außerdem zu den fünf hessischen Materialwerkstätten für das Fach „Digitale Welt“. Im Rahmen dieses Projekts entstanden nicht nur eigene Unterrichtsmaterialien, sondern auch umfangreiche Ausstattungs- und Unterrichtskonzepte, die dokumentiert, rechtlich geprüft und so aufbereitet wurden, dass sie künftig auch anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden können. Die Abschlussveranstaltung bot den Gästen die Möglichkeit, diese Materialien im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ sowie verschiedener Workshops und Mitmachangebote selbst kennenzulernen und auszuprobieren. Dabei standen sowohl analoge als auch digitale Unterrichtsansätze sowie Programmierangebote im Mittelpunkt.2 Lehrer arbeiten im Computerraum am PC

Die Heinrich-Böll-Schule versteht die Abschlussveranstaltung nicht als Ende des Projekts, sondern als wichtigen Meilenstein ihrer Schulentwicklung. Als Selbstständige Schule verfolgt sie das Ziel, sich langfristig als „Zentrum für digitale Unterrichtspraxis“ zu etablieren. Dazu sollen die gewonnenen Erfahrungen nachhaltig in den Schulalltag integriert und digitale Kompetenzen systematisch weiter ausgebaut werden.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, welchen Beitrag die Heinrich-Böll-Schule zur Weiterentwicklung der digitalen Bildung in Hessen leistet. Der intensive Austausch mit den zahlreichen Gästen machte deutlich, dass die entwickelten Materialien und Konzepte weit über die eigene Schule hinaus wertvolle Impulse für die Unterrichtsentwicklung an vielen weiteren Schulen geben können.

Maker Space der HBS mit Ausrüstung und Besuchern

Skifahren, feiern und Spaß haben.

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Über einhundert Schülerinnen und Schüler nehmen an der HBS-Skifreizeit teil „Die Woche war einfach spitze“, berichten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7/6 in der Klassenlehrerstunde von der Skifreizeit. Vom 19. – 26. März 2026 fuhren sie gemeinsam mit den...

Von der Schulbank in den Betrieb

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Achtklässler der Heinrich-Böll-Schule sammeln beim zweiwöchigen Praktikum Einblicke in verschiedenen Berufsfeldern Im Gebäude der Heinrich-Böll-Schule Fürth zeigt sich gegenwärtig ein ungewöhnliches Bild: Verwaiste Klassenzimmer, leere Gänge – selbst im Lehrerzimmer...

„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“

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Exkursion der fünften Klassen in das Planetarium Mannheim / Naturgetreue Einblicke in den Weltraum Fürth (Odw.) / Mannheim. Getreu des Mottos „Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“ aus dem Disney-Animationsfilm „Toy Story“ (1995) unternahmen die fünften Klassen...

„Mut machen, sich zu wehren.“

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Heinrich-Böll-Schule Fürth setzt Zeichen gegen Alltagsrassismus / Austausch, Aufklärung und persönliche Einblicke Fürth (Odw.). Fünf Tage lang stand die Heinrich-Böll-Schule Fürth im Zeichen ihrer jährlichen Anti-Rassismus-Woche. Als ausgezeichnete „Schule ohne...

Urkundenflut

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Schülerinnen und Schüler der HBS erhalten Urkunden zum Informatik-Biber Alexander Hauptmann, Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule Fürth, blickt stolz über den Pausenhof. Auf den Stufen haben sich über dreihundertfünfzig Kinder und Jugendliche mit Urkunden versammelt,...

Einblicke in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie gewonnen

Einblicke in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie gewonnen

Zwei Tage lang „blockierte“ ein riesiger Truck den Parkplatz an der Heinrich-Böll-Schule. Den kurzfristigen Verlust der Parkplätze nahmen die Lehrer gerne in Kauf, denn der Truck gewährte den Jugendlichen interessante und aufschlussreiche Einblicke in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie. „Wir laden den Info-Truck jedes Jahr an unsere Schule ein, denn es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten“, betont dafür verantwortliche Lehrerin Katharina Sattler. Mit dem „M+E-Info-Truck“ und verschiedenen Internetportalen informieren die Arbeitgeberverbände über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe in der Metall- und Elektro-Industrie. In der unteren Etage gelingt das besondere Erlebnis mit anschaulichen Mitmachstationen, an denen die Faszination Technik greifbar wird. Einen Einblick in die moderne Industrie 4.0 bietet der kollaborativ arbeitende Roboter „Cobot“. Die Schüler bauen mit ihm gemeinsam ein Zahnradgetriebe zusammen und erleben so, wie Mensch und Roboter als Team funktionieren können. Außerdem können die Jugendlichen selbst eine CNC-Maschine programmieren und damit ein Werkstück fräsen. Ein erfahrenes pädagogisches Beraterteam begleitet die Jugendlichen während ihres Besuchs im Info-Truck. In Fürth waren Marc Buchholtz und Andreas Gritzmann kompetente Ansprechpartner.

Übrigens: Die Metall- und Elektroindustrie bietet noch rund 9000 freie Ausbildungsplätze an.

Das Bild zeigt Schülerinnen und Schüler mit einem Mitarbeiter und einem Roboterarm.

Skifahren, feiern und Spaß haben.

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Vorstellung der AG: HBS Experimentiert von Herrn Kindinger

Vorstellung der AG: HBS Experimentiert von Herrn Kindinger

 

Bild mit Beispielprojekten

Bild vom Anmeldeflyer.

Bild mit einer Beispielanleitung.

Skifahren, feiern und Spaß haben.

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„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“

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Urkundenflut

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„Upcycling“

„Upcycling“

Neues Projekt an der Heinrich – Böll – Schule: „Upcycling“

Recycling kennen viele von uns von der Mülltrennung. Dabei werden aus zerkleinerten Plastikflaschen neue Wertstoffe industriell gefertigt. Im privaten Umfeld versuchen immer mehr Menschen das „Upcycling“. Dabei werden Dinge, welche auf den ersten Blick eher wertlos sind, durch kreative Aktionen aufgewertet. Dazu zählt zum Beispiel das Überstricken von alten Fahrrädern. 

Als Schnupper-Angebot für die neue AG HBS-Experimentiert unter der Leitung von Lehrer Klaus Kindinger (kommendes Schuljahr 22/23), hatten interessierte Schüler/innen die Möglichkeit an 2 Tagen als Projekt ein Auto teilweise zu lackieren und damit aus einem alten, scheinbar wertlosen Ding einen Hingucker zu machen. 

Bildergalerie zur Autolackierung

Skifahren, feiern und Spaß haben.

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„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter…“

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Urkundenflut

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Explore Science

Explore Science

Naturwissenschafts-Exkursion aller 8. Klassen in der Luisenpark nach Mannheim

Seit 2006 veranstaltet die Klaus Tschira Stiftung die naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore Science“ für Kinder und Jugendliche. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema „Digitale Welten“. Ziel der mehrtägigen Veranstaltung ist es, für die Naturwissenschaften zu begeistern. Besucher können an Experimenten und bei Mitmachangeboten selber forschen und entdecken.

Mit mehreren Bussen sind alle sechs 8. Klassen der Heinrich-Böll-Schule mit ihren betreuenden Lehrkräften in Mannheim am Luisenpark eingetroffen und haben den Tag genutzt, um der eigenen Neugier nachzugehen.
Bilder-Collage der Explore Science Veranstaltung 2022

Skifahren, feiern und Spaß haben.

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Urkundenflut

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Amtlich zertifiziert: HBS ist eine digitale Schule

Amtlich zertifiziert: HBS ist eine digitale Schule

Freude über Auszeichnung bei Schulleitung und Kollegium / Eine von 19 hessischen Schulen

Das Jahr 2021 geht mit Sicherheit in die Geschichtsbücher ein: zum einen wegen der Pandemie und zum anderen auf Grund der rasant einsetzenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Gerade in den Schulen zeigte sich, wer frühzeitig und vorausschauend die Grundlagen für einen problemlosen Start in die neue Zeitrechnung schuf. Unstrittig ist, dass die Schulleitung der Heinrich-Böll-Schule – in enger Kooperation mit den Eltern und vertrauend auf ein engagiertes Kollegium – für optimale Rahmenbedingungen sorgte und den digitalen Schritt schon lange vor der Pandemie wagte.

„Mit dem Zertifikat ´Digitale Schule´ wird uns nun amtlich bestätigt, dass die Welt der neuen Medien und der digitalen Möglichkeiten an der Heinrich-Böll-Schule gelebte Realität ist“, betont Schulleiter Alexander Hauptmann. Übrigens: Die HBS erhielt dieses Zertifikat im ersten Anlauf.

Der versierte Informatiker Alexander Hauptmann war es, der an der integrierten Gesamtschule die Initiative ergriff und frühzeitig auf ein Glasfaser gestütztes W-LAN setzte. Hauptmann ließ sich nicht vertrösten, sondern pochte permanent auf diese wichtige Ausstattung. Seine Hartnäckigkeit hatte Erfolg: Als eine der ersten Schule im Kreis verfügte die HBS über einen stabilen und vor allem auch schnellen Internetzugang, nicht nur in einigen Räumen, sondern flächendeckend: von Chemiefachraum bis hin zur Sporthalle. Sogar die Mensa verfügt über W-LAN. „Dadurch waren wir in der Lage, während der Pandemie Live-Unterricht aus jedem Klassenzimmer nach Hause zu ermöglichen“, bemerkt Hauptmann.

Der zweite Schritt war folgerichtig: Jetzt musste eine adäquate Ausstattung mit diversen Geräten realisiert werden. Dabei zeigte sich nicht nur der Schulträger, der Kreis Bergstraße, als sehr kulant, sondern auch die Hopp-Fondation. Ihr ist die Anschaffung von Tablet-Koffern zu verdanken. An der HBS können viele Klassen auf jede Menge Tablets zurückgreifen und nicht etwa nur eine oder zwei Klassen. Die Arbeit an Whiteboards ist ebenso Standard wie die Steuerung von CNC-Maschinen in der Zukunftswerkstatt oder die Programmierung eines 3D-Druckers. „Unser Ziel ist es, die Digitalisierung an unserer Schule so zu gestalten, dass sie dem aktuellsten Stand entspricht“, erklärt Schulleiter Hauptmann.

Der Unterricht während der unterschiedlichen Phasen in der Pandemie – vom Homeschooling bis hin zum Hybridunterricht – lief reibungslos. „Das Kollegium ging den eingeschlagenen Weg in die digitale Zukunft vom ersten Tag an mit. Die Begeisterung für die neuen Medien, für die pädagogischen Chancen war spürbar. Es herrschte eine regelrechte Aufbruchstimmung“, erinnert sich Hauptmann. Mittlerweile sei, so der Schulleiter weiter, der Einsatz von Laptop, Tablet und Whiteboard aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. „Unser Antrag auf digitalgestützten Unterricht wurde von den maßgeblichen Stellen deshalb sofort genehmigt“, erwähnt der Schulleiter mit Genugtuung.

 

Wer nun glaubt, die Heinrich-Böll-Schule gebe sich mit dem Erreichten zufrieden, befindet sich auf dem analogen Holzweg. Im Rahmen von zwei pädagogischen Tagen sollen weitere Schritte ausgelotet werden, wie das digitale Angebot und der digitale Unterricht weiter verbessert werden können. „Wir wollen und werden das neue digitalen Schulleben aktiv gestalten“, konstatiert Hauptmann.

Kultusminister Professor Dr. Alexander Lorz vernimmt solche Sätze mit Begeisterung, ist er doch der Überzeugung, „dass bei der Vermittlung wichtiger Kompetenzen immer stärker digitale Hilfsmittel zum Einsatz kommen“ und damit „ein Grundstein für den späteren beruflichen Erfolg“ der Schüler gelegt wird. Das Kultusministerium ließ im Rahmen der Zertifikatsverleihung verlauten, dass mit dem Erhalt des Siegels das Engagement der Schulleitungen und der Lehrkräfte gewürdigt und gestärkt werde, „die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.“

Was steckt hinter dem Zertifikat „Digitale Schule“? Der Kriterienkatalog der von den Schulen erfüllt werden muss, umfasst fünf Module. Dazu gehören unter anderem die Module „Pädagogik und Lernkulturen“, Qualifizierung der Lehrkräfte“ und „Technik und Ausstattung“. Die Ehrung ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. Experten und Wissenschaftler beschäftigten sich intensiv mit den von den Schulen eingereichten umfangreichen Erläuterungen zu den Modulen.

„Dass wir zu den 19 führenden Schulen Hessens auf diesem wichtigen Gebiet gehören, macht uns stolz und motiviert uns gleichermaßen, weiter den eingeschlagenen Weg zu gehen“, fasst Schulleiter Alexander Hauptmann zusammen.

 


Zertifikat. Die Heinrich-Böll-Schule gehört zu 19 Schulen in Hessen, die mit dem amtlichen Zertifikat „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde. Stolz und Freude herrschte darüber bei (v.l.n.r.) Schulleiter Alexander Hauptmann, Stufenleiterin Astrid Schulze Icking, Stufenleiter Sebastian Brenneis und dem stellvertretenden Schulleiter Boris Oberle. Zeitgleich mit der Preisverleihung konnte die Schulleitung alle Kollegen mit Dienstlaptops und -tablets ausstatten.

 

Skifahren, feiern und Spaß haben.

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